TSV Korbach - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen = 19:19 | (7:9)

Im letzten Saisonspiel der Handball-Bezirksoberliga gelang ersten Damenmannschaft der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen nur ein 19:19 Unentschieden beim TSV Korbach.

Beiden Mannschaften merkte man an, dass die Saison gelaufen war und es in dieser Partie um nichts mehr ging. Dennoch wollten die Wolfhagerinnen beim Tabellenachten einen doppelten Punktgewinn feiern.
Doch zunächst fanden die Gastgeberinnen besser ins Spiel und gingen 2:0 in Führung. Bei der HSG prägten technische Fehler und Fehlwürfe das Angriffsspiel und wie ein Landesligaaufsteiger spielten die Gäste wahrlich nicht.
Doch über ein schnelles Spiel und Tempogegenstöße kamen die Gäste zurück ins Spiel. Allen voran Torfrau Alexandra Werner bewahrte ihre Mitspielerinnen vor einem größeren Rückstand und war mit tollen Paraden zur Stelle.
Kurz vor der Pause glichen die HSG-Spielerinnen aus und gingen mit einer 2-Tore Führung in die Halbzeit.

Trainer Lachmann versuchte seine Spielerinnen für die letzten 30 Minuten der Saison noch mal zu motivieren und das gelang ihm zunächst auch. Denn das HSG-Team konnte den Vorsprung ausbauen und ging mit 13:9 in Führung. Ab diesem Zeitpunkt durften die jungen Spielerinnen auf das Feld um Spielpraxis zu sammeln. Vor allem in der Abwehr waren sie flink auf den Beinen und wussten zu überzeugen. Die Waldecker Mannschaft wurde vermehrt zum Zeitspiel gezwungen oder warf aus der Bedrängnis und hatte dabei oftmals Glück. Mitte der zweiten Halbzeit gelang der Heimsieben der Ausgleich zum 14:14 und in der 56. Minuten gingen sie sogar mit 19:17 in Führung. Die HSG mobilisierte nun ihre letzten Kräfte, um die einzige Rückrundenniederlage zu verhindern und schaffte den Ausgleich zum 19:19 durch die A-Jugendliche Sinje Bauch, die insgesamt 6 Tore beisteuerte.  (ha)

HSG: Werner, Schohr (beide Tor), Bauch 6/1, Oberbeck 3, Finke, Uthof, Engelbrecht, Fehrl (je 2), Dunkelmann, Hochschorner (je 1), Klose, Al Najem, Wiedersprecher

HSG HoSaWo - SHG Hofgeismar/Grebenstein 19:18 (9:7)

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen -  SHG  Hofgeismar/Grebenstein  19:18 (9:7)

 

Die Lachmann-Sieben macht ihr Meisterstück

 

Überaus nervös gingen beide Teams ins Spiel und so sahen ca. 380 Zuschauer in der Schauenburghalle viele technische Fehler auf beiden Seiten. Erst in der 5. Spielminute fiel das erste Tor dieser Begegnung durch einen Treffer der Gäste. Nach einigem Hin und Her gelang es dann der Heimsieben durch 4 Tore in Folge mit 4:1 in Führung zu gehen. Wer nun dachte das der Knoten im HSG Spiel geplatzt ist, sah sich getäuscht. Immer noch agierten beide Teams überaus nervös. Die HSG Abwehr stand bis zu 17 Minute stabil und die Gäste aus Hofgeismar fanden keine Lücken. Doch dann beging die HSG einige Stellungsfehler in der Abwehr, die die Hofgeismarerinnen in der 21. Minute zum 5:5 nutzte. So ging es dann weiter, HoSaWo legte vor und Hofgeismar glich aus. Erst zur Halbzeit gelang der Heimsieben einen 2 Tore Vorsprung zu erkämpfen und ging mit 9:7 Führung in die Kabine.

Dort war die Mannschaft sehr zuversichtlich und machte sich gegenseitig noch mal stark. Auch der Trainer Ralph Lachmann unterstütze seine Mädels und lies keine Zweifel aufkommen in eigener Halle den Sieg einzufahren. Seit dem 18 November 2007 hat die HSG kein Spiel mehr verloren und dies sollte, vor allem in eigener Halle, so bleiben.

So begann die Hooferinnen entsprechen dynamisch und führten in der 32. Minute mit 11:9.

Die Zuschauer unterstützten lautstark das Team. Eine unglaubliche Atmosphäre in der Schauenburghalle die den Akteurinnen eine Gänsehaut bereitete. Anscheinend war es zu viel Gänsehaut, denn in der 45. Minute glich Hofgeismar zum 13:13 aus und führte in der 47. Minute mit 13:15. Genau dies wollte der HSG Trainer vermeiden, einem Rückstand hinterher zu laufen. Das die Hofgeismarer Gäste nicht noch höher in Führung gingen war der Verdienst der überragenden Alexandra Werner im Tor der HSG. Mit ihren Reflexen und Paraden hielt sie ihr Team im Spiel. Die HSG glich aus und ging dann in der 50. Minute mit 16:15 erneut in Führung. Nun hielt es kaum noch einen Zuschauer auf seinem Sitz. Mit Trommel, Ratschen, Knallbrettern und den Händen feuerten sie die HSG an, doch wieder individuelle Abwehrfehler brachten die Gäste erneut mit 2 Toren in Führung. Es verblieben nur noch 6 Minuten um den Rückstand zu egalisieren, denn ein unentschieden reichte der HSG zum Aufstieg. Doch es kam noch anders. Nun machten die Hofgeismarerinnen einige Fehler und die erzwang die gute HSG Abwehr. Die Auswechselspielerinnen standen auf der Bank und feuerten lautstark, klatschend und hüpfend ihre Mitspielerinnen an. Hofgeismarer Abspielfehler fing die Hoofer Abwehr ab. Dann, 46 Sekunden vor Ende, erlöste Simone Klose mit dem Siegtreffer zum 19:18 ihr Team.

Ein Sieg der dank des hervorragenden Teamgeistes möglich war, vor allem aber den Paraden von Alexandra Werner zu verdanken ist.

Damit sicherte sich die Lachmann-Sieben den Aufstieg in die Landesliga.

 

Auf dem Spielfeld lagen sich dann die Spielerinnen in Armen und einige vergossen dabei ein paar Freudentränen. Die Zuschauer standen klatschend und erfreut auf den Rängen und die Mannschaft bedankte sich dann bei Publikum für die tolle Unterstützung.

Zu aller Überraschung war auch der Klassenleiter, Reinhard Oswald, zugegen und hielt eine kleine Ansprache, beglückwünschte das Team und übergab einen Ball und den einen Zinnteller mit den besten Wünschen des Bezirks Kassel-Waldeck und wünschte viel Erfolg in der Landesliga.

Der Aufstieg resultierte aber auch daraus, das sich die Mannschaft als eine solche verstand und präsentierte. Eine wundervolle Harmonie und Freundschaft ist in diesem Team, keine Spielerin behaarte auf Ihren Einsatz, jede hat ihre Interessen hinter die der Mannschaft gesetzt. Auch ein Verdienst des Trainers, Betreuers sowie dem Umfeld im Verein. Und nicht alltäglich das ein Team mit einem solchen Altersuntschied,  bei dem die jüngste 17 und die erfahrenste 42 Jahre ist, am gleichen Strang zieht. Aber, Sport verbindet.

Danach wurde in der Schauenburghalle bis gegen 4 Uhr morgens kräftig gefeiert.


Das Team an diesem Tag:

Alexandra Werner und Sajana Schohr (Tor), Patrizia Finke 1, Claudia Uthof, Simone Klose 1, Katrin Dunkelmann 3, Heike Hochschorner 4, Daniela Oberbeck 7/3, Simone Wiedersprecher, Berit Scheffels, Kathleen Engelbrecht, Lara Al Najem, Britta Fehrl 3/2 und Sinje Bauch.

 

Außerdem waren noch

 

Stefanie Baumann, Theresa von Dalwig und Katja Fuchs

 

mit an diesem Erfolg beteiligt.

TSV Jahn Calden - HSG HoSaWo 14:15 (8:6)

Frauen Bezirksoberliga

 

TSV Jahn Calden  :  HSG HoSaWo      14:15 (8:6)

 

Wichtiger Sieg gegen Tabellenletzten!!!

 

Die HSG gewinnt mit tollem Kampfgeist, auch gegen 8. Der angesetzte Schiedsrichter kam von der SHG Hofgeismar/Grebenstein und man muss ihm leider unterstellen, dass er alles getan hat um Calden im Spiel zu halten. So verließen dann auch einige HSG Damen verletzt den Platz.

Die HSG musste von Beginn an einem Rückstand hinterher laufen. Erst in der 9. Minute erzielten sie ihr erstes Tor zum 3:1. Die HSG hatte es sehr schwer und es bedurfte hoher körperlicher Anstrengung um de Anschluss zu halten, denn auch die gröbsten Fouls gegen die Akteurinnen der HSG wurden nicht entsprechend geahndet. So kamen die Caldenerinnen zu vielen Tempogegenstößen, die sie auch nutzten. Calden wollte natürlich auch die Chance nutzen, da sie als Tabellenletzten jeden Punkt benötigen. Schon zur Halbzeitpause gingen einige HSG Akteurinnen, beim Stand von 8:6, verletzt in die Kabine. Entsprechend schlecht war die Stimmung. Der Trainer, Ralph Lachmann, bat seine Spielerinnen sich abzuregen, und der Betreuer, Bernd Oberbeck, bat darum das sich das Team nur auf das Handballspiel zu konzentrieren.

In der zweiten Halbzeit gelang es der HSG nach 4 Minuten den Anschlusstreffer zu erzielen. Danach begannen die Caldener Damen die Angriffe auszudehnen. Nun dauerten deren Angriffsbemühungen zwischen 5 und 7 Minuten. Zeitspiel war dem unparteiischen ein Fremdwort. So kam es das sich Calden in der 39. Minute mit 12:9 absetzen konnte. Doch nun bewies die Lachmann Truppe noch mehr Moral und mannschaftlichen Zusammenhalt und bewies ganz großen Sport. In der 51. Minute glich das HSG Team zum 12:12 aus. In der 56. Minute ging Calden durch einen 7 Meter nochmals mit 14:13 in Führung. Schon im Gegenzug glich die HSG aus und 150 Sekunden vor Schluss erzielten Sie den Siegtreffer. Den letzten Angriff spielte die HSG fast 2 Minuten. Nach 49 Sekunden vor Schluss nahm Ralph Lachmann noch mal eine taktische Auszeit und schwor seine Truppe noch mal ein. Sie befolgten die Marschroute des Trainers und spielten die Restzeit routiniert und ohne Risiko ab und gingen verdient als Sieger vom Platz. Nun kommt es am 19.04.08 um 18:00 Uhr zum Showdown in der Schauenburghalle gegen den Tabellenzweiten SHG Hofgeismar/Grebenstein. Mit einem Sieg kann sich die HSG HoSaWo rechtzeitig als Meister in der Bezirksoberliga und Aufsteiger in die Landesliga feiern lassen und die danach geplante Saisonabschlussfeier zur Aufstiegfeier gestalten.

 

Dank einer tollen mannschaftlichen Geschlossenheit und Wahnsinns Moral im Team, wo alle an einem Strang ziehen und das )Projekt Landesliga” im Auge behalten, sollte Erfolg am 19.04.08 in eigener Halle durchaus möglich sein.

Bitte liebe Handballfreunde, unterstützt das Team, wir brauchen Eure Hilfe.

 

Es spielten

Alexandra Werner und Sajana Schohr (Tor)

Patrizia Finke, Claudia Uthof, Simone Klose, Katrin Dunkelmann 1, Heike Hochschorner 4, Daniela Oberbeck 4, Simone Wiedersprecher, Kathleen Engelbrecht, Lara Al Najem, Britta Fehrl 2 und Sinje Bauch 4

HSG HoSaWo : FSG Ihringshsn./ Simmershsn. 27:17 (14:7)

Frauen Bezirksoberliga

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  - FSG Ihringshausen/Simmershausen        27:17 (14:7)

Hinspielniederlage egalisiert !!!

Die erste Damenmannschaft setzt sich durch den Erfolg an die Tabellenspitze.

Das Hinspiel verlor die Damenmannschaft noch mit 23:18, daher warnte der Trainer Ralph Lachmann vor Beginn des Spiels, dieses auf die leichte Schulter zu nehmen. Nach dem Papier war es eigentlich eine leichte Aufgabe des Tabellenzweiten gegen den Tabellenachten. Leicht nervös agierte die HSG und musste in den ersten Minuten einem Rückstand wett machen; 0:1; 1:3; 3:5. Zudem vergaben die Damen vermehrt Konterchancen. Nach 11 Spielminuten fing sich das Team und bestimmte das Spiel. Ach die Abwehr wurde sicherer und zwang die Gäste zu Fehlern. Durch 7 Treffer infolge führte das Lachmann-Team nach 17 Minuten mit 10:5. Das Team motivierte sich lautstark und gewann immer mehr an Sicherheit. Zudem agierte wieder eine hervorragende Alexandra Werner im Tor die ihren Vorderleuten den nötigen Rückhalt bot und somit immer wieder zum schnellen Spiel beitrug. Zur Halbzeit führten die HSG Damen schon ziemlich deutlich mit 14:7.

In der Halbzeitpause mahnte der Trainer erneut zur vollen Konzentration und wies erneut daraufhin, dass das Spiel immer noch nicht gewonnen sei. Die Spielerinnen pflichtetem ihm bei und motivierten sich erneut.

In der zweiten Spielhälfte merkte man allen Akteurinnen die (Hitze) in der Sander Halle an. Die trockene, warme Heizungsluft zehrte an den Kräften der Akteurinnen.  So war die zweite Halbzeit sehr zerfahren mit vielen technischen Fehlern und Ballverlusten. Keine der Mannschaft zeigte nun Ballsicherheit. So konnten weder die HSG den Vorsprung ausbauen, noch konnten die Gäste aus Ihringshausen den Rückstand verkürzen. Das merkte man auch an der Reaktion der Zuschauer in der Sander Sporthalle. Es war sehr ruhig.  Erst ab der 49 Minute, und einem Sehenswerten Treffer von Sinje Bauch aus 12 Metern Entfernung zum 22:14, wurde das Spiel etwas schneller und schöner anzusehen. Nun agierte das HSG-Team wieder agiler und baute die Führung weiter aus. Am Ende waren die Spielerinnen aus Hoof, Sand und Wolfhagen mit 27:17 erfolgreich und eroberte mit diesem Spiel die Tabellenführung.

Nun kommt es am 19.04.2008 um 18:00 Uhr in der Schauenburghalle zum Showdown um den Aufstieg. Dann trifft die HSG auf die SHG Hofgeismar/Grebenstein. Das Hinspiel gewann die HSG mit 18:17, d.h. schon ein Punkt würde der HSG reichen um in die Landesliga aufzusteigen. Somit kann es im Anschluss nicht nur zur Saisonabschlussfeier, sondern auch zur Aufstiegsfeier werden.

 

Es spielten

Alexandra Werner (Tor), Patrizia Finke 3, Claudia Uthof 1, Simone Klose, Katrin Dunkelmann, Heike Hochschorner 5/1, Daniela Oberbeck 7/1, Simone Wiedersprecher 2, Kathleen Engelbrecht 1, Lara Al Najem, Britta Fehrl 3 und Sinje Bauch 5

HSG Lohfelden/Vollmarshausen - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 18:23 | (12:14)

Hoof/Sand/Wolfhagen wahrt Aufstiegsschance

Im Spitzenspiel der Damen-Bezirksoberliga trafen am vergangenen Sonntag die Handballerinnen aus Hoof und Lohfelden aufeinander.
Doch wie so oft bei einem Spiel unter diesen Vorzeichen wollte sich nur phasenweise eine entsprechende Spielqualität entwickeln.

Vielmehr begann die Partei von beiden Seiten sehr nervös und mit vielen Fehlern, so dass erst nach fünf Spielminuten der erste Treffer der Gäste zum 1:1-Ausgleich erfolgte. Dieses Tor führte schließlich zur gewohnten Sicherheit und Schnelligkeit der Spielerinnen aus dem Landkreis, die schnell mit 1:4 in Führung gingen. Bis zum zwischenzeitlichen 7:11 aus Sicht der Gastgeber konnte die Führung sogar noch weiter ausgebaut werden. Nun schlichen sich jedoch erneut viele vermeidbare Fehler in das Angriffsspiel, so dass Lohfelden bis zum Halbzeitpfiff Tor um Tor aufholen und auf 12:14 verkürzen konnte.

Auch in der zweiten Spielhälfte dominierten zerfahrene Spielphasen, in denen keine Mannschaft die gewohnte Ballsicherheit zeigte. So konnten weder die Gastgeber den Rückstand verkürzen, noch konnten die Gäste den Vorsprung bis zum 18:21 Zwischenstand 4 Minuten vor Spielende deutlicher ausbauen. Doch zeigten die Lohfeldener Spielerinnen Nerven, vergaben sie doch am Ende klarste Einschussmöglichkeiten, deren Gegenstöße von den Spielerinnen aus Hoof sicher zum 18:23 Endstand verwandeln konnten.

Die Spielgemeinschaft aus Hoof, Sand und Wolfhagen bleibt somit aufgrund der deutlich schnelleren Spielweise und der besseren Chancenauswertung verdient dicht am Tabellenführer aus Hofgeismar und kann noch aus eigener Kraft die Tabellenführung übernehmen. (HA)

Für die HSG HoSaWo gewannen: Alexandra Werner (im Tor), Lara Al Najem (2/1), Sinje Bauch (1), Katrin Dunkelmann (4), Britta Fehrl (4/1), Kathleen Engelbrecht (1), Patrizia Finke (2), Heike Hochschorner (2), Daniela Oberbeck (6), Claudia Uthof (1) und Simone Wiedersprecher

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen I - WVC/Südstadt Kassel = 24:21 | (14:11)

In der Handball-Bezirksoberliga feierte die erste Damenmannschaft der HSG Hoo/Sand/Wolfhagen einen weiteren Erfolg. Mit 24-21 besiegte das Team von Trainer Ralph Lachmann die Mannschaft des WVC/Südstadt Kassel.

Die Gastgeberinnen mussten kurzfristig vier Spielerinnen ersetzen, die aufgrund von Krankheiten ausfielen. Michaela Steckmann (2. Mannschaft), Kathleen Engelbrecht, Sinje Bauch (beide B-Jugend) und Katja Fuchs sprangen ein und unterstützten das Wolfhager Team.
Nach einer 2-0 Führung für die HSG-Sieben, glichen die Gäste aus der Kasseler Südstadt aus und bis zur 26. Minute gestaltete sich die Partie äußerst ausgeglichen. Danach konnte sich die Lachmann-Sieben absetzen und erzielte drei Tore in Folge zum 14 -11 Halbzeitstand.

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Wolfhagerinnen die spielbestimmende Mannschaft und konnte auf 17-11 davon ziehen. Mit dem heimischen Publikum im Rücken konnte der Tabellenzweite den Vorsprung halten und Mitte der zweiten Halbzeit führte die HSG deutlich mit 21-15. Doch wer glaubte, die Partie sei bereits entschieden, hatte sich getäuscht. Denn die Südstädterinnen gaben sich noch nicht auf und nutzten die Hektik und Unsicherheiten, die plötzlich das HSG-Spiel prägten. Mit sechs Treffern in Folge glichen die Gäste innerhalb von sieben Minuten zum
21-21 aus. Doch die Heimsieben zeigte sich weiterhin kämpferisch und die HSG-Abwehr agierte nun kompakter und aggressiver. Torfrau Alexandra Werner brachte ihre Mannschaft mit guten Paraden auf die Siegerstraße, denn dem WVC/Südstadt gelang in der verbleibenden Spielzeit kein Tor mehr. Die Wolfhagerinnen hingegen konnten die herausgearbeiteten Chancen verwerten und gingen am Ende mit einem 24-21 Erfolg vom Feld.
Mit diesem Sieg bleibt die HSG Ho/Sa/Wo weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga und sitzt dem Tabellenführer aus Hofgeismar im Nacken. (ha)

HSG:    Werner (Tor), Scheffels 5, Finke 5, Al Najem 3, Dunkelmann 2, Fuchs 2, Oberbeck 2, Fehrl 2, Bauch 2, Wiedersprecher 1, Steckmann, Engelbrecht

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - GSV Eintracht Baunatal II = 27:23 | (16:12)

Die erste Damenmannschaft der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen bezwingt in der Handball-Bezirksoberliga Eintracht Baunatal mit 27-23 und setzt ihren Siegeszug weiter fort.

Vor einer gut gefüllten Sporthalle in Wolfhagen fand die Lachmann-Sieben zunächst gut ins Spiel und führte nach 2 Minuten mit 2:1.
Dann kam eine Schwächephase in der Abwehr, die die Gäste geschickt nutzten und nach 7 Minuten lag die Heimsieben plötzlich mit 2-6 zurück. Doch die HSG-Damen feuerten sich gegenseitig an und fanden recht schnell zurück in die Partie. Innerhalb von nur 5 Minuten wendete das HSG Team das Blatt und erkämpfte sich durch 5 Tore in Folge ein 7-6. Doch die VW-Städterinnen ließen sich nicht abschütteln und konnten immer wieder in Führung gehen. Die Wolfhagerinnen reagierten jedoch unmittelbar und erzielten schnell wieder den Ausgleich. Bis zur Halbzeit konnten sich die Gastgeberinnen dann einen 4-Tore Vorsprung erspielen und mit 16-12 ging es in die Pause.

Trainer Lachmann war mit der gezeigten Leistung seiner Spielerinnen nicht vollends zufrieden und so fiel die Kabinenpredigt auch etwas lauter aus. Das zeigte auch Wirkung, denn nach dem Seitenwechsel stand vor allem die HSG-Abwehr sicherer und die erkämpften Bälle wurden über Tempogegenstöße in Tore umgewandelt. In der 37. Minute führte die HSG mit 19-14, doch der Tabellenvierte aus Baunatal gab sich noch nicht auf und zeigte einen unbändigen Willen das Spiel noch zu drehen. Vor allem Katja Gerbig auf Seiten der Gäste versuchte immer wieder ihre Kreisläuferin in Szene zu setzen, doch die HSG-Abwehr hatte diese fest im Griff und konnte die Anspiele abfangen. In dieser Phase erzielte die Lachmann-Sieben innerhalb von 3 Minuten 5 Tore und führte in der 55. Minute bereits mit 27-19. Den Baunatalerinnen gelang nur noch Ergebniskosmetik und so endete das Spiel mit 27-23 und die HSG-Mannschaft kletterte auf den zweiten Tabellenplatz vor.
Besonders erfreulich zeigte sich Trainer Ralph Lachmann über die gezeigten Leistungen der B-Jugendlichen, die kurz zuvor noch ihre Landesliga-Meisterschaft feierten. (ha)

HSG:        Werner (Tor), Fehrl 7/4, Hochschorner 6, Oberbeck 4, Dunkelmann 2, Uthof 2, Al Najem 2, Wiedersprecher 1, Bauch 1, Scheffels 1, Finke 1, von Dalwig, Engelbrecht, Klose

HSG Hoof / Sand / Wolfhagen - TSV Escherode = 35:23 | (20:11)

Einen ungefährdeten 35-23 Sieg feierte die erste Damenmannschaft der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  in der Handball-Bezirksoberliga gegen den TSV Escherode und kletterte dadurch auf den ersten Tabellenplatz.

Das Team aus Hoof, Sand und Wolfhagen spielte von Beginn an temporeich und erzielte seine Tore vor allem durch Tempogegenstöße oder über die zweite Welle. Schnell lag die Heimsieben mit 3:1 vorn, doch durch individuelle Fehler in der Abwehr verkürzten die Gäste und kamen bis zum 5-4 heran. Dann war es Torfrau Alexandra Werner, die viele Würfe parierte und mit langen Pässen die Gegenstöße einleitete. Die Torchancen wurden an diesem Tag auf Seiten der HSG erfolgreich verwertet und die junge Torfrau aus Escherode sah nicht immer glücklich zwischen den Pfosten aus. Der Vorsprung für den Tabellenzweiten wuchs stetig an und bereits nach 20 Minuten führten die Wolfhagerinnen mit 16-8. Die zahlreichen Zuschauer feuerten ihre Mannschaft immer wieder an und diese dankte es ihnen mit sehenswerten Toren. Zwei Sekunden vor dem Halbzeitpfiff gelang Daniela Oberbeck mit einem Wurf von der Mittellinie der 20. Treffer für das HSG-Team, denn die gegnerische Torfrau konnte den Ball nicht festhalten und sah in dieser Situation mehr als unglücklich aus.

Nach der Pause knüpften die Gastgeberinnen zunächst an die gute Leistung aus der ersten Halbzeit an und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Trainer Lachmann nutzte die hohe Führung und ließ die jungen Spielerinnen aus der A-Jugend   Spielpraxis sammeln. Diese machten ihre Sache auch sehr gut und konnten sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen. Dennoch merkte man der Mannschaft an, dass die Partie nun auf die leichte Schulter genommen wurde und insbesondere in der Abwehr wurde nicht mehr konsequent zugepackt. Die Gäste aus Escherode schwächten sich selber und mussten in der zweiten Halbzeit aufgrund von Zeitstrafen oftmals in Unterzahl agieren.

Alles in Allem ein lockerer Sieg für die Wolfhagerinnen, die mit diesem Erfolg die Tabellenführung übernommen haben und den Aufstieg fest im Visier haben.

HSG:  Werner (Tor), Oberbeck 7, Al Najem 5, Fehrl 4, Finke 4, Scheffels 3, Hochschorner 3, Klose 2, Dunkelmann 2, Bauch, Uthof, v. Dalwig, Wiedersprecher, Engelbrecht (je 1)

TuSpo Waldau - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen = 20:21 | (10:15)

Mit einem 21-20 Sieg beim Tuspo Waldau gelang der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen der Sprung auf Platz 2 in der Handball-Bezirksoberliga.

Es wurde das erwartet schwere Spiel gegen den Tabellenvorletzten und am Ende konnten sich die HSG-Spielerinnen bei Torfrau Alexandra Werner bedanken, die mit ihren Paraden einen großen Anteil am Erfolg hatte.

Trainer Ralph Lachmann konnte personell aus dem Vollen schöpfen und mit Berrit Scheffels und Katrin Dunkelmann standen zwei neue HSG-Gesichter auf dem Feld, die sich beide gut in das Team integrierten.

Das HSG Team war im Angriff die klar bessere Mannschaft, nur die Abwehr war nicht schnell genug auf den Beinen und stand oftmals unsicher. Bis Mitte der ersten Halbzeit verlief die Partie ausgeglichen bevor die Gäste vier Tore in Folge erzielten und auf 11-7 davon zogen. Bis zur Pause konnte der Vorsprung nach sehenswerten Toren auf 15-10 ausgebaut werden.

In der 2. Halbzeit konnte die HSG die Waldauerinnen auf Distanz halten, denn das Spiel verlief wieder ausgeglichen.

Mitte der 2. Halbzeit prägten unnötige Fouls der Gastgeberinnen die Partie und einige HSG-Spielerinnen mussten sich verletzungsbedingt behandeln lassen. Dadurch kam das HSG-Spiel ins Stocken und die Waldauer Mannschaft kam vermehrt zu Torchancen. Doch der Vorsprung aus der ersten Halbzeit hielt noch Stand, auch wenn die Gäste bereits in der 55. Minute ihr letztes Tor zum 21-17 warfen. Die Waldauerinnen verkürzten nun Tor um Tor und das Spiel wurde noch mal spannend. Die Heimsieben merkte, dass der Ausgleich in der Luft lag und spielte  nun mit einer offenen Deckung. Doch Dank des in der ersten Halbzeit erspielten Vorsprungs und einer hervorragenden Alexandra Werner im Tor siegt die HSG am Ende mit 21:20 und kletterte auf den 2. Tabellenplatz.

Es spielten: Werner (Tor), Al Najem 4/2, Fehrl 4/2, Oberbeck 3, Wiedersprecher 3, Hochschorner 3, Scheffels 2, Finke 1, Uthof 1

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - TSV 1850/09 Korbach = 23:16 | (10:10)

Im letzten Hinrundenspiel der Handball-Bezirksoberliga musste die erste Damenmannschaft der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen gegen den Tabellenzweiten aus Korbach antreten.

Ohne die zuletzt stark auftretenden Aushilfen aus der eigenen Jugend ging die gastgebende Mannschaft mit lediglich 9 Spielerinnen in die Partie.

Ziel war es dennoch, mit einem Sieg vom dritten auf den zweiten Platz zu klettern und näher an den Tabellenführer aus Hofgeismar/Grebenstein heranzurücken.

So begann die Heimsieben auch entsprechend konzentriert, und keine Mannschaft konnte sich zunächst entscheidend absetzen.

Im Laufe der ersten Spielhälfte glänzte die Korbacher Torsteherin, die ein ums andere Mal mit guten Paraden ihrer Mannschaft zu einer zwischenzeitlichen 3-Tore-Führung verhalf. Bis zur Halbzeitpause konnten die Gastgeberinnen jedoch durch kämpferischen Einsatz und guten Szenen im eigenen Angriff das Spiel wieder ausgeglichen gestalten und zum 10:10 Gleichstand einnetzen.

Die zweite Spielhälfte war schließlich die Zeit der HSG. Die Abwehr hatte sich nun auf die guten Waldecker Spielerinnen eingestellt, denen sich kaum noch Möglichkeiten für einen Torabschluss boten. Zudem konnte HSG-Torhüterin Alex Werner ein ums andere Mal ihre Klasse mit sehenswerten Paraden unter Beweis stellen. Der Angriff war nun deutlich schlagkräftiger, zumal Heike Hochschorner auf Rechts- und Claudia Uthof auf Linksaußen in blendender Verfassung waren. So konnten sich die HSG-Spielerinnen in eigener Halle Tor um Tor absetzen und kamen letztlich zu einem ungefährdeten 23:16 Erfolg.

Eine Begegnung zwischen dem Zweiten und Dritten der Bezirksoberliga, das den Zuschauern viel zu bieten hatte und einem Spitzenspiel gerecht wurde. Durch diesen Erfolg stehen die Wolfhagerinnen auf dem zweiten Platz und haben nur noch 2 Punkte Rückstand auf den Tabellenführer aus Hofgeismar und Grebenstein. (ha)

HSG:  Werner (Tor), Oberbeck 8, Hochschorner 6, Uthof 5, Fehrl, Finke, Klose, Wiedersprecher (je 1), Al Najem

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - TSV Calden = 32:9 | (16:5)

Einen deutlichen 32:9 Sieg feierte die erste Damenmannschaft der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen gegen das Team vom TSV Jahn Calden. Gegen den Tabellenletzten der Handball-Bezirksoberliga war die Partie schon zur Halbzeit entschieden und die HSG-Spielerinnen klettern in der Tabelle weiter nach oben.

Gewarnt aufgrund der Niederlage gegen den Vorletzten der Liga am vergangenen Wochenende, mahnte Trainer Lachmann seine Schützlinge vor der Begegnung zur vollen Konzentration. Und die Spielerinnen setzten die geforderte Marschroute von ihrem Trainer auch ab der ersten Minute um und führten nach 10 Minuten bereits mit 6-1.

Die Gäste aus Calden taten sich schwer mit der kompakten HSG-Deckung und verloren die Bälle im eigenen Angriff oder spielten zu lange, so dass der Schiedsrichter Zeitspiel pfeifen musste.

Aus dieser sicheren Abwehr heraus, gelang den Gastgeberinnen durch schnelles Spiel nach vorn und einem sicheren Torabschluss eine komfortable 11-Tore-Führung bis zur Halbzeitpause.

Für die zweiten 30 Minuten forderte Trainer Lachmann weiterhin volle Konzentration von seinen Spielerinnen, um den Vorsprung weiter auszubauen und die Partie nicht noch einmal spannend werden zu lassen.

Die HSG-Abwehr wurde umgestellt und wieder tat sich der Aufsteiger aus der Bezirksliga schwer und fand nie richtig in sein Spiel. Die Wolfhagerinnen hingegen zeigten einen sehenswerten Tempohandball und begeisterten die Zuschauer in der Sander Halle. Vor allem die B-Jugendspielerinnen Kathleen Engelbrecht und Theresa v. Dalwig fügten sich hervorragend in die Mannschaft ein und konnten sich wie alle anderen Mitspielerinnen in die Torschützenliste eintragen.

In der Schlussminute bekamen die Caldenerinnen noch einen Siebenmeter zugesprochen, doch angefeuert vom eigenen Publikum, krönte Torfrau Alexandra Werner ihre gute Leistung mit einer Parade und es blieb beim 32-9 Endstand.  (ha)

HSG:   Werner (Tor), Oberbeck 7, Finke 6, Hochschorner 5, Fehrl 3, Engelbrecht 3, Al Najem 2, Klose 2, v. Dalwig 2, Uthof 1, Wiedersprecher 1

FSG Ihringshausen/Simmershausen - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen = 18:15 | (11:7)

Mit der FSG wartete die Lachmann-Sieben ein unbequemer Gegner. In den letzten Jahren tat sich die 1. Damen in der Ihringhäuser Halle immer schwer, so auch am vergangenen Wochenende. Die FSG war an dem Wochenende noch mit 2 Pluspunkten vorletzter in der Tabelle. Vielleicht haben die HSG Damen das Spiel auch deshalb ein wenig auf die leichte Schulter genommen. Trainer Ralph Lachmann warnte seine Sieben aber noch vor Spielbeginn davor. Trotzdem tat sich die HSG zu Beginn sehr schwer mit dem Gegner, obwohl sie die Gastgeberinnen sehr nervös zeigten. Nach 9 Minuten führten dann die Gastgeberinnen aus Ihringshausen mit 4:1. Bis dahin verhinderte Latte und Pfosten sowie 2 vergebene Siebenmeter dass die HSG in Führung ging. Nun lief man wieder einem Rückstand hinterher. So langsam wurde die HSG Abwehr besser und nach 17 Spielminuten konnte man den ersehnten Ausgleich zum 4:4 erkämpfen. Vielleicht waren sich die HSG Damen nun wieder etwas zu sicher, denn im Abschluss konnte man die Abwehrüberlegenheit nicht nutzen. Wieder hatten Latte und Pfosten etwas dagegen das die HSG in Führung ging, auch an der Ihringshäuser Torhüterin biss sich die HSG die Zähne aus. Mit einem 7:10 Rückstand ging man in die Halbzeitpause.

Ralph Lachmann versuchte in der Kabine seine Mädels erneut einzuschwören. Leider hatten die Damen weiterhin ein enorm viel Pech im Abschluss und die Gastgeberinnen bauten ihren Vorsprung weiterhin aus. Nun versuchte die HSG durch umstellen auf eine offensive Abwehr Konterchancen zu erarbeiten. Doch leider brachte diese Maßnahme nicht den erwünschten Erfolg. Zwar konnten die Gastgeberinnen ihre Führung nicht weiter ausbauen, allerdings konnten auch die HSG Akteurinnen die sich bietenden Chancen nicht nutzen. Nach einer Auszeit in der 49. Spielminute und beim Stand von 16:12 für Ihringshausen, versuchte Ralph Lachmann das System nochmals umzustellen. Die brachte dann endlich den erhofften Erfolg. Durch 2 Finke Treffer verkürzten die HSG Damen auf 2 Tore. Doch dann kam wieder das Wurfpech ins Spiel. Als die Ihringshäuser Spielgemeinschaft 2 Minuten vor Ende auf 18:15 erhöhte war das Spiel leider gelaufen. Die kämpferische Leistung der HSG Damen stimmte doch leider hatte Latte und Pfosten was gegen, und es bleibt auch weiterhin so, dass die FSG Ihringshausen/Simmershausen ein unbequemer Gegner für die HSG bleibt. Hinzu kam, dass die Gastgeberinnen mit 14 Spielerinnen antreten konnte und der HSG die Jugendspielerinnen fehlten.

HSG:

Alexandra Werner (Tor), Patrizia Finke 3, Claudia Uthof, Simone Klose 1, Heike Hochschorner 1, Daniela Oberbeck 2, Simone Wiedersprecher, Lara Al Najem 4/1 und Britta Fehrl 4/1

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen I - HSG Lohfelden/Vollmarsh. = 20:19 | (9:10)

Einen knappen 20-19 Erfolg in der Handball-Bezirksoberliga feierte die erste Damenmannschaft der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen gegen die HSG Lohfelden/Vollmarshausen.

Die Lachmann-Sieben fand gut ins Spiel und konnte mit 2-0 in Führung gehen. Doch schnell schlichen sich Fehlpässe und Unkonzentriertheiten in Torabschluss ein, die die Gäste ins Spiel brachte. Bis zum 5-5 in der 15. Minute wechselte die Führung ständig, bevor die Gastgeberinnen drei Tore in Folge warfen. Bis dahin hatten sie allerdings schon drei Siebenmeter vergeben und mehrere 100%-ige Chancen ausgelassen.

Doch dieser 3-Tore-Vorsprung schmolz wieder, denn die Gegnerinnen konnten wieder ausgleichen und bis zur Halbzeit mit 10-9 in Führung gehen.

Auf beiden Seiten waren es die Torhüterinnen, die einen starken Tag erwischten und sehenswerte Paraden zeigten. HSG-Torfrau Alexandra Werner war ein sicherer Rückhalt und hatte erheblichen Anteil an dem Sieg ihrer Mannschaft.

Nach dem Seitenwechsel konnte sich kein Team entscheidend absetzen, wobei die Lohfeldenerinnen  nun mit einer Manndeckung gegen Daniela Oberbeck spielten. Dadurch kam das HSG-Angriffsspiel etwas ins Stocken und technische Fehler prägten das Spiel. Die Gäste machten es jedoch auch nicht besser und so stand es nach 37 Minuten 12-12.

Eine Gästespielerin sah in der 40. Minute nach einem Foulspiel die Rote Karte und diese Phase nutzte die HSG, um auf 15-12 davonzuziehen. Insbesondere Britta Fehrl zeigte sich in diesen Minuten treffsicher und war mit 8 Treffern die erfolgreichste HSG-Werferin.

Die Zeitstrafen häuften sich auf beiden Seiten und die Lohfeldenerinnen kamen über Tempogegenstöße wieder auf 18-18 heran. Die Schlussminuten waren nichts für schwache Nerven, denn keine Mannschaft konnte sich mit mehr als einem Treffer absetzen. Als 10 Sekunden vor Schluss Simone Wiedersprecher von Linksaußen das entscheidende Tor zum 20-19 erzielte, war die Freude bei den Gastgeberinnen groß, denn mit diesem Sieg klettern sie in der Tabelle weiter nach oben. (ha)

HSG: Werner (Tor), Fehrl 8, Oberbeck, Wiedersprecher, Hochschorner, Al Najem (jeweils 2), Finke, Klose, Engelbrecht, v.Dalwig (jeweils 1), Uthof

HSG WVC Südstadt Kassel - HSG Ho/Sa/Wo = 19:16 | (10:8)

In der Handball-Bezirksoberliga kassierte die erste Damenmannschaft der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen eine unnötige 16-19 Niederlage gegen die HSG WVC/Südstadt Kassel.

Zunächst begann die Partie verheißungsvoll, denn die Gäste konnten durch Simone Wiedersprecher mit 1-0 in Führung gehen. Doch in das HSG-Spiel schlichen sich schon frühzeitig unnötige Fehler ein und es war nur dem Unvermögen der Gastgeberinnen zu verdanken, dass diese Fehler nicht bestraft wurden. Zwar setzten sich die Kasseler Spielerinnen Mitte der zweiten Halbzeit mit drei Toren ab, doch die Gäste konnten aufgrund einer stabilen Abwehrleistung durch Tempogegenstoßtore wieder auf 5-6 verkürzen. Allerdings hielt diese Phase nicht lange an und im normalen Spielaufbau agierten die Wolfhagerinnen zu einfallslos und setzten die Gegnerinnen nicht genug unter Druck. Durch individuelle Fehler kam der WVC in den Ballbesitz und konnte mit einem 10-8 in die Pause gehen.

Nach dem Seitenwechsel verkürzte Heike Hochschorner auf 9-10 und die Gäste hatten genug Chancen, um die Begegnung noch für sich zu entscheiden. Denn die Abwehr der Kasselerinnen war zeitweise völlig offen, doch die Lachmann-Sieben wusste ihre Chancen einfach nicht zu nutzen. Neben den vergebenen Torchancen  prägten auch die technischen Fehler das HSG-Spiel und auch die Abwehr stand nun nicht mehr so stabil wie in der ersten Halbzeit. Die Wolfhagerinnen kämpften zwar bis zur letzten Minute und versuchten den Ausgleich zu erzielen, doch am Ende gewannen die Südstadterinnen aufgrund der besseren Chancenverwertung mit 19-16.  (ha)

HSG:   Alexandra Werner (Tor), Hochschorner 4/2, Wiedersprecher 3, Fehrl 3/1, Finke 2, Klose 1, Al Najem 1, Oberbeck 1, Bauch 1, Uthof, von Dalwig, Engelbrecht

GSV Eintracht Baunatal II - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen = 22:22 | (9:12)

In der Bezirksoberliga trennten sich die Eintracht Baunatal und die 1. Damenmannschaft des HSG Hoof/Sand/Wolfhagen mit 22:22.

Gegen die neu formierte Mannschaft aus Baunatal tat sich die Lachmann-Sieben zu schwer und vergab unnötig einen Punkt.

Dabei begann das Spiel der Gäste außerordentlich gut. Aus einer sicheren Abwehr heraus ließen die HSG Damen  die Eintracht Spielerinnen kaum ins Spiel kommen. Immer wieder gelang es den HSG Akteurinnen Bälle abzufangen und in Konterchancen zu verwerten. Leider waren die Gäste im Abschluss zu unkonzentriert und machten es der Eintracht Torhüterin zu einfach. Insgesamt erarbeitete sich die HSG in der ersten Halbzeit 13 Konterchancen, wovon sie allerdings nur wenige in Tore verwandeln konnten.

Also musste die HSG über Spielzüge zum Erfolg kommen, was ihnen auch gelang, denn die Abwehr der Eintracht Baunatal bot gegen den Angriff der Gäste wenig Gegenwehr. Jedoch erlaubte sich die HSG zu viele Fehlwürfe. Auf Grund der guten Abwehrarbeit ging die HSG trotzdem mit 3 Toren Vorsprung in die Halbzeit.

Die 2. Halbzeit begann für die HSG noch gut. Nach einem sehr schön heraus gespielten Tor von Britta Fehrl, führten die Gäste mit 13:9, allerdings kam es danach zu einem unerklärlicher Einbruch auf Seiten der HSG. Die Eintracht Spielerinnen erkannten nun die fehlende Zuordnung in der Abwehr der Lachmann Sieben und kamen vor allem über die Außenpositionen und über die Kreisläuferin zum Torerfolg. So gelang es der Eintracht in der 39. Minute auf 13:13 auszugleichen.

Nun kam die Phase von HSG Spielerin Daniela Oberbeck, die ihre Mannschaft mit ihren Toren weiter im Spiel hielt und die Anweisungen von Trainer Ralph Lachmann gut umsetzen konnte. Dank ihrer Tore führte das HSG-Team 12 Minuten vor Schluss mit 19:16. Doch die Abwehr-Arbeit stabilisierte sich auch zum Ende der Partie nicht mehr und so kam es, dass die Eintracht 90 Sekunden vor Schluss mit 22:21 in Führung ging.

Allerdings unterlief der Eintracht kurz vor Schluss noch ein Fehler, den die Gäste ausnutzten. Sie schickten Patrizia Finke zum Tempogegenstoß, welchen sie sicher verwandelte und ihrer Mannschaft noch einen Punkt rettete.

Nichts desto trotz nutzte die 1.Damenmannschaft der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen ihre Chancen nicht konsequent genug, denn ein Sieg wäre durchaus möglich gewesen.

In den nächsten beiden Spielfreien Wochen heißt es nun die Trainingseinheiten zu nutzen, um am 28.10.2007 in der Damaschkehalle gegen die neu formierten WVC Spielerinnen erneut zu punkten. (ha)

Es spielten

Im Tor: Alexandra Werner und Steffi Baumann

Im Feld: Kathleen Engelbrecht 1, Claudia Uthof 1, Simone Klose 1, Theresa von Dalwig, Daniela Oberbeck 8/1, Simone Wiedersprecher 1, Patrizia Finke 2, Lara Al Najem 2, Britta Fehrl 5/1 und Sinje Bauch

TSV Escherode - HSG Hoof / Sand / Wolfhagen = 21:21 | (11:13)

Mit einer Punkteteilung musste sich die erste Mannschaft der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen am Wochenende in der Handball-Bezirksoberliga zufrieden geben. Bei der Mannschaft des TSV Escherode kam die HSG nicht über ein 21:21 hinaus.

Mit nur sieben Stammspielerinnen reiste das Team von Trainer Lachmann zum Spiel nach Landwehrhagen, wurde personell aber von Kathleen Engelbrecht, Sinje Bauch und Theresa von Dalwig aus der B-Jugend unterstützt.

Die Gastgeberinnen sind für ihre Heimstärke bekannt und so war es auch nicht verwunderlich, dass Escherode mit 3-0 in Führung ging. Aufgrund von unnötigen Fehlern im HSG-Angriff kamen die Gegnerinnen in Ballbesitz und vor allem die ehemalige 2.Liga-Spielerin Asta Petruskiene machte es der HSG-Abwehr schwer und erzielte insgesamt 10 Treffer.

Doch Mitte der ersten Halbzeit kamen die Gäste besser ins Spiel und gingen durch fünf Treffer in Folge mit 8-7 in Führung. Bis zur Pause wurde dieser Vorsprung noch ausgebaut und beim Stande von 13:11 für die HSG wurden die Seiten gewechselt.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte die Heimsieben, wobei sie von den technischen Fehlern auf Seiten der HSG profitierten. Doch die gewonnenen Bälle konnte die Mannschaft aus Escherode nicht in Tore verwerten, weil HSG-Torfrau Alexandra Werner einen starken Tag erwischt hatte und ihr Team mit tollen Paraden im Spiel hielt. Die Wolfhagerinnen konnten die Führung bis zum 15-12 ausbauen, doch die Gegnerinnen gaben noch nicht auf. Aufgrund von Zeitstrafen musste die HSG zwischenzeitlich mehrere Angriffe mit nur 5 Spielerinnen bestreiten und das brachte die Gastgeberinnen wieder ins Spiel. In der 55. Minute glich Escherode aus und konnte anschließend sogar in Führung gehen. Doch die HSG-Spielerinnen erkämpften sich in dieser spannenden Begegnung eine verdiente Punkteteilung und auch die Jugendspielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen. (ha)

HSG:   Alexandra Werner (Tor), Patrizia Finke 6, Daniela Oberbeck 6/5, Britta Fehrl 3, Theresa von Dalwig 2, Simone Wiedersprecher, Simone Klose, Sinje Bauch, Lara Al Najem (jeweils 1), Kathleen Engelbrecht