Zittersieg nach starker kämpferischer Leistung.

Am Sonntagnachmittag stellte sich mit der Reserve des OSC Vellmar, mit zahlreichen Routiniers aus vergangenen Bezirksoberligazeiten, der erwartet starke Gegner in der Schauenburghalle vor.

Bis zur 23. Minute liefen die Gastgeber ständig einem zwei bis drei Tore Rückstand hinterher, ehe Christian Rau per Tempogegenstoß zum ersten Mal der Ausgleich gelang. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen unsere Männer das Kommando und erspielten sich, insbesondere durch eine starke Abwehrleistung die verdiente Pausenführung.

Die zur Halbzeitpause vom Trainer ausgegebene Devise, weiter aus einer starken Defensive den Gegner mit schnellem Konterspiel unter Druck zu setzen wurde in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit hervorragend umgesetzt. Vellmar hatte in dieser Phase dem druckvollen und dynamischen Spiel der Steuber-Sieben nichts entgegenzusetzen und es wurde ein soveräner 27:20 Vorsprung herausgeworfen. Den zahlreichen Zuschauern wurde zum Teil sehenswerter Handball geboten.

Im Gefühl des sicheren Sieges schlichen sich jedoch Nachlässigkeiten, sowohl im Deckungsverband als auch insbesondere im Angriffsspiel ein. Die Angriffe wurden zu überhastet abgeschlossen sodaß Vellmar in der 59. Minute zum 29:29 ausgleichen konnte. Erst ein in der Schlußminute verwandelter Siebenmeter stellte den letztendlich verdienten Sieg der über weite Teile des Spieles dominanten Hausherren sicher.

Am nächsten Wochenende erwartet die HSG mit Ihrem Auswärtsspiel beim Tabellenführer in Marsberg die nächste hohe Hürde. Bereits am 03.10.2007 stellt sich mit Eintracht Baunatal III der nächste unbequeme Gegner in der Schauenburghalle vor.

Die Mannschaft hat gegen Vellmar wieder einmal bewiesen zu welchen Leistungen Sie fähig ist und hofft auch beim nächsten Heimspiel auf die Unterstützung der Zuschauer bauen zu können.

Gegen OSC Vellmar II spielten: Andreas van der Maesen, Tobias Grede, Chris Ludwig 9/1, Christian Rau 7, Markus Ruch 5, Andreas Steuber 5/4, Alexander Hofmann 1, Norman Bubenheim 1, Rene Bensch 1, Andre Borowski 1, Jens Grönke, Steffen Brandt und Philipp Lichtensteiger