Thomas Ressel

Donnerstag, 13 Januar 2022 07:12

HNA KS 13.01.2022

Oberliga nach starker Leistung knapp verpasst

Die ersatzgeschwächten WJC der lieferte sich mit den Gastgeberinnen aus Dittershausen/Waldau/Wollrode ein packendes Spiel und unterliegt letztlich knapp im Endspiel um Platz zwei.
„Ohne fünf“ reisten die verbliebenen zehn Spielerinnen der HSG HoSaWo zum finalen Duell um den zweiten Platz nach Dörnhagen. Die Ausgangssituation war klar, mindestens ein Punkt musste für die Gäste her, um den begehrten zweiten Platz, der zur Teilnahme in der Rückrunde an der Oberliga berechtigt, zu erreichen. Entsprechend engagiert begann die HSG die Partie. Früh gelang es den Gästen, mit drei Toren in Führung zu gehen. Durch druckvolles Angriffsspiel stand zu Beginn immer wieder eine Außenspielerin frei, Leni und Levke schlossen ihre Versuche über diese Positionen präzise ab und nach den Treffern von Sarah und Lauren aus dem Rückraum sowie Neles Tempogegenstoß stand ein 3:6 auf der Anzeigetafel. Die Drei-Tore-Gästeführung sollte bis drei Minuten vor der Halbzeitpause bestand haben, ehe diese sich während einer zwei-Minutenstrafe ihre einzige wirkliche Schwächephase des Spiels leisteten und durch einen 0:4 Lauf erstmals ins Hintertreffen gerieten.

Am Spielcharakter änderte sich auch im zweiten Abschnitt nichts. Beide Teams führten ihre Zweikämpfe engagiert zeigten – angefeuert von zahlreich erschienenen Zuschauern – einen tollen Tempohandball. Die dezimierten Gäste kompensierten die Ausfälle durch aufopfernde Bereitschaft aller Spielerinnen ans Limit zu gehen und profitierten von einer gut aufgelegten Levke Heyen, die bei einer starken Abschlussquote auf sechs Treffer kam und half, die Gäste im Spiel zu halten. Im Abwehrverbund schafften es die HoSaWolerinnen allerdings nicht, die stärkste JSG Schützin Sina Ulrich in den Griff zu bekommen, die sich ein ums andere Mal im 1 gegen 1 durchsetzen konnte und 18 Mal erfolgreich war. Das Spiel blieb dennoch ausgeglichen und spannend, bis zwei Minuten vor Schluss bei einem Ein-Tore-Rückstand der Ball im eigenen Tempogegenstoß verloren wurde und die Gäste die Vorentscheidung hinnehmen mussten.

Für die HSG geht es nach Jahreswechsel in der Landesliga weiter und die Anhängerschaft darf sich durch die zuletzt gezeigten Leistungen bereits jetzt auf spannende Spiele und einen tollen Jugendhandball freuen.

Es spielten für die HSG: Pauline Grimm und Larissa Schubert im Tor, Lauren Keller 8 Treffer, Levke Heyen 6, Sarah Kranz 6, Nele Vogel 3, Leni Götte 3, Lilly Schwarz 2, Emma Emde und Emely Eubel

Greifbar nahen Sieg unnötig verschenkt

Gegen die Dittershäuser Spielgemeinschaft starteten die Vereinigten hoch motiviert ins Spiel am späten Samstagabend. Nach der knappen 26:29 Heimniederlage im Hinspiel sollte auswärts der erste Sieg in der Qualifikationsrunde eingefahren werden. Der Beginn des Spiels verlief nicht wie gewünscht und die Gastgeberinnen lagen nach gut 10 Minuten beim Stand von 4:7 in Front. Insbesondere die Anspiele an den Kreis wurden von der Abwehr nicht gut unterbunden und der Angriff agierte unkonzentriert und drucklos im Abschluss. In der Folge steigerte sich das Team jedoch erheblich, eroberte mit einer starken Abwehrleistung viele Bälle und konnte auch im Angriff mit einigen sehenswerten Treffern überzeugen. Die logische Konsequenz war eine knappe Halbzeitführung, die bei besserer Chancenverwertung noch deutlicher hätte ausfallen können.

Auch im Hinspiel stand eine knappe Pausenführung zu Buche, die aber zu Beginn der zweiten Hälfte nicht gehalten werden konnte. Der Gegner setzte sich Mitte des Durchgangs ab und konnte am Ende nicht mehr abgefangen werden. Trainer Steuber verlangte in der Halbzeit von seinen Mädels konsequent weiterzuarbeiten und diesmal den Spieß umzudrehen.

Dieses Vorhaben gelang deutlich besser als im Hinspiel. Der Angriff erzielte schöne Treffer und die Abwehr arbeitete von Beginn an aggressiv und offensiver gegen die ballführenden Dittershäuserinnen. Eroberte Bälle wurden zu Beginn des Durchgangs schnell nach vorne getragen und über die erste und zweite Welle verwertet. Die Steuber-Sieben wirkte in dieser Phase in der Vorwärtsbewegung sehr zielstrebig und sicher. Bis Mitte des Durchgangs setzten sich die Vereinigten weiter vom Gegner ab und schienen, spätestens nach den Toren von Paula Unseld vom Kreis, nach herrlichem Anspiel von Maleen Fischer sowie von Louisa Rest von der Rechtsaussenposition zur 22:18 Führung, das Spiel im Griff zu haben. Zwar kamen die Gastgeberinnen noch einmal heran, doch nach Imke Mettes Treffer per Siebenmeter zum 26:23 in der 56. Spielminute war der Sieg greifbar nah. Zu überhastete und hektische Aktionen führten in der Folge jedoch leider zu zahlreichen Ballverlusten im Angriff, die die kampfstarken Gastgeberinnen zum Ausgleich nutzen. Als Sophia Rest dann 20 Sekunden vor Spielende die erneute Führung erzielte, keimte erneut Hoffnung auf einen doppelten Punktgewinn auf. Eine unglückliche Abwehraktion brachte jedoch den Dittershäuserinnen noch eine Strafwurf ein, den diese eiskalt zum Ausgleich nutzten.

Trainer Steuber nach dem Spiel: "Auch wenn wir heute wieder einen kleinen Schritt nach vorn gemacht haben, zeigt dieses Spiel ganz deutlich, dass uns in den entscheidenden Phasen die Cleverness fehlt, knappe Spiele vorzeitig zu unseren Gunsten zu entscheiden. Anstatt die einfachen Lösungen zu suchen, verzetteln wir uns zu häufig in Einzelaktionen, obwohl einstudierte Inhalte häufig zu leichten Torerfolgen führen. Die Mannschaft muss insbesondere daran arbeiten, ihre zu große Nervosität abzulegen und Spiele, die sicher zu kontrollieren sind, nicht mehr aus der Hand zu geben."
 
Es spielten: Lea Körner ( Tor ), Sophia Rest 7, Imke Mette 6/2, Maleen Fischer 4, Louisa Rest 4, Paula Unseld 3, Marie Koch 1, Neele Niemeyer 1, Hailey Carl 1, Lia Frank, Hannah Ruzicka, Leonie Umbach, Finja Rogge, Elisa Platte

Deutlicher Sieg für die HSG

Am 28. November holte die HSG bei dem Heimspiel in Wolfhagen einen klaren Sieg gegen TSV Heiligenrode II.
Nach der Niederlage im vorherigen Spiel nahmen sich die HSG Frauen für dieses Spiel vor, besseren Handball zu zeigen, was ihnen auch gelang. Bereits zu Beginn des Spieles zeigte die HSG eine gute Abwehrarbeit, so dass die Gegner erst in der 9. Spielminute ein Tor zum 6:1 erzielen konnte. Darüber hinaus zeigten die Vereinigten wieder ihre gewohnte Schnelligkeit, die in den letzten Spielen gefehlt hatte. So bauten sie schnell den Vorsprung zur gegnerischen Mannschaft weiter aus. Zur Halbzeit zeigte sich die klare Dominanz der Heimmannschaft mit einem Spielstand von 18:7.
Auch nach der Pause konnte ein schnelles Spiel beibehalten werden. Eine gute Absprache der Abwehr sorgte dafür, dass die gegnerische Mannschaft Probleme hatte, den Abschluss zu finden. Schließlich siegte die HSG mit einem deutlichen Ergebnis von 39:13. Unterstützung bekamen sie durch die beiden wJA-Spielerinnen Imke Mette und Paula Unseld, die eine sehr gute Leistung erbrachten und schnell mit der Mannschaft eingespielt waren, obwohl sie zuvor ihr eigenes Spiel bestritten hatten. Die HSG nimmt sich nun für die Spiele in der Zukunft weiterhin ein schnelles Spiel und bessere Kommunikation in der Abwehr vor.

Gegen Heiligenrode spielten:

Leonie Holzhauer (Tor), Cora Bernhardt (Tor), Nora Huth (12), Alina Kaufmann (8), Marie Gössing (7), Marlina Wachs (7), Hanna Gombert (2), Kristin Keller (1), Lara Kienold (1), Paula Unseld (1), Sandra Gritzo, Lara Fenner, Imke Mette

Gute vierzig Minuten reichen nicht

Die HSG HoSaWo reiste zum vorletzten Spiel der Hessenqualifikation zum ungeschlagenen Tabellenführer nach Hertingshausen. Das Spiel stand unter klarem Vorzeichen der letzten Begegnungen, diese gingen mit 14 bzw. 11 Toren verloren. Für die Vereinigten stand eine Ergebnisverbesserung als Primärziel fest, das auch erreicht wurde.

Entgegen den Verläufen der bisherigen Spiele begannen die Gäste die Partie konzentriert und engagiert. Die Abwehr stand zu Beginn der Partie gut und durch eine tolle Torhüterleistung von Pauline im HSG-Tor entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Bis zu Mias 4:4 in der zehnten Spielminute gestaltete der Außenseiter die Partie ausgeglichen, bevor die Gastgeberinnen besser ins Rollen kamen und sich erstmals etwa absetzen konnten. Doch die Göbert/Heyen-Sieben steckte nicht auf, blieb durch Levkes Anschlusstreffer über außen kurz vor der Pause in Tuchfühlung, ging aber nach einem 7m Tor der Gastgeberinnen mit einem vier Tore Rückstand in die Kabine.

Nach einer starken ersten Halbzeit verschliefen die Gäste den Beginn des zweiten Abschnitts komplett. Die guten spielerischen Ansätze schienen vergessen, Fehlpässe reihten sich an technische Fehler, die die Gastgeberinnen konsequent ausnutzen und sich nach den ersten zehn Minuten im zweiten Abschnitt durch einen 7:1 Lauf entscheidend absetzen. Zu spät rafften sich die HoSaWo-Mädels wieder auf. Larissas Paraden und die Tore von Sarah und Lauren ließen den Abstand noch einmal auf sechs Tore schmelzen, das Spiel war aber nicht mehr zu gewinnen.
Trotz der Niederlage blicken die HSGlerinnen auf eine tolle Mannschaftsleistung zurück und reisen am kommenden Samstag zum Endspiel um den zweiten Platz nach Dittershausen.

Es spielten HSG:

Pauline Grimm und Larissa Schubert im Tor, Mia Borchardt 4 Treffer, Lauren Keller 4, Levke Heyen 3, Sarah Kranz 3, Nele Vogel 3, Leni Götte 3, Lilly Schwarz 2, Emma Emde und Emely Eubel

Eine starke Halbzeit reicht zum Sieg

Am vergangenen Sonntag hieß es zum zweiten Mal in der Saison Derbytime in der
Schauenburghalle. Die Damen der HSG empfing die TSV Böddiger und gewann souverän 37:24.

Die Partie startete mit vollem Tempo und einigen schönen Tempogegenstößen, somit stand es nach 11.Minuten 8:4 für die HSG. Dies zwang die Gäste aus Böddiger zur ersten Auszeit, jedoch ohne Erfolg, denn die Damen aus Hoof hielten das Tempo weiter hoch und nach den ersten 30. Minuten stand es 21:10. Das Team konnte beruhigt in die Halbzeitpause gehen.

In der Kabine appellierte Chris Ludwig an seine Mannschaft, dort weiterzumachen, wo man aufgehört habe, damit der gut erarbeitete Vorsprung nicht kleiner werde.

Die zweite Halbzeit begann jedoch mit vielen technischen Fehlern und einigen Unstimmigkeiten in der Abwehr, sodass die Gäste nochmal auf 16:23 verkürzten und Chris Ludwig zu einer Auszeit zwang. Die Ansprache fiel etwas lautstärker aus, um die Mannschaft zu motivieren und die zwei Punkte auf keinen Fall in heimischer Halle zu verlieren. Es sollte gelingen, die Fans in der Halle unterstützen noch einmal die Mannschaft lautstark und einige schöne Treffer konnten herausgespielt werden. Nach 60. Minuten zeigte die Anzeigetafel in der Schauenburghalle ein 37:24, somit konnten die nächsten zwei Punkte eingefahren werden.

Am Ende kann man sagen, es war kein schönes Spiel, aber Hauptsache gewonnen. Ein Dankeschön geht nochmal raus an die Fans, die uns trotz der aktuellen Situation weiterhin
unterstützen und immer wieder den Weg in die Halle finden.

Vorbericht
Am kommenden Samstag, den 11.12.2021 um 19:30 Uhr, heißt es wieder Derbytime, diesmal sind die Damen der HSG zu Gast bei der zweiten Mannschaft aus Kirchhof.
Die letzten Partien lassen vermuten, dass dieses Spiel kein leichtes werden wird, mit 6:2 Punkten stehen die Gastgeberinnen direkt hinter der HSG. Aus diesem Grund heißt es nochmal Vollgas geben, um auch die letzten zwei Punkte der Hinserie mit nach Hause nehmen zu können.

Montag, 06 Dezember 2021 11:31

HNA KS 06.12.2021

HoSaWo feiert erneuten Sieg gegen die HSG Wettenberg  

In einer bis zur letzten Minute spannenden Partie setzte sich die 1. Damen der HoSaWo erneut gegen die HSG Wettenberg durch. Mit einem kämpferischen 26:28 holt die HoSaWo die nächsten zwei Punkte nach Hause.
Die HSG Wettenberg startete mit dem 1. Tor in das Spiel, doch die HoSaWo glich aus und ging fortan in Führung, konnte sich aber nicht deutlich absetzen. Zu viele klare Chancen wurden vergeben, sodass die Damen aus Wettenberg immer wieder herankommen konnten.
Vor der Halbzeit konnte man jedoch auf 13:16 vorlegen.
In die 2. Halbzeit startete der Gastgeber deutlich besser und konnte immer wieder ausgleichen. Es zeichnete sich eine spannende Schlussphase ab. Immer wieder spielte der Gastgeber wohl auf und zeigte sich unbeeindruckt von der 2 Toreführung der HoSaWo-Damen.
Doch am Ende behielt man den kühleren Kopf und brachte die wichtigen 2 Tore mehr unter.
Es war kein schönes Spiel, aber die Punkte gehen verdient an die Hoof/Sand/Wolfhagen.


Vorbericht:

TSV Eintracht Böddiger zu Gast in der Schauenburghalle

Am 05.12.2021 ist endlich wieder Heimspielzeit in der Schauenburghalle in Hoof. Die Damen der Hoof/Sand/Wolfhagen treffen um 18:00 Uhr auf die Damen der TSV Eintracht Böddiger und man will vor allem in heimischer Halle wieder überzeugen.
Die Gäste mussten schon zwei Niederlagen hinnehmen, zeigten aber im letzten Spiel gegen die SG Kirchhof 09, dass man sie auch auf dem Zettel haben muss.
Die Damen der Hoof/Sand/Wolfhagen wollen sich vor allem auf die eigenen Stärken konzentrieren und die technischen Fehler reduzieren. Sie wollen Spaß haben und am Ende wieder mit den Fans feiern.

Eine Niederlage, die sich ein kleines bisschen wie ein Sieg anfühlt.
 
Gegen die haushoch favorisierten Gäste aus dem Waldecker Land zeigte die Steuber-Sieben am frühen Sonntagnachmittag eine starke Leistung. Nach der deutlichen 12:33 Hinspielpleite stand Wiedergutmachung auf dem Plan. Allzu offensichtlich hatten sich die HSG-Mädels im Hinspiel nach hohem Rückstand aufgegeben und mit der schwächsten Saisonleistung verdient eine sehr deutliche Niederlage einstecken müssen. Mit großer Motivation ging die Mannschaft das Spiel an, galt es doch sich frühzeitig Respekt zu verschaffen. Nach der frühen Führung durch Paula Unseld übernahm jedoch der Favorit das Kommando auf dem Feld und setzte sich bis zum 1:5 deutlich ab. In der Folge bekam die Deckung jedoch besseren Zugriff auf die Twistetaler Mädels, es wurde sich toll unterstützt und nach einigen zielstrebigen Aktionen im Angriff stand Mitte der ersten Halbzeit beim Stand von 5:9 ein sehr passables Ergebnis auf der Anzeigetafel. Leider wurden in der Folge im Angriff wieder druckloser gearbeitet und zu viele unnötige und ungenaue Fehlpässe produziert. So wurde dem Gegner das Verteidigen extrem leicht gemacht, Twistetal nahm die vielen Geschenke dankbar an und setzte sich verdient bis zur Pause deutlich ab.
 
In der Halbzeit wurden die Fehler angesprochen und man merkte der Mannschaft den Willen an, die zweite Halbzeit ausgeglichener zu gestalten.
 
So hielt das Team mit vollem Einsatz in Durchgang zwei dagegen und ließ den Gegner nicht weiter davonziehen. Bis weit in die zweite Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und spätestens beim Stand von 15:20 hatte die Mannschaft deutlich bewiesen, dass sie auch mit den Spitzenteams der Region mithalten kann. Bei besserer Chancenverwertung (unter anderem bereits zu diesem Zeitpunkt vier verworfene Siebenmeter) wäre sogar ein noch besseres Ergebnis möglich gewesen. Leider machte sich am Ende ein bisschen der Kraftverlust bemerkbar und der mit diesem Sieg bereits als Oberligaaufsteiger feststehende und verlustpunktfreie Gegner setzte sich schließlich noch etwas deutlicher ab.
 
Trainer Steuber nach dem Spiel: " Ich bin wahnsinnig stolz auf die Mannschaft. Über die gesamte Hessenqualifikation ist von Spiel zu Spiel ein Aufwärtstrend zu erkennen. Heute haben wir der Übermannschaft dieser Qualifikationsrunde über weite Strecken Paroli geboten und ihnen alles abverlangt. Nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel fühlt sich die Niederlage heute ein kleines bisschen wie ein Sieg an."
 
Gegen Twistetal spielten:

Lea Körner (Tor), Imke Mette 5/2, Paula Unseld 4, Sophia Rest 3, Louisa Rest 2, Maleen Fischer 2, Lia Frank 1, Hailey Carl 1, Marie Koch, Neele Niemeyer, Leonie Umbach, Hannah Ruzicka, Finja Rogge, Amelie Lindemann         

Heimsieg mit bitterem Beigeschmack

In einem temporeichen Spiel besiegt die heimische HSG Hoof/Sand/Wolfhagen die Gäste aus Ahnatal/Calden knapp, bezahlt den Sieg aber mit einer Schulterverletzung von Kreisläuferin Leni Barth.
Zum Rückrundenauftakt der Hessenquali wollten die Gastgeberinnen an den gelungenen Saisonauftakt anknüpfen und den deutlichen Hinspielsieg wiederholen. Doch die Gäste zeigten sich keineswegs bereit, sich unterbuttern zu lassen und standen von der ersten Minute an mit einer neu formierten, deutlich defensiveren Abwehrreihe sicherer als noch im Hinspiel. Beide Teams agierten von Beginn an engagiert und konzentriert, es entwickelte sich ein Spiel zweier motivierter Jugendmannschaften, die sich in Sachen Zweikampfführung nichts schenkten und auf einem hohen technischen Niveau agierten. So hatten weder Gäste Trainer Marcus Pilz noch HSG Coach Martin Göbert viele technische Fehler zu beklagen. Den besseren Start erwischte Ahnatal/Calden, das zu Beginn seine Torchancen besser nutzen und sich nach 9 Minuten mit 8:5 absetzen konnte. Die Gastgeberinnen reagierten auf die temporeich vorgetragenen eins-gegen-eins Angriffe und schoben den Abwehrverbund etwas weiter vor, fanden fortan zu mehr Stabilität und konnten den Rückstand in eine knappe Pausenführung drehen. Im ersten Spielabschnitt waren die Angriffe meist über Lauren, die halbrechte Seite begleitete, erfolgreich und acht ihrer zwölf Treffer erzielte.

Der zweite Abschnitt begann wie der erste endete, keine der beiden Mannschaften erlaubte sich eine Schwächephase. Während die Heimsieben die stärkste Gästeangreiferin Inken Vogel an diesem Abend nicht in den Griff bekam, taute ihrerseits jetzt Mia Borchardt auf und zeigte sich nicht nur variabel auf verschiedenen Positionen einsetzbar, sondern auch über die Maßen treffsicher. Mitte der zweiten Halbzeit dann der Schockmoment: Leni Barth verletzte sich beim unsanften Sturz auf die Schulter und musste unter starken Schmerzen ins Krankenhaus. Die HoSaWolerinnen verdauten ihren Ausfall aber schnell, wollten die Begegnung “für Leni” gewinnen und brachten die knappe Führung über die Zeit.

Es siegten für die HSG:

Pauline Grimm und Larissa Schubert im Tor, Lauren Keller 12 Treffer, Mia Borchardt 9, Nele Vogel 6, Sarah Kranz 3, Leni Barth, Lilly Schwarz, Levke Heyen , Leni Götte, Zoe Nickel und Emely Eubel

Starke Leistung im ersten Auswärtsspiel

Dreizehn hochmotivierte Nachwuchshandballer traten den Weg nach Külte an und waren fest entschlossen, nach der deutlichen Niederlage gegen die starken Baunataler am Vorwochenende nun die ersten Punkte einzuheimsen. Voll konzentriert gingen sie ins Spiel, die angreifenden HSGler konnten kurz nach Anpfiff den Ball erobern und bereits nach 23 gespielten Sekunden gelang den Vereinigten so der erste Treffer durch Valentin Mielke. Der Ausgleich durch die Gastgeber in der zweiten Spielminute zum 1:1 sollte der einzige in dieser Partie bleiben. Nicht viele Würfe wurden durch die abwehrenden Kids zugelassen, und diese parierte zumeist ein starker Henning Peter im Tor der HSG. Im Angriff eroberten die Junghandballer ein ums andere Mal das runde Spielgerät und erzielten so in Halbzeit eins bereits zehn Treffer.

Auch in der zweiten Halbzeit, in der die Spielform sechs gegen sechs praktiziert wurde, begann für die Nachwuchstalente der Torreigen gleich nach Anpfiff. Die Zuordnung der Gegner funktionierte nahezu perfekt, so dass ein Durchkommen Richtung HSG-Tor für die Külter Heimmannschaft selten gelang. Auch in dieser Halbzeit stand mit Max Bohl ein starker Torhüter zwischen den Pfosten, der lediglich zwei gegnerische Treffer in Halbzeit zwei zuließ. So endete die Partie verdient mit einem deutlichen Sieg für die E1. An diese starke Leistung möchten die HoSaWo’ler im nächsten Spiel am 05.12. gegen die HSG Wesertal in heimischer Halle in Hoof anknüpfen und freuen sich auf erneut lautstarke Anfeuerungsrufe der vielen Zuschauer.

Die HSG spielte mit:

Jean Haag (6 Treffer), Valentin Mielke (5), Paul Hahn (4), Finn Kahl (3), Jule Lachmann (2), Max Bohl (1), Milas Weimann (1), Nelly Atangana, Emily Geißler, Julius Ihme, Henning Peter, Emilio Vaupel und Lasse Weinholz

Verdienter Sieg im dritten Serienspiel

Im dritten Spiel der zweiten E-Jugendmannschaft ließen die trainingsfleißigen Junghandballer erneut eine deutliche Leistungssteigerung erkennen und belohnten sich mit dem ersten Sieg in dieser Saison.
Wie üblich wurde die erste Halbzeit in der Spielform 2x3 gegen 3 gespielt und die Kids zeigten hier sehr deutlich, dass sie die Anweisungen des Trainerteams verstanden und in den letzten Trainingseinheiten viel dazugelernt hatten. In der Deckung standen die Vereinigten wie gefordert hinter dem Gegenspieler und ließen so kaum Würfe der Gäste aus Wildungen zu. Der Transport des runden Spielgeräts über die Mittellinie gelang deutlich besser als in den vorherigen Spielen, so dass auch die angreifenden HSGler gute Aktionen zeigen konnten und in den ersten 20 Spielminuten mit drei Treffern genauso gut dastanden wie die Wildunger Gäste.

In der zweiten Halbzeit, beim sechs gegen sechs, hielt der in dieser Halbzeit im Tor eingesetzte Oscar Freihöffer den Kasten durch starke Paraden bis vier Minuten vor Schluss sauber und ließ erst dann zwei Treffer durch die Gastmannschaft zu. Auch in dieser Spielform gelang den HoSaWo-Kids wieder eine starke Abwehrleistung und ein guter Transport des Balles bis zum gegnerischen Tor, wodurch in dieser zweiten Halbzeit erneut drei schöne Treffer erzielt werden konnten. Alle Kids zeigten tollen Einsatz, und so konnte das Trainerteam fröhlich durchwechseln und allen Spielerinnen und Spielern ihre Einsatzzeiten geben, ohne dass es einen Einbruch im Spielgeschehen gab. Somit konnten die Kids am Ende verdient zwei Punkte auf dem eigenen Konto verbuchen und freuen sich darauf, an dieser starken Leistung in den nächsten Spielen anknüpfen zu können.

Die HSG spielte mit:

Raphael Schäfer (2 Treffer), Elias Kimm (2), Finn Krackrügge (1), Oscar Freihöffer (1), Samuel Schäfer, Jona Kommallein, Lionel Feist, Michael Frank, Finnja Heinrich, Ingmar Schmidt, Frieda Wasser, Mia Fleimann, Jakob Reis und Alexander Haustov.

Montag, 29 November 2021 09:15

HNA KS 29.11.2021

Starke kämpferische Leistung

Im Auswärtsspiel bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger standen der von Dalwig-Sieben wiederum nur acht Spieler zur Verfügung. Die Heimmannschaft ging zwar zu Beginn in Führung, doch die Gäste übernahmen nach fünf Minuten das Kommando. Nach drei Toren in Folge stand es 2:5. Eine gute Deckungsarbeit und starke Torhüterleistung sicherten im weiteren Verlauf die Führung. Durch kluge Regie von Bastian Keller kam Oliver Schrader immer wieder zu erfolgreichen Torabschlüssen. Auch eine Zeitstrafe kurz vor der Halbzeit brachte das Gästeteam gut über die Zeit und konnte so einen 12:14 Vorsprung mit in die Pause nehmen.

Auch im zweiten Abschnitt ging es knapp weiter. Nach vierzig Minuten verletzte sich Bastian Keller am Knie und konnte nicht mehr weiterspielen, somit musste das Team der HoSaWo die letzten zwanzig Minuten ohne Wechselmöglichkeiten auskommen. Doch die Mannschaft behielt die Ruhe. Franz Vater auf der Mittelposition  behielt die Übersicht, erzielte vier Tore und sorgte somit für eine Vorentscheidung. Bis zur vierundfünfzigsten Minute wurde ein sieben Tore Vorsprung heraus geworfen. In den letzten sechs Minuten ließen Kraft und Konzentration merklich nach und einige gute Chancen wurden vergeben. Mit einer Manndeckung in den letzten fünf Minuten versuchten die Gastgeber dem Spiel noch eine Wende zugeben. Sie erzielten zwar noch drei Tore, konnten aber den verdienten Auswärtssieg nicht mehr verhindern. Die Mannschaft wünscht Bastian Keller gute Besserung und hofft das er im nächsten Jahr wieder einsatzbereit ist.

Fazit: Im Angriff müssen die Laufwege besser abgestimmt werden.

Für die HSG spielten:   Justus Vater im Tor
Oliver Schrader 6 Tore, Jannik Viereck 6 Tore,  Franz Vater 4 Tore, Phil Kalandyk 3 Tore, Bastian Keller 2 Tore, Paul Kosicke 2 Tore, Nyaz Hamadamin 1 Tor.

Kein Punktgewinn in Escherode für die HSG

Am 07. November bestritt die HSG ihr erstes Auswärtsspiel gegen den altbekannten Gegner aus Escherode.

Die HSG startete gut in die Partie und war bis zur 9. Minute mit der Heimmannschaft gleich auf (4:4). Die Vereinigten leisteten sich jedoch einige technische Fehler, wie zu wenig Tempo, Fehlpässe und zu hastige Abschlüsse, die dazu führten, dass der Gegner unseren Mädels in der ersten Halbzeit davonlief und ihren Vorsprung auf 7 Tore bis zur Halbzeitpause ausbauen konnten.

Die Mannschaft um Trainer Meers konnte ihre für sie typische Schnelligkeit, leider nicht abrufen, wodurch auch keine zweite Welle und keine Konter gespielt werden konnten. Auch die fehlende Absprache in der Abwehr und das große Pech beim Abschluss der Gäste sorgten dafür, dass die 2. Damen den Vorsprung der Heimmannschaft nicht mehr ausgleichen konnten. Obwohl die jungen HSG Frauen die 2. Halbzeit toremäßig knapp gewonnen haben, musste man mit einer 30:24 Niederlage nach Hause fahren.

Der Vorsatz der Mannschaft lautet nun das antrainierte Können im Spiel abzurufen und als geschlossenes Team aufzutreten.

Das nächste Heimspiel findet am 28.11. in Wolfhagen statt, und mit der nötigen Unterstützung der Zuschauer wird bei dieser Gelegenheit ein besserer Handball gezeigt und die ersten beiden Punkte eingefahren.

Derby geht an Zierenberg nach spannender Schlussphase

Die HSG-Spieler hatten einen kurzen Weg zum Derby nach Zierenberg und wollten unbedingt einen Sieg einfahren. Ohne Training in der letzten Woche merkte man den Schützlingen von Felix Oberbeck und Tobias Dung jedoch vor allem in der ersten Halbzeit die mangelnde Spielpraxis an. Bis zum Spielstand von 4-4 in der 7. Minute verlief die Partie äußerst ausgeglichen, doch dann zog die Heimsieben davon, während der HSG-Sieben fast 10 Minuten kein Treffer gelang. Im Angriff liefen sie sich in der gegnerischen Deckung oft fest und waren einfach zu langsam auf den Beinen. Die Zierenberger machten es wesentlich besser und kamen durch schnelles Passspiel immer wieder zu freien Torwürfen. Es war insbesondere dem starken HSG-Keeper Aaron Behr zu verdanken, dass die Gäste zur Pause nur 6-13 hinten lagen.

Eine deutliche Pausenansprache vom Trainergespann zeigte in der zweiten Halbzeit seine Wirkung. Die HSG-Spieler spielten nun im Angriff aggressiver und nutzten ihre Torchancen besser. Auch die Abwehr stand nun sicherer und so verkürzte sich der Rückstand immer mehr. Eine 2-Minuten-Strafe des Gegners nutzen die Gäste durch zwei schnelle Tore von Lasse Watzka zum 11-14. Schnell war klar, dass diese Partie noch eng werden könnte, denn die HSG-Sieben verkürzte Tor um Tor, nachdem sie auch in der Abwehr konsequenter zugriff. In der 49. Minute erzielte Manuel Rozko eines seiner insgesamt 9 Tore zum 21-22 aus Sicht der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen. Doch trotz Ballverlust der Zierenberger konnten die Gäste in ihrem letzten Angriff den Ball nicht mehr über die Linie bringen.

Auch wenn am Ende keine Punkte für die jungen HSG-Spieler raussprangen, waren die Trainer mit der kämpferischen Leistung in der zweiten Halbzeit zufrieden.

Es spielten für die HSG: Aaron Behr (Tor), Manuel Rozko 9, Lasse Watzka 6, Enzo Vaupel 4, Levi Schacht 2, Ole Glöckner, Janne Mönicke, Silas Fieseler, Luca Gallasch

Knappe Niederlage trotz kämpferisch starker Leistung.
 
Gegen die in der Hessenqualifikation ebenfalls noch sieglose JSG entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe, welches weniger durch spielerische Elemente zu überzeugen wusste, aber durch einen enormen Kampfgeist und Siegeswillen beider Teams. In einer ganz starken Anfangsphase lagen zunächst die Vereinigten nach Treffern von Sophia Rest (2), Louisa Rest und Maleen Fischer bei zwei Gegentreffern mit 4:2 in Front. In einer fast fünfminütigen Torflaute konnte Dittershausen trotz klarer Möglichkeiten nicht verkürzen, den HSG-Mädels gelang es jedoch bei ebenso klaren Möglichkeiten auch nicht den Vorsprung weiter auszubauen. So gelang der JSG erst der Ausgleich und beim Stand von 9:11 die erste Führung mit zwei Treffern. Eine Auszeit von Trainer Steuber zeigte jedoch die gewünschte Wirkung und die heimische HSG konnte den Rückstand bis zum Pausenpfiff mit einer enormen Energieleistung noch in eine knappe Führung drehen. Allerdings wurden in der Schlussphase noch zwei Siebenmeter und eine klare Kontergelegenheit vergeben und so eine deutlichere Halbzeitführung leichtfertig verschenkt.  
 
In der Pause verlangte Trainer Steuber wieder mehr über das gebundene Spiel und weniger durch Einzelaktionen zu Torabschlüssen zu kommen, Torchancen konsequenter zu verwerten und in der Abwehr mit der Stabilität des ersten Durchgangs weiter zu agieren.
 
So gelang es zunächst bis zur 40. Spielminute die knappe Führung zu verteidigen, die Chancenverwertung verbesserte sich jedoch nicht. Zahlreiche klare Einwurfmöglichkeiten wurden von der generischen Torhüterin entschärft und wieder gelang es nicht, sich vielleicht vorentscheidend abzusetzen. So blieb die Partie bis zur 45. Spielminute beim Stand von 18:19 absolut offen. Mit fortdauernder Spielzeit bekam die Mannschaft jedoch in der Abwehr zunehmend keinen Zugriff auf die jetzt immer treffsicherer werdenden Außenspielerinnen Ella-Marie Habenicht und Elisa Paschenko, die mit ihren Toren eine erste deutlichere Führung herauswarfen, die bis zum Schlußpfiff halten sollte. Trotz aller Angriffsbemühungen und der Umstellung auf eine offene Deckung gelang die Wende in der Endphase nicht mehr.
 
Ein ordentliches Debüt im Trikot der HSG feierte Yolanda Kappes-Castro, die sich mit zwei schönen Treffern bereits in die Torschützenliste eintragen konnte.
 
Trainer Steuber nach dem Spiel: "Natürlich bin ich mit dem Ergebnis am Ende dieses Spiels nicht zufrieden, jedoch durchaus mit der Teamleistung über die komplette Spieldauer. Leider ist es uns in der Schlußphase nicht gelungen, die starken Außenspielerinnen so zu verteidigen, wie wir es gewohnt sind. Das war am Ende der Schlüssel für diese Niederlage. Die Mannschaft sollte sich jedoch nicht von kritischen Stimmen aus der Spur bringen lassen. Das Ziel im kommenden Jahr in der Landesliga anzutreten, wurde längst erreicht. Die Hessenqualifikation soll der Mannschaft als Standortbestimmung dienen und die Gelegenheit bieten, sich mit den stärksten Mannschaften in Nordhessen auseinanderzusetzen. Gemessen an der gemeinsamen Zielsetzung des Teams kann man nur zufrieden und stolz auf die Mannschaft sein."   
 
Gegen Dittershausen spielten: Lea Körner (Tor), Louisa Rest 8, Neele Niemeyer 4/1, Maleen Fischer 4/2, Sophia Rest 3, Yolanda Kappes-Castro 2, Marie Koch 2, Paula Unseld 1, Imke Mette 1, Lia Frank 1/1, Leonie Umbach, Finja Rogge, Hailey Carl, Elisa Platte       

Erste Niederlage nach hartem Kampf

Am vergangenen Samstag, den 20.11.2021, reiste die HSG ins mittelhessische Linden zum Auswärtsspiel gegen die TSG Leihgestern.

Die Partie begann hochmotiviert und führte schnell zu einem 0:2 Vorsprung für die HSG. Tor um Tor kämpften die beiden Teams um jeden Ball, sodass sich bis zum Ende der ersten Halbzeit keine Mannschaft richtig absetzen konnte. Dies lag insbesondere an den starken Abwehrleistungen auf beiden Seiten. Häufig scheiterte die HSG im Angriff an der starken gegnerischen Torhüterin, wodurch gute Chancen nicht genutzt werden konnten. Mit einem Zwischenstand von 10:9 für die TSG Leihgestern ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Ludwig motivierte seine Spieler im Angriff weiter in die Tiefe zu gehen und in der Abwehr weiterhin Vollgas zu geben. Dennoch fand die TSG Leihgestern einen besseren Start in die 2. Halbzeit und konnte mit zwei Toren in Führung gehen. Die HSG kämpfte sich immer wieder heran, konnte den Spielstand aber nicht mehr ausgleichen. In der 45. Minute sollte ein Timeout von Trainer Ludwig die HSG erneut motivieren und wachrütteln. Es blieb weiterhin ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bis sich schließlich ab der 49. Minute immer mehr technische Fehler bei der HSG einschlichen, die mit konsequenten Kontern der Gegner bestraft wurden. Dazu kamen noch Probleme im Abschluss, sowie die ein oder andere Zeitstrafe für die HSG, wodurch die TSG ihre Führung weiter ausbauen konnte und das Spiel schließlich mit 23:18 gewann.

Insgesamt zeigte die 1. Damenmannschaft eine starke geschlossene Mannschaftsleistung, die diesmal jedoch nicht zum gewünschten Sieg führte.

Vorbericht:
Am kommenden Samstag, den 27.11.2021 um 20 Uhr, sind die Mädels der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen zu Gast bei der HSG Wettenberg. An die Leistung des Hinspiels, bei der die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen das Spiel mit 28:13 für sich entscheiden konnte, soll angeknüpft werden, um die nächsten zwei Punkte einzufahren.

Montag, 22 November 2021 14:31

HNA KS 22.11.2021

Rückschlag im Kampf um Platz zwei

Im direkten Duell um den zweiten Platz in der Hessenquali mussten die Mädels der HSG HoSaWo einen Dämpfer hinnehmen. Konnte man das Team aus Dittershausen/Waldau/Wollrode in der Vorbereitung noch bezwingen, musste man sich im Serienspiel geschlagen geben und zog den Kürzeren.

Die lange Verletztenliste der Gastgeberinnen lichtete sich vor dem Spiel merklich, neben Sarah stand auch Emely wieder zur Verfügung, und so ging die Göbert/Heyen – Sieben mit einem breiten Kader in das dritte Spiel der Qualifikation. Die dreizehn Spielerinnen gingen die Partie motiviert an, fanden zunächst aber nur schwer ins Spiel und lagen schnell 1:4 zurück. Doch sie legten ihre Anfangsnervosität ab und kamen immer besser ins Spiel. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, beide Mannschaften schenkten sich nichts und kämpften um jeden Ball. Bis zur Gästeauszeit in der 20ten Spielminute verkürzten die Gastgeberinnen den Rückstand auf zwei Treffer, der bis zur Pause aber bis auf vier anwuchs.

Der zweite Durchgang begann ähnlich dem ersten. Die Heimsieben sah sich bemüht den Rückstand zu verringern, leistete sich aber zu viele unnötige Ballverluste. Eigene Angriffe endeten oft in der massiv stehenden Gästedeckung oder wurden zu unkonzentriert vorgetragen. Bei nur zwei eigenen Toren in den ersten fünfzehn Spielminuten der zweiten Hälfte wuchs der Rückstand zwischenzeitlich auf zehn Tore an. Ein erneutes Umstellen der Abwehr ließ die HSG zum Schluss zwar noch einmal besser ins Spiel kommen, mehr als eine Ergebniskosmetik konnte aber nicht mehr betrieben werden.

Für die nächsten drei Spiele ist nach wie vor alles offen. Die HSG-Mädels haben es weiterhin in der eigenen Hand durch zwei Siege in den ausstehenden drei Rückspielen auf Platz zwei zu klettern.
 
Es spielten HSG: Pauline Grimm und Larissa Schubert im Tor, Nele Vogel 8 Treffer, Lilly Schwarz 3, Leni Barth 3, Mia Borchardt 2, Leni Götte 2, Lauren Keller 2,  Sarah Kranz 1, Emma Emde, Levke Heyen, Zoe Nickel und Emely Eubel

HSG gewinnt Abwehrschlacht

Der breite Kader zahlt sich aus. Am vergangenen Sonntag hieß es zum ersten Mal in der Saison Derbyzeit in der Schauenburghalle. Die HSG empfing die zweite Mannschaft der SV Germania Fritzlar und schickte diese mit einem am Ende deutlichen 29:20 nach Hause.

Zu Beginn der Partie konnte sich zunächst jedoch kein Team absetzen. Die ganz spezielle
Derbyatmosphäre war in der Halle klar erkennbar. Mit einem kleinen Zwischenspur schaffte es die Germania sich auf 2 Tore (5:7) ein wenig abzusetzen. Doch die Mädels der HSG ließen sich davon nicht einschüchtern und schafften es, zur Halbzeit mit einem Tor Führung in die Kabine zu gehen.

Die Marschroute vom Coach Ludwig hieß dabei: weiter Vollgas geben und in der Abwehr als kompakte Einheit auftreten. Bis zum 18:17 in der 48. Minute konnten die Gäste noch mithalten, bevor der HSG Turbo ordentlich in Fahrt kam. Über 21:17 und 25:19 legten die HSG Mädels den Grundstein für den Derbysieg. Den Schlusspunkt setze Ilka Ritter nach
einem Tempogegenstoß zum 29:20. Mit dem Abpfiff lagen sich die Mädels in den Armen und ließen "Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey" in der Halle ertönen. Mit diesem Saisonstart hat wohl niemand in der Mannschaft gerechnet. Umso glücklicher ist die HSG mit den 6:0 Punkten und der Tatsache, dass jede Spielerin einen wichtigen Anteil an diesem Erfolg einnimmt.

Vorbericht:
Am kommenden Samstag, den 20.11.21 um 20 Uhr, sind die Mädels der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen zu Gast bei der TSG Leihgestern. Die Gastgeber haben in der laufenden Saison erst ein Spiel bestritten, welches allerdings aufhorchen lässt. Ein sehr deutlicher Sieg gegen die Mannschaft der TSV Eintracht Böddiger zeigt bereits die Aufstiegsambitionen der Heimmannschaft. Aus diesem Grund heißt es für die HSG Mädels Vollgas geben und an den guten Leistungen der vergangenen Spiele anzuknüpfen.

Nach ordentlichem Auftritt unter Wert geschlagen
 
Gegen den Drittliga-Nachwuchs aus der Domstadt zeigte sich die Steuber-Sieben gegenüber dem Auftritt in Twistetal deutlich verbessert. Der Auftakt des Spiels glich zunächst einer wahren Abwehrschlacht. Beide Deckungsreihen schenkten sich nichts und überragende Torwartleistungen auf beiden Seiten sorgten nach zehn Spielminuten beim Stand von 1:1 für ein Fußballergebnis auf der Anzeigetafel. Auch in der Folge konnte sich keines der Teams absetzen, bis zum 4:4 in der 15. Spielminute verlief das Spiel sehr ausgeglichen und auch beim 5:8 durch Paula Unseld lag das Team noch in Schlagdistanz. Leider sorgten dann ab der 20. Spielminute einige technische Fehler und fatale Fehlabspiele dafür, dass die Gäste zunehmend sicherer wurden und sich verdientermaßen bis zur Halbzeit deutlich und vorentscheidend absetzen konnten. Hier spielte ein starker Gegner seine ganze Routine aus und ließ den Vereinigten in dieser Phase der Partie keine Chance.
 
Trainer Steuber verlangte in der Halbzeit von seinen Mädels jetzt nicht den Kopf in den Sand zu stecken, an die starke Anfangsphase anzuknüpfen und die zweite Halbzeit ausgeglichen zu gestalten.
 
Diesmal erfolgte in Durchgang zwei die erwünschte Reaktion. Der Angriff spielte wieder dynamischer und einige Auftakthandlungen wurden mit zum Teil sehenswerten Treffern abgeschlossen. Leider gelang es dem zu Beginn des Spiels noch sehr stabilen Deckungsverband auch jetzt nicht Zugriff zum Gegenspieler zu finden. So folgte auf jeden Treffer der Vereinigten ein Gegentreffer der Gäste und am Rückstand von acht Treffern änderte sich bis zum 19:27 nichts. Erst als die Kräfte dann etwas schwanden bauten die Fritzlarerinnen das Ergebnis noch deutlicher aus.
 
Die Spielerinnen aus der B-Jugend, die eingesetzt wurden, zeigten stabile Leistungen. Besonders zu erwähnen sind aber natürlich die beiden ersten Pflichtspieltore von Hailey Carl für die weibliche A-Jugend.
 
Trainer Steuber nach dem Spiel: "Wir treffen in der Hessenquali genau auf das Qualitätsniveau von Gegnerinnen, welches wir erwartet haben. Die deutliche Leistungssteigerung zum Twistetalspiel stimmt mich zuversichtlich, dass auch in der Quali noch ein Sieg gelingen kann. Wir haben heute in vielen Spielphasen mit einem starken Gegner auf Augenhöhe gespielt, jedoch nicht die nötige Cleverness gezeigt, um uns für die starken Phasen am Ende auch mit einem Sieg zu belohnen."  
 
Gegen Fritzlar spielten: Lea Körner, Laura Weiershäuser ( Tor ), Sophia Rest 5/4, Neele Niemeyer 3, Lia Frank 3/3, Maleen Fischer 2, Paula Unseld 2, Hailey Carl 2, Leonie Umbach 2, Imke Mette 2, Amelie Lindemann, Marie Koch, Hannah Ruzicka, Elisa Platte     

Montag, 15 November 2021 11:08

HNA KS 15.11.2021

Rückschlag in Hessenquali

Am zweiten Spieltag der Hessenqualifikation mussten die ersatzgeschwächt angetretenen Vereinigten (Sarah, Amy, Emilia & Emely fehlten verletztungs- / krankheitsbedingt) eine empfindliche Heimniederlage hinnehmen. Die Gäste aus Baunatal traten vom Anwurf weg konzentrierter und zielstrebiger auf und zeigten sich deutlich ballsicherer als die Gastgeberinnen. Nach der 2:1 Führung der Heimsieben durch Leni Barth gelang den HoSaWolerinnen über eine Viertelstunde kein geordneter Spielaufbau. Bälle wurden leichtfertig hergeschenkt und in der Abwehr kam man regelmäßig einen Schritt zu spät oder gar nicht in den Zweikampf. Nichts von dem was sich die Göbert-Sieben vorgenommen hatte, konnte umgesetzt werden, daran änderte auch eine Auszeit nichts. Nach einer Viertelstunde war die Begegnung entschieden, es stand 4:14. Zu spät, um noch einmal den Schalter umzulegen, aber nicht zu spät, um noch etwas positives mit aus dieser Partie zu nehmen. In den letzten zehn Spielminuten gelang es den Gastgeberinnen die ballorientierte Gästedeckung druckvoller zu bespielen und den Rest der ersten Hälfte ausgeglichen zu gestalten. Mit einem elf-Tore-Rückstand wurden die Seiten gewechselt.

Gedanklich begann der Tabellenzweite die Begegnung wieder bei 0:0 und wollten der zahlreich unterstützenden Elternschaft ein anderes Bild bieten. Die Gastgeberinnen behielten ihr Gesicht und ergaben sich nicht ihrem Schicksal oder ließen sich gar abschießen, sondern hielten dagegen. Der Angriff zeigte sich jetzt beweglicher und zielstrebiger als noch in Durchgang eins, technische Fehler hielten sich in Grenzen und die Abwehr arbeitete konzentrierter. Es gelang der HSG allen voran durch Mia, Lauren und Neles sehenswerten Treffen nach Laurens Traumpass auf 19:27 zu verkürzen ehe sich zum Ende der Begegnung wieder ein paar fahrige Zuspiele einschlichen und man sich den Gästen mit 23:34 geschlagen geben musste.
Unterm Strich ein hochverdienter Sieg des Tabellenführers aus der VW-Stadt. Für die HSG bietet sich bereits am Sonntag die Gelegenheit an selber Stelle an die Leistung des zweiten Spielabschnitts anzuknüpfen und im Heimspiel gegen Dittershausen wichtige Punkte im Kampf um den zweiten Tabellenplatz einzufahren.

Es spielten: Larissa Schubert & Pauline Grimm im Tor, Lauren Keller 8/5 Treffer, Nele Vogel 5, Mia Borchardt 4, Leni Barth 3, Leni Götte 2, Lilly Schwarz 1, Emma Emde, Zoe Nickel und Levke Heyen

Leistungssteigerung in Halbzeit zwei macht Mut

Nach der deutlichen Niederlage letzte Woche gegen die JSG Dittershausen war die Mannschaft des Trainerteams Bläsing/Atangana auf Wiedergutmachung aus. Darum wurde unter der Woche im Training vor allem auf ein sauberes Passspiel und das Deckungsverhalten in der Spielsituation zwei Mal drei gegen drei Wert gelegt.

Gegen die HSG Ederbergland zeigte die Mannschaft von Beginn an ein anderes Gesicht und spielte sich Chance um Chance heraus. Einziges Manko: die Chancenverwertung. In den ersten 20 Minuten gelang trotz Chancengleichheit kein einziges Tor. Die HSG aus Ederbergland hingegen verstand es, ihre Chancen zu nutzen und setzte sich so auf 9:0 ab.

Nach der Pause besserte sich die Wurfausbeute der heimischen Vereinigten jedoch und man konnte insgesamt fünf Tore von Finn Krackrügge, Eileen Grede und Elias Kimm bejubeln. Diese zweite Halbzeit, in der auch die Deckungsleistung stimmte, macht Lust auf mehr. Die Mannschaft trifft am Sonntag um 12.30 Uhr in der Schauenburghalle Hoof auf das Team der HSG Wildungen/Friedr./Bergh..

Fazit: Im Gegensatz zur Vorwoche konnte man sich in allen Bereichen verbessern. Die Übungen der Trainingswoche trugen Früchte, vor allem in Halbzeit zwei spielten die Kids guten Handball. Das beweist, dass noch mehr Potential in der Mannschaft steckt, welches nur noch konstanter abgerufen werden muss.

Es spielten: Finn Krackrügge 2, Pia Tili, Eileen Grede 1, Jakob Reis, Raphael Schäfer, Finnja Heinrich, Pia Heusler, Oscar Freihöffer, Michael Frank, Elias Kimm 2, Mia Fleimann, Ingmar Schmidt, Jona Kommalein, Frieda Wasser. Vielen Dank auch an Betreuerin Maite Heyen.

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