HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  MSG Calden/Ahnatal    24:35 (10:16)

Nichts zu holen gegen den Tabellennachbarn

Mit acht Feldspielern und zwei Torleuten trat die HSG gegen die Spielvereinigung aus Calden/Ahnatal an. Noch kurz vor dem Spiel musste André Borowski krankheitsbedingt absagen. So kam es, dass Vorstand Karl-Friedrich Engelbrecht seine Sportschuhe und um der Mannschaft beiseite zu stehen. Daniela Oberbeck nahm auf der Bank Platz und coachte das Team. Die Gäste kamen in voller Besetzung und so war das Kräfte einteilen für die HSG die oberste Priorität.

Die Gäste nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und hatten gegen die löchrige HSG Abwehr leichtes Spiel. Felix Zimmermann im Tor der HSG war meist auf sich allein gestellt und so ging der Gast schnell mit 3:1 in Führung. Ein Torwartwechsel bei der HSG brachte auch nicht den erwünschten Erfolg. Oft war Bernd Oberbeck mit den Händen am Ball, doch dieser fand zumeist den Weg ins Tor. In der 8. Minute bekam Steffen Brandt einen Pferdekuss und nahm vorerst auf der Bank Platz. Mitte der ersten Halbzeit ging der Gast mit 10:6 in Führung. Die Abwehr stand nun ein wenig besser, der nun wieder zwischen den Pfosten stehende Felix Zimmermann konnte mit einigen Paraden glänzen und die HSG ließ den Abstand bis zur Pause nicht zu hoch ausfallen; 10:16.

In der Pause wurde, aufgrund der Personaldecke, nochmals auf ein kräfteschonendes Spiel hingewiesen.

Bis zu 42. Minute klappte dies dann auch ganz gut, doch dann hatten die HSG Männer Pech im Abschluss. Das ermöglichte den Gästen vermehrt Konterchancen, die sie eiskalt zu nutzen wussten. Auch die Kräfte schwanden nun sichtbar bei der HSG und man versuchte, dies durch diverse Wechsel zu kompensieren und den Gästen das Spiel zu erschweren. Aufopferungsvoll versuchte die HSG zu kämpfen und jeder Spieler der HSG holte alles aus sich heraus. Spätestens in der 53. Minute war das Spiel für Calden/Ahnatal entschieden, sie führten 32:19. In einer Auszeit der HSG bat Engelbrecht seine Mannen das Spiel nicht komplett aus der Hand zu geben um ein „40“ Ergebnis zu vermeiden. Die Angriffe wurden nun bis zur Chance gespielt und die HSG schloss meist erfolgreich ab. Die Jungs auf dem Parkett können mit Ihrer Leistung zufrieden sein, die 40 wurde vermieden und man konnte das Ergebnis noch ein wenig verbessern. Aus den 13 Toren in der 53. Minute wurden bis zum Abpfiff noch 11. So endete das Spiel 24:35.

Es spielten für die HSG: Felix Zimmermann und Bernd Oberbeck im Tor, Marius Bläsing 5 Treffer, Steffen Brandt 5/3, Tobias Dung 5, Jonas von Dalwig 5, Sören Ledderhose 3, Stefan Krause 1, Karl-Friedrich Engelbrecht und Jan Ledderhose.