Rückblick auf die Spielserie 2007/2008

Nachdem die weibliche C Jugend der HSG bereits in der Spielserie 2006/2007 den Meistertitel der Oberliga Nord feiern konnte, galt das Team von Trainer Björn Brede wiederum als hoher Favorit dieser Spielklasse. Bereits nach dem ersten Spieltag war ersichtlich, dass sich die Saison wieder in einen Zweikampf der heimischen HSG und den Mädels aus Zwehren entwickeln würde. Die jungen Damen von Betreuerin Jutta Ritter konnten im Hinspiel in eigener Halle den Gästen aus Zwehren eine schwere Bürde mit auf den Heimweg geben, siegten sie doch mit sieben Toren Vorsprung.
 
Die weiteren Spiele entwickelten sich wie vorhergesehen " sowohl das Team der HSG als auch Zwehren konnte alle weiteren Spiele für sich entscheiden. Bezeichnend für die Saison war die unangenehme Tatsache, dass sehr viele Spiele verlegt werden mussten, da an vielen Spieltagen für die Auswahlspielerinnen Termine in den Leistungszentren angesetzt wurden. So kam es, dass das Rückspiel gegen die SG Zwehren an das Ende des Spielplans gelegt werden musste. Und hier war nun die SG Zwehren im Zugzwang und musste versuchen die sieben Tore Rückstand wettzumachen. Durch Verletzungspech und krankheitsbedingten Ausfall bei der HSG gelang dies fast noch und die Brede Sieben konnte erst in den letzten 15 Spielminuten das Spiel noch in die gewünschte Richtung lenken und den Rückstand auf ein Tor verkürzen, was am Ende wiederum die Meisterschaft bedeutete.

Durch die Absage zweier Spiele gegen Baunatal und Wollrode (der Gegner war nicht spielfähig) gab es so statt der geplanten 14 nur 12 Spiele. Mit 26:2 Punkten und einem überragenden Torverhältnis von 345:194 hat das Team die in sie gesteckten Erwartungen voll erfüllt und fährt wiederum zu den Hessenmeisterschaften nach Biblis. Zwölf Spielerinnen waren an diesem Erfolg beteiligt, alle 12 Spiele bestritten Janina Dreyer, Alina Köhler, Julia Geselle, Katharina Hofmann und Franziska Werner. Die Torschützenkrone konnte von Sina Ritter mit 111 Treffern erfolgreich verteidigt werden, Zweite in diesem Ranking wurde Janina Dreyer mit 81 Toren gefolgt von Hanna von Dalwig, die 47 mal traf.

Name

Einsätze

Tore

Calov, Charleen

11

12

Dalwig, Hanna von

11

47

Dreyer, Janina

12

81

Gabriel, Sabrina

07

06

Geselle, Julia

12

00

Hofmann, Katharina

12

04

Köhler, Alina

12

23

Mosch, Svenja

11

10

Reinhold, Marina

09

39

Ritter, Sina

11

111

Weinrich, Natalie

11

00

Werner, Franziska

12

10


Für alle Helfer im Bereich Schiedsrichter, Zeitnehmer, Betreuer, Fahrer, Bewirtung, Organisation sagen wir ein ganz herzliches (Dankeschön).

Hessenmeisterschaft in Biblis

HSG bleibt unter ihren Möglichkeiten

Die beiden Spiele der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen bei der Hessenmeisterschaft der weiblichen C-Jugend brachten nicht das erhoffte Ergebnis. Zwei Spiele, zwei Niederlagen " dabei hatten sich die Handballerinnen und der Trainer so viel vorgenommen. Aber alle Trainingsarbeit wird am Ende nicht belohnt, wenn am Tag der Entscheidung nicht alles passt und die nötigen 100 oder sogar mehr Prozent abgerufen werden können und so musste die HSG die Heimreise wieder als drittstärkste Kraft in Hessen antreten.

Schon das erste Spiel gegen die vermeintlich schwächere Mannschaft der HSG Bensheim/Auerbach, die ihr Auftaktmatch gegen Hüttenberg mit 19:23 verloren hatte, ließ erkennen, dass es nicht der Tag der Brede Sieben war. Die Nordhessinnen agierten vor der Deckung des Gegners nicht mit der gewohnten Schnelligkeit und brachten sich mit technischen Fehlern einige Male um den Ballbesitz. Besonders gegen die direkte Deckung von Aufbauspielerin Sina Ritter fand das Team kein geeignetes Gegenmittel. Auch die Abwehr zeigte nicht die Aggressivität der Spiele in der Oberliga Saison und somit gab es wenig Gelegenheit für die schnellen Konter. So konnte der Gegner bereits nach zehn Spielminuten einen drei Tore Vorsprung herauswerfen, dem die HSG nun nachlaufen musste. Trotz vieler Umstellungen gelang es nicht den Abstand bis zur Pause zu verkürzen und so ging es mit 13:16 in die Kabine.

Auch in Halbzeit zwei gelang es nicht die Nervosität abzulegen und so konnte die Mannschaft aus Bensheim ihren Vorsprung weiter ausbauen. Bis zu acht Tore betrug der Vorsprung und er konnte bis zum Spielende nur noch auf 23:29 verkürzt werden. Nach dieser Niederlage war der Meisterschaftszug faktisch abgefahren und nur noch mathematisch möglich.

Im zweiten Spiel hieß der Gegner wie im Vorjahr TV Hüttenberg und hier galt es  freier aufzuspielen und ein akzeptables Ergebnis zu erzielen. Dies gelang der Brede Sieben bis zur Mitte der ersten Spielhälfte sehr gut. Aus einer nun stärkeren Abwehr, in der die beiden Torhüterinnen ein starker Rückhalt waren, konnten die langen Pässe von Sina Ritter deutlich besser verwertet werden. Bis zum Stande von 6:6 war zumindest eine kleine Überraschung möglich, doch wieder einige Unkonzentriertheiten brachten den Gegner bis zur Pause mit 11:7 in Front.
Halbzeit zwei konnte die HSG ausgeglichen gestalten, jedoch gelang es nicht mehr dem Spiel eine entscheidende Wende zu geben. Der Abstand blieb bis zum Spielende bei vier Toren und die Titelverteidiger aus Hüttenberg siegten am Ende mit 22:18 Toren und wurden somit erneut Hessenmeister.
Auch als drittstärkste Kraft in Hessen gebührt den Mädels von Trainer Björn Brede und Betreuerin Jutta Ritter Respekt für ihre tollen Leistungen in den vielen Spielen der vergangenen Saison und das Erreichen der Finalspiele um die Hessenmeisterschaft. Auch den Gastgebern aus Biblis ist ein Kompliment für die Ausrichtung dieser Veranstaltung zu machen.

Die Brede Sieben wird die beiden Niederlagen schnell wegstecken und sich voll auf das Hauptziel - die Qualifikation für die Regionalliga " konzentrieren.
Für die HSG spielten: Julia Geselle und Natalie Weinrich im Tor,
Sina Ritter 13 Tore, Marina Reinhold 8, Hanna von Dalwig 8, Janina Dreyer 7,
Alina Köhler 3, Sabrina Gabriel 1, Franziska Werner 1, Katharina Hofmann,
Charleen Calov und Svenja Mosch.

JSG Melg./Böddiger - HSG Hoof/Sand/Woh. = 15:31 | (4:15)

Auswärtshürde locker genommen

Zwar rangiert die JSG Melgershausen/Böddiger an dritter Stelle in der aktuellen Tabelle und wäre somit als starker Konkurrent in der wichtigen Meisterschaftsphase einzuschätzen, doch hatte die HSG mit dem Gegner keinerlei Probleme und siegte deutlich. Der Grundstein für den Erfolg wurde bereits in Halbzeit 1 gelegt, als die Gäste, gestützt auf eine souveräne Abwehrleistung aller Spielerinnen und einer tollen Vorstellung von Julia Geselle zwischen den Pfosten lediglich vier Gegentreffer hinnehmen mussten. Auch im Angriff lief die Maschinerie wie geschmiert " schnelles Tempospiel meist eingeleitet von Sina Ritter sorgte für einfache Kontertore, die bereits zur Halbzeit die Entscheidung brachte. Der Halbzeitstand von 15:4 für die Brede Sieben entsprach den Leistungen beider Teams.
In Abschnitt zwei schaltete die HSG einen Gang zurück und verausgabte sich nicht mehr über Gebühr. Der Vorsprung wurde zwar noch weiter ausgebaut, doch konnte auch der Gegner nun einige Erfolge verbuchen. Im Laufe des Spiels konnten sich fast alle Feldspielerinnen in die Torschützenlioste eintragen, wobei die ansteigende Form von Alina Köhler auffiel " sie steuerte fünf Treffer zum 31:15 Sieg bei.

Für die HSG spielten: Julia Geselle und Natalie Weinrich im Tor
Sina Ritter 7Treffer, Janina Dreyer 6, Marina Reinhold 5, Alina Köhler 5,
Hanna v. Dalwig 5, Svenja Mosch 1, Sabrina Gabriel 1, Katharina Hofmann 1 und
Franziska Werner.

HSG Hoof/Sand/Woh. - TV Hersfeld = 25:11 | (14:5)

Klare Verhältnisse

Von Anfang an spielten die Hersfelder Mädels eine direkte Manndeckung gegen Sina Ritter und Janina Dreyer. Doch Trainer Björn Brede hatte die Mannschaft vor dem Spiel gut darauf eingestellt und einer frischen Sina Ritter war deutlich anzumerken, dass sie nicht gewillt war sich dadurch einengen zu lassen. Mit ihrer Wendigkeit und Schnelligkeit entwischte sie ihrer Gegenspielerin ein ums andere Mal und verwertete mit einer sehr hohen Quote.

Auch ihre Nebenleute profitierten von der wiedergewonnenen Selbstsicherheit und kamen immer wieder zu guten Möglichkeiten, die nun konsequent genutzt wurden. Faktisch war das Spiel somit bereits zur Pause entschieden, führten doch die Gastgeberinnen uneinholbar mit 14:5 Toren, wobei die beiden Torhüterinnen einen guten Anteil an der geringen Trefferquote der Hersfelderinnen hatten.

Mit schnellem Tempohandball und gekonnten Kombinationen wurde an die gute erste Spielhälfte angeknüpft und besonders Franziska Werner setzte sich toll durch und kam am Ende auf 4 Torerfolge. Damit steuerte sie wesentlich zum hohen 25:11 Erfolg der Brede Sieben bei freute sich weiterhin über die Tabellenspitze ihrer Mannschaft.

Für die HSG spielten: Julia Geselle und Natalie Weinrich im Tor

Sina Ritter 11 Treffer, Janina Dreyer 5, Franziska Werner 4, Charleen Calov 2, Svenja Mosch 1, Alina Köhler 1, Hanna v. Dalwig 1, Sabrina Gabriel und Katharina Hofmann.

TV Hersfeld - HSG Hoof/Sand/Woh. = 10:20 | (6:12)

Erfolgreiches Doppelspielwochenende

Durch nötig gewordene Spielverlegungen ergab der Spielplan eine Doppelansetzung gegen die Mannschaft aus der Festspielstadt Bad Hersfeld und die Brede Sieben konnte beide Begegnungen deutlich für sich entscheiden. Am Samstag stand das Auswärtsspiel an und für zwei Aktive der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen bedeutete dies, zuerst das Spiel für die weibliche B-Jugend in Felsberg gegen die JSG Melgershausen/Böddiger absolvieren und direkt im Anschluss nach Bad Hersfeld zum Spiel der C-Jugend hetzen.

Hier zeigten die beiden, dass ihr Zusammenspiel auf sehr hohem Niveau stattfindet und demzufolge war es kein Wunder, dass sie immer wieder zu Torerfolgen kamen. Man merkte den beiden zwar an, dass sie schon ein schweres Spiel hinter sich hatten, doch die beiden lösten die Ihnen gestellten Aufgaben, trotz kurzer Deckung für beide, sehr gut. Zwar gab es in der Anfangsphase noch einige Abstimmungsprobleme in der Abwehr, doch war die 12:6 Halbzeitführung bereits recht deutlich und auch in dieser Höhe verdient.

In Abschnitt zwei überzeugte Hanna von Dalwig mit ihren schnellen Tempogegenstößen, gegen die die Gastgeber kein Mittel fanden. Im Hinblick eines deutlichen Sieges vergaben die Vereinigten großzügig viele Großchancen und beließen es am Ende beim 20:10 Sieg, der den Platz an der Tabellenspitze weiter zementierte.

Für die HSG spielten: Julia Geselle und Natalie Weinrich im Tor,

Janina Dreyer 7 Treffer, Sina Ritter 6, Hanna v. Dalwig 5, Svenja Mosch 1, Charleen Calov 1, Sabrina Gabriel, Alina Köhler, Katharina Hofmann und Franziska Werner.

SG 09 Kirchhof - HSG Hoof/Sand/Woh. = 18:31 | (12:15)

Auswärtsaufgabe problemlos gelöst

Eine souveräne Vorstellung lieferte die Brede Sieben in Melsungen gegen die SG 09 Kirchhof ab. Zwar versäumten die Gäste in den Anfangsminuten sofort für klare Verhältnisse zu sorgen indem sie hochkarätige Möglichkeiten vergaben, doch war die deutliche Überlegenheit der HSG nicht zu übersehen. Besonders die Kombination Ritter/Dreyer funktionierte überzeugend " ihre insgesamt 20 Torerfolge hätten für den Sieg bereits ausgereicht.

In der Abwehr fand das Team erst später richtig ins Spiel, in Abschnitt eins gab es noch einige Lücken, die vom Gegner wieder - wie im Hinspiel - genutzt wurden. So ging die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen mit einem drei Tore Vorsprung in die Kabine.

Die zweite Spielhälfte zeigte dann das wahre Vermögen der Gäste. Gelungenen Abwehrmaßnahmen folgten schnelle Konter mit perfekten langen Pässen, die nun gekonnt verwertet wurden. Die Vereinigten zogen innerhalb der nächsten Minuten auf 26:13 davon und hatten damit den Widerstand der Kirchhöfer Mädchen gebrochen. Im Anschluss an diesen Zwischenspurt wurde der Vorsprung kräfteschonend verwaltet, ohne dass die Gastgeberinnen noch einmal entscheidend aufholen konnten. Der 31:18 Endstand sicherte weiterhin den ersten Tabellenplatz für die jungen Damen von Trainer Björn Brede.

Es siegten für die HSG: Julia Geselle und Natalie Weinrich im Tor, Sina Ritter 13 Treffer, Janina Dreyer 7, Hanna von Dalwig 4, Sabrina Gabriel 3, Alina Köhler 2, Charleen Calov 2, Franziska Werner, Svenja Mosch und Katharina Hofmann.

SG Altenburschla/Heldra - HSG Hoof/Sand/Woh. = 17:22 | (7:13)

Startprobleme

Auch das Oberliga Team der weiblichen C-Jugend musste bei ihrem ersten Einsatz im Jahre 2008 erkennen, dass eine sechswöchige Pause für den Spielfluss nicht ohne weiteres zu verkraften ist. So war das Spiel in Wanfried geprägt von individuellen Fehlern technischer Art. Es gab häufig Fehlpässe, die den Gegner immer wieder in Ballbesitz brachten und es ihm ermöglichten leichte Treffer zu erzielen. Vielleicht lag es auch daran, dass die Brede Sieben den Gegner durch das hohe Hinspielergebnis von 35:16 doch ein wenig unterschätzte und nach einer schnellen Führung im ersten Spielabschnitt nicht ausreichend konzentriert zu Werke ging. Die 13:7 Pausenführung hätte durch eine konsequentere Ausnutzung der Möglichkeiten eigentlich höher ausfallen müssen.

Unverständlicherweise wurde dieser Vorsprung in Halbzeit zwei von den Gästen lediglich verwaltet, ohne deutliche Akzente zu setzen. Nur hin und wieder blitzten einige gekonnte Aktionen auf, doch folgten danach wieder unverständliche Fehler, die den Gastgeber aufbauten. Am Ende waren Spielerinnen, Trainer, Betreuer und die mitgereisten Zuschauer froh, als der sicher leitende Unparteiische die Begegnung beim Stand von 22:17 für die HSG abpfiff. Trainer Brede war sich nach der Begegnung sicher, dass es im nächsten Spiel spielerisch wieder aufwärts geht.

Es siegten für die HSG: Julia Geselle und Natalie Weinrich im Tor,  Janina Dreyer 7 Treffer, Sina Ritter 4, Hanna von Dalwig 4, Marina Reinhold 2, Sabrina Gabriel 2, Alina Köhler 2, Franziska Werner 1, Charleen Calov, Svenja Mosch und Katharina Hofmann.

HSG Hoof/Sand/Woh. - Eintracht Baunatal = 33:13 | (18:5)

Souveräne Vorstellung

Auch ohne Aufbauspielerin Sina Ritter konnte das Team aus der VW-Stadt deutlich bezwungen werden und der Anspruch auf den Meistertitel wurde damit zementiert. Es dauerte nur wenige Minuten, um sich entscheidend abzusetzen und dem Gegner aus Baunatal die Grenzen aufzuzeigen. Mit einer stabilen Abwehrleistung wartete die HSG auf und ließ im ersten Abschnitt lediglich fünf Gegentreffer zu. Die Auswahlspielerinnen Janina Dreyer und Hanna von Dalwig waren für die Baunataler Abwehr nicht zu halten und sorgten mit ihren Treffern schon bis zur Pause durch eine 18:5 Führung für die Vorentscheidung. Sehenswert auch die schön herausgespielten Tore von Charleen Calov, die eine gute Trefferquote von der Rechtsaußen-Position hatte.

Trainer Brede konnte es sich im zweiten Spielabschnitt leisten personell wieder viel zu probieren und stellte fest, dass alle Formationen blendend funktionieren. Alle seine Feldspielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen und leisteten so ihren Beitrag zum deutlichen 33:13 Erfolg.

Das Team wird nun beruhigt in die Weihnachtspause gehen können und die Aufgaben ab Mitte Januar 2008 konzentriert angehen. Dann wird sicher auch bald Sina Ritter nach ihrer Verletzung (gute Besserung, Sina) wieder zur Mannschaft stoßen und ihr die nötigen Impulse verleihen.

Es siegten für die HSG: Julia Geselle und Natalie Weinrich im Tor,
Janina Dreyer 13 Treffer, Hanna von Dalwig 8, Charleen Calov 4, Marina Reinhold 3, Franziska Werner 2, Svenja Mosch 1, Alina Köhler 1 und Katharina Hofmann 1.

TSV Wollrode - HSG Hoof/Sand/Woh. = 10:25 | (8:12)

Starke zweite Spielhälfte

Ohne Aufbauspielerin Sina Ritter experimentierte Coach Björn Brede beim Tabellenvorletzten, dem TSV Wollrode zu Beginn des Auswärtsspiels in der Kreissporthalle in Guxhagen. Der Versuch gelang nur in Teilbereichen " die Gastmannschaft der HSG konnte sich nicht entscheidend absetzen und blieb bei ihren Angriffen zu statisch, so dass es nach knapp 20 Spielminuten 6:6 stand. Die Einwechselung von Sina Ritter brachte dann Schwung in die Aktionen der Brede Sieben. Es hatte jetzt den Eindruck, dass die Mannschaft gelöster spielte und Sina setzte ihre Mitspielerinnen immer wieder gekonnt in Szene, so dass die Führung zur Pause mit 12:8 in Ordnung geht. Dieser Vorsprung hätte durchaus noch höher ausfallen können, wenn die Chancenverwertung besser gewesen wäre.

Halbzeit zwei zeigte dann ein total engagierteres Team aus Hoof, Sand und Wolfhagen. In der Abwehr gab es kein Durchkommen für die nachlassenden Gastgeber aus Wollrode " in den zweiten 25 Spielminuten gelangen ihnen lediglich noch zwei Treffer. Wäre die Chancenverwertung noch etwas besser gewesen, so hätten die HSG Mädels im Angiffs- und Konterspiel noch einige Treffer mehr erzielen können. So beließen sie es bei 25 Erfolgen uns siegten am Ende problemlos mit 25:10 Toren und festigten ihre Position in der aktuellen Tabelle.

Es siegten für die HSG: Julia Geselle und Natalie Weinrich im Tor, Sina Ritter 8 Treffer, Janina Dreyer 7, Marina Reinhold 6, Hanna von Dalwig 2, Charleen Calov 1, Svenja Mosch 1, Alina Köhler, Franziska Werner und Katharina Hofmann.

HSG Hoof/Sand/Woh. - JSG Melg./Böddiger = 31:20 | (14:12)

Sieg erst im zweiten Abschnitt sichergestellt

Mit der ersten Spielhälfte konnten weder Trainer und Betreuer, noch die zahlreichen Anhänger zufrieden sein. Vergebene gute Möglichkeiten und unglückliche Abwehrversuche zeugten von unkonzentrierter Spielweise der Gastgeberinnen und die Spielgemeinschaft aus Melgershausen und Böddiger nutzte diese Schwächen kompromisslos aus und hielt so lange mit. Zwar geriet die Brede Sieben nie in Rückstand, konnte sich jedoch in den ersten 25 Spielminuten nicht mit mehr als drei Toren absetzen, so dass die Seiten lediglich mit 14:12 gewechselt wurden und das gegen eine spielerisch nicht überzeugende Gästemannschaft.

Halbzeit zwei zeigte anschließend das wahre Gesicht der HSG: Schnelle Konter nach nun guten Torhüterleistungen sorgten mit einem furiosen Zwischenspurt für eine vorentscheidende 24:15 Führung, die für Sicherheit im Spiel der Gastgeberinnen sorgte. Trotz direkter Deckung konnte sich Sina Ritter der Bewachung immer öfter entziehen und ihren Würfen hatte die Torhüterin der Gäste nichts entgegenzusetzen. Auch Hanna von Dalwig war mit schnellen Tempogegenstößen erfolgreich und erhöhte ihr Torekonto auf sechs Treffer. Zum Ende gab es einen doch noch deutlichen 31:20 Sieg, der das Team nun auf Platz zwei in der Oberliga bringt.Trainer Brede: (Ich bin heute mit der Leistung meiner Mannschaft insgesamt gesehen nicht zufrieden. Mir fehlte zum Teil der Wille von Beginn an für klare Verhältnisse zu sorgen " diese Nachlässigkeiten in Angriff und Abwehr können wir uns gegen stärkere Gegner nicht leisten.)

Es siegten für die HSG: Julia Geselle und Natalie Weinrich im Tor, Sina Ritter 12 Treffer, Hanna von Dalwig 6, Janina Dreyer 5, Marina Reinhold 4, Alina Köhler 2, Charleen Calov 1, Franziska Werner 1, Svenja Mosch und Katharina Hofmann.

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - SG Altenb./Heldra = 35:16 | (18:7)

Problemlos zum dritten Sieg

Auch die Mannschaft der SG Altenburschla/Heldra bei Eschwege entpuppte sich nicht als Stolperstein für die Brede Sieben. Von Beginn an konzentriert in der Abwehr nutzten die Gastgeberinnen die technischen Fehler des Gegners konsequent aus und zogen nach nur 6 Spielminuten schon mit 6:0 davon, bevor es den Gästen gelang ein erstes Tor zu erzielen. So konnte Trainer Björn Brede viel experimentieren und seine Spielerinnen in verschiedenen Kombinationen spielen lassen. Der Spielfluss wurde durch die vielen Auswechselungen nicht gestört, ein Zeichen für die vielseitige Verwendbarkeit der Mädchen auf unterschiedlichen Positionen. Zur Pause war die Entscheidung auch faktisch bereits gefallen " die HSG führte mit 18:7 Toren.

Die Gäste aus Osthessen versuchten im zweiten Spielabschnitt die Effektivität des HSG Talents Sina Ritter einzuschränken und verordneten eine direkte Deckung. In den entscheidenden Situationen war die Gegenspielerin jedoch nicht in der Lage sie zu halten oder mit Sinas Antritt mitzukommen. So wurde der Vorsprung weiter kontinuierlich ausgebaut, wobei sich fast alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. Trainer Brede: (Meine Mannschaft hat in einigen Situationen geglänzt, kann in brenzligen Situationen aber noch um einiges zulegen. Mich hat heute Alina Köhler überzeugt, es ist ihr gelungen zu alter Stärke zurückzukehren " ihre Trefferquote mit fünf sehenswerten Erfolgen war super.)
Es siegten für die HSG: Julia Geselle und Natalie Weinrich im Tor, Marina Reinhold 8 Treffer, Sina Ritter 8, Alina Köhler 5, Janina Dreyer 5, Hanna von Dalwig 4, Svenja Mosch 3, Charleen Calov 1, Katharina Hofmann 1 und Franziska Werner.

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - SG 09 Kirchhof = 45:25 | (19:14)

Ritter-Kempa als Sahnehäubchen

Wirklich mithalten konnten die Gäste lediglich die ersten drei Spielminuten, als sie mit 2:0 in Führung gehen konnten. Jedoch nach zwei vergebenen Möglichkeiten setzte sich die hohe Spielkultur und das bessere Zweikampfverhalten der Brede Sieben durch und schnell wurde der Spieß umgedreht und die Gastgeber führten innerhalb von nur zwei Spielminuten mit 5:2 Toren. Im ersten Abschnitt gelang es der HSG noch nicht den Sieg endgültig festzumachen, da die wurfstarke Zentralspielerin Kühlborn der SG 09 nicht immer zu halten war. Sie hielt ihr Team im Spiel und so kam es bis zur Pause zu einer 19:14 Führung für die Vereinigten aus Hoof, Sand und Wolfhagen.

Im zweiten Spielabschnitt nutzte besonders Sina Ritter die schwachen Pässe ihrer Gegnerinnen und lief einen Konter nach dem anderen " auf unglaubliche 22 Torerfolge schraubte sie ihre Trefferquote und avancierte damit zur spielentscheidenden Person. Ebenfalls im zweistelligen Bereich lagen die Erfolge von Janina Dreyer, die mit tollen Sprungwürfen und sehenswerten Durchbrüchen überzeugte und mit elf Toren wesentlich zum hohen Sieg beitrug. Die gesamte Mannschaft steigerte sich in Halbzeit zwei in einen wahren Spielrausch und kam am Ende in nur 50 Spielminuten auf 45 Treffer. Das Beste hob sich das Brede Team für die letzte Spielminute auf, als unter dem Jubel der Zuschauer Auswahlspielerin Sina Ritter ein perfekter (Kempa Trick) gelang.

Es siegten für die HSG: Julia Geselle und Natalie Weinrich im Tor, Sina Ritter 22 Treffer, Janina Dreyer 11, Hanna von Dalwig 5, Marina Reinhold 3, Franziska Werner 2, Katharina Hofmann 1, Svenja Mosch 1, Alina Köhler und Charleen Calov.

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - SG Zwehren = 24:17 | (11:8)

Souveräner Saisonstart durch starke zweite Halbzeit

Einen guten Start erwischte die Oberliga Mannschaft von Trainer Björn Brede im ersten Spiel gegen den Mitfavoriten aus Zwehren. Mit einer aggressiven Abwehrleistung, die dem Gegner nur wenige Möglichkeiten ließ begannen die Gastgeber und gingen schnell mit 5:2 in Führung. Dabei überzeugten Marina Reinhold und Janina Dreyer nach präzisen Pässen von Sina Ritter mit effektiven Kontern und sicherem Abschluss. Im weiteren Verlauf konnten einige hochkarätige Chancen jedoch nicht verwertet werden " Pfosten und Latte verhinderten eine mögliche Vorentscheidung. So blieben die Gäste im Spiel und es ging mit 11:8 für die HSG in die Pause.

Die ersten Minuten des zweiten Spielabschnitts gehörten den Zwehrenern, die gefährlich nahe mit 14:13 herankamen. Doch nun variierte Sina Ritter mit ihren vielfältigen Möglichkeiten auf den beiden Halbpositionen und von der Mitte. Ihre Distanzwürfe waren von der starken Torhüterin der Gäste nicht zu parieren und ihre schnellen Konter und sicheren Abschlüsse ließen die Anhänger der HSG jubeln. Auch die Abwehr der HSG war nun fast unüberwindlich und die Gäste fanden spielerisch kein Mittel dagegen " sie standen häufig am Rande eines Zeitspiels.

Ein sehr guter Einstand gelang Hanna von Dalwig, die ihre direkte Gegnerin immer in Schach hielt und selbst von der Außenposition drei sehenswerte Treffer erzielte.

Das Trainer- und Betreuergespann war am Ende mit dem deutlichen 24:17 Erfolg zufrieden, sie hätten sich lediglich eine etwas bessere Chancenverwertung gewünscht.

Es siegten für die HSG: Natalie Weinrich und Julia Geselle im Tor, Sina Ritter 12 Treffer, Marina Reinhold 5, Janina Dreyer 3, Hanna von Dalwig 3, Alina Köhler 1, Sabrina Gabriel, Franziska Werner, Charleen Calov und Katharina Hofmann.