Retten mit Anne

Retten mit Anne

Zehn Handballer/innen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen bildeten sich in Sachen „Erste Hilfe“ beim ASB fort und frischten ihr Wissen auf. Für viele hat sich nach dem Kurs für den Erwerb des Führerscheins eine ganze Menge geändert und so kam dieser notwendige Kurs genau zur richtigen Zeit.

In neun Seminarstunden gab es für die Teilnehmer neue Einblicke in das moderne Rettungswesen bei Unfällen, Sportverletzungen und gesetzlichen Notwendigkeiten. Erste Hilfe leisten ist für Jedermann Pflicht, doch ohne die nötigen Kenntnisse kann auch eine Menge schief gehen. Nach dem intensiven Unterricht wissen nun alle Teilnehmer des Kurses, was in den ersten Minuten nach einem Unfall, bzw. einem anderen Notfall zu tun ist. Rettungsdienst bestellen, beruhigendes Ansprechen des Patienten, richtige Lage des Verletzten, evtl. Unterstützung des Atemprozesses mit Herzmassage und Beatmung und vieles andere mehr. Hier gilt es kühlen Kopf zu bewahren und dem Patienten nicht durch eigene Hektik noch mehr Schaden zuzufügen.

Anne, die Rettungspuppe, ließ alles klaglos über sich ergehen und lieferte viele neue Erkenntnisse für die Kursteilnehmer.

Ein Höhepunkt der Ausbildung - und Neuland für fast alle HSG`ler - war dann die Belehrung über das Handhaben eines Defibrillators. Viele dieser Geräte sind in öffentlichen Gebäuden, also auch Sporthallen, installiert und können nun von den Kursteilnehmern gehandhabt werden.

 

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Foto DSC00735 Göbert

Alle Teilnehmer der HSG HoSaWo und des TV Hoof im Seminarraum des ASB in Ehlen

02.05.2015 - TuSpo Waldau - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 28:27 (13:12)

TuSpo Waldau  -  HSG Hoof/Sand/Wolfhagen            28:27 (13:12)

Kein Punktgewinn zum Saisonende

Mit dem Willen das Spiel für sich zu entscheiden fuhr das Damenteam, ohne Hanna von Dalwig, zum letzten Saisonspiel nach Waldau.

Nach einem guten Start in die Begegnung ging die HSG in Führung und konnte diese auch bis zur 5. Minute verteidigen; 3:2 stand es zu diesem Zeitpunkt. Waldau spielte mit einer offensive Deckung, mit der die HSG an diesem Tag völlig überfordert war. Die HSG investierte zu wenig in die Laufwege, war in der Abwehr zu harmlos und ließ die Gastgeberinnen nach Belieben gewähren. So setzte sich Waldau bis zur 16. Minute auf 9:5 ab. Chris Ludwig nahm eine Auszeit, welche eine kurzzeitige Aufholjagd zur Folge hatte. Durch Tore von Kathleen Engelbrecht, Aileen Sule und Annika Neurath konnte der 5 Tore Rückstand in eine 10:9 Führung gewandelt werden. Doch die Unzulänglichkeiten in der HSG Abwehr ermöglichten Waldau bis zur 23. Minute wieder eine 13:11 Führung zu erkämpfen. Dann kam eine Zeit, in der sich keine der Mannschaften entscheidend durchsetzen konnte. Insgesamt zeigten beide Teams ein Landesliga Spiel mit schlechtem Niveau. Zuviel Fehler gab es auf beiden Seiten. Dann wurde es kurios. Die HSG bekam innerhalb kürzester Zeit drei Zeitstrafen und spielte nun 3 gegen 6. Waldau konnte dies aber nicht zur Resultats Verbesserung nutzen, was auch ein Verdienst von Gosia im Tor der HSG war. Als die HSG dann wieder  auf 4 Spielerinnen ergänzen durfte, war es Sinje Bauch, die das 12 Tor der HSG und damit den 13:12 Pausenstand erzielte.

Dies müsste dem Team Auftrieb für die 2. Halbzeit geben. Doch weit getäuscht. Das Niveauarme Spiel der ersten Halbzeit konnte doch noch überboten werden. Was sich die HSG nun an Stockfehlern erlaubte, reicht eigentlich für eine ganze Saison. Abspielfehler und unvorbereitete Abschlüsse brachten den Ball immer wieder zu den Waldauerinnen, die dann eiskalt vollstreckten und sich damit in eine gute Ausgangslage brachten. In der 44. Minute führte Waldau mit 21:15. Noch war alles drin bei verbleibenden 16 Spielminuten. Doch man musste kein Prophet sein, um zu erkennen, dass dies an jenem Tag für die HSG ein äußerst schweres Unterfangen sein wird. Doch durch ein besseres Zusammenspiel und eine Schwächephase der Waldauerinnen, schaffte das Team in der 53. Minute den 23:23 Ausgleich. Waldau konnte sich aber bis zu 57. Minute erneut mit 26:23 absetzen. Das Spiel war, bei dem was die HSG zeigte, so gut wie gelaufen. Nur eine Resultats Verbesserung gelang der HSG. Die A-Jugendliche Ilka Ritter nahm sich 3 Sekunden vor Ende der Begegnung den Ball zum Strafwurf für die HSG und verwandelte eiskalt zum 27:28.

Die Saison ist nun vorbei und die HSG steht auf einem hervorragenden 4. Tabellenplatz. Die Damen um Chris Ludwig und Bernd Oberbeck zeigten eine sehr gute Hinrunde und eine durchwachsene Rückrunde. Im Namen alle Akteure und Verantwortlichen danken wir allen die uns begleitet und bei den Spielen unterstützt haben.

Es spielten für die HSG: Laura Clobes und Malgorzata Rodziewicz im Tor, Annika Neurath 9/3 Treffer, Kathleen Engelbrecht 5/1, Aileen Sule 4, Angela Wietis 3, Sinje Bauch 3, Lea Willer 2, Ilka Ritter 1/1, Jana Larbig, Larissa Lubuch, Natassja Haupt und Claudia Uthof.

25.04.2015 - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - TSV Vellmar 24:28 (11:13)

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  TSV Vellmar                          24:28 (11:13)

Zu hohe Fehlerquote verhindert Punktegewinn im letzten Heimspiel

Am Geburtstag von Larissa Lubach ging die HSG in das Spiel gegen Tabellennachbar Vellmar ohne die beruflich verhinderte Angela Wietis und die verletzte Hanna von Dalwig.

Der Start in dieses Spiel gelang der Ludwig-Sieben noch gut und Jana Larbig, Kathleen Engelbrecht, Sinje Bauch und Aileen Sule brachten die Vereinten mit 4:2 in Führung. Dann fanden die Gäste besser ins Spiel. Begünstigt von der nachlassenden HSG Abwehr bekam Vellmar vermehrt Freiräume, die Laura Clobes bravourös im Tor der HSG des Öfteren entschärfen konnte. Die HSG konnte aber im Gegenzug die sich bietenden Chancen nicht nutzen und vergab mehrere gute Gelegenheiten kläglich. Auch die Abstimmung bei Abspielen stimmte einfach nicht. In der ersten Halbzeit konnten die HSG Akteurinnen gerade 3 von 10 Tempogegenstößen erfolgreich abschließen, was definitiv zu wenig ist. So konnten die Vellmarerinnen über ein 4:4 und 5:5 auf 11:6 davon ziehen. Doch die HSG kämpfte sich wieder heran, durch 3 gelungene Tempogegenstöße und ein Rückraumtor erzielte die HSG den Anschlusstreffer zum 10:11, den jedoch Vellmar bis zur Halbzeit auf 13:11 ausbauen konnte.

In der 2. Halbzeit das gleiche Bild: Vellmar legte vor und die HSG kämpfte sich heran, was einen erhöhten Kraftaufwand für die HSG bedeutete. Doch sie schafften es durch Annika Neurath zum 19:19 und Larissa Lubach zum 20:20 auszugleichen. Auf der Hallenuhr waren noch 12 Minuten zu spielen und alles erschien möglich. Doch was die Zuschauer nun in der Schauenburghalle zu sehen bekamen, können auch die Verantwortlichen der HSG nicht erklären. Überhastete und völlig unvorbereitete Angriffe machte es den Vellmarerinnen leicht den Ball zu erobern. Von der mangelnden Rückwärtsbewegung der HSG Akteurinnen ganz zu schweigen. So kamen die Gäste zu leichten Toren und zogen bis zu 55. Minute auf 28:21 davon. Die Vorentscheidung war gefallen. Der HSG gelang in den verbleibenden Minute nur noch Ergebniskosmetik und so endete das Spiel 28:24 für Vellmar.

Die HSG muss sich für das letzte Spiel am 02.05.2015 um 18:00 Uhr in Waldau noch einmal voll konzentrieren, die Kräfte bündeln und die Fehlerquote auf ein Minimum reduzieren, um eine tolle Saison auch mit einem positiven Ergebnis abzuschließen.

Für die HSG spielten: Laura Clobes und Malgorzata Rodziewicz im Tor, Aileen Sule 7 Treffer, Annika Neurath 5/1, Jana Larbig 4, Claudia Uthof 2, Kathleen Engelbrecht 2/1, Sinje Bauch 2, Lea Willer 1, Larissa Lubuch 1, Natassja Haupt und Ilka Ritter.

18.04.2015 - Eschweger TSV - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 16:25 (6:13)

Eschweger TSV  -  HSG Hoof/Sand/Wolfhagen          16:25 (6:13)

Klarer Auswärtssieg in Eschwege

Nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung kehrten die Damen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen von ihrem Auswärtsspiel in Eschwege mit zwei Punkten im Gepäck zurück. Nicht am Spiel teilnehmen konnte Angela Wietis, die aus beruflichen Gründen verhindert war und Claudia Uthof, die verletzt absagen musste.

Nach einem zögerlichen Start, setzte sich die HSG mit drei Toren zum 4:1 in der 11 Minute  ab. Durch schnelles Tempospiel konnte die Mannschaft diesen Vorsprung auch weiterhin halten. Bei einem gelaufenen Tempogegenstoß von Hanna von Dalwig, griff eine Eschweger Spielerin in den Wurf Arm und sah dafür in der 15. Minute die rote Karte. Dies war ausschlaggebend für Tumulte auf Seiten des Gastgebers auf der Zuschauerseite, welche sich bis zum Spielende durchzogen und einige Auszeiten zur Folge hatten. Die Ludwig-Sieben ließ sich davon nicht irritieren und anstecken und baute mit kühlem Kopf den Vorsprung auf sieben Tore bis zur Halbzeit aus. (6:13)

Zu Beginn der zweiten Halbzeit agierten die Eschweger Damen sehr motiviert und erzielten drei Tore in Folge. Die HSG besannen sich nun wieder auf ihr starkes Deckungsverhalten aus der 1. Halbzeit und mit den beiden starken Torfrauen im Rücken fiel es dem Gegner immer schwerer, den Anschluss zu halten. Hervorzuheben ist, dass sowohl Malgorzata Rodziewicz als auch Laura Clobes  jeweils einen der beiden Siebenmeter halten konnten. Das führte dann neben vielen Tempos zu einem zehn Tore Vorsprung in der 45. Minute für die Gäste. In den letzten fünf Minuten ließ die Konzentration der Ludwig-Sieben nach, brachte ihren Sieg aber nicht mehr in Gefahr, beim Endstand von 16:25 wurde das Spiel abgepfiffen.

Nach diesem Sieg kann den Frauen in der Landesliga Nord der vierte Tabellenplatz nicht mehr strittig gemacht werden.

Es siegten für die HSG: Malgorzata Rodziewicz und Laura Clobes im Tor, Sinje Bauch 5/1Treffer, Lea Willer 4, Nastassja Haupt 4. Annika Neurath 3, Hanna von Dalwig 3 Kathleen Engelbrecht 2, Ilka Ritter 2, Aileen Sule 1, Jana Larbig 1, und Larissa Lubach.

29.03.2015 - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - TSV Wollrode 35:26 (15:13)

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  TSV Wollrode                 35:26 (15:13)

Sieg gegen Aufsteiger Wollrode

Die Zuschauer in der Hoofer Schauenburghalle sahen zu Beginn ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Bis zum Stand von 10:10 in der 21. Minute konnte sich keine Mannschaft absetzen. Die Spielerinnen von Trainer Chris Ludwig erzielten ihre Tore in der Anfangsphase überwiegend aus dem Positionsangriff. Im Tor war Laura Clobes in den ersten Minuten ein sicherer Rückhalt. Zum Ende der ersten Halbzeit konnte sich die Heimmannschaft etwas absetzen. Durch Tore von Aileen Sule und zweimal Jana Larbig erspielten sich die Vereinigten in der 25. Minute einen drei-Tore-Vorsprung. Wollrode verkürzte noch um ein Tor zum 15:13 Halbzeitstand.

In der Pause appellierte Chris Ludwig an die Mannschaft, besonders das Tempospiel zu erhöhen und aggressiver in der Abwehr zu spielen.

Die Vorgaben wurden gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit gut umgesetzt. Durch drei aufeinanderfolgende Tore setzte sich die Heimmannschaft auf 18:13 ab. Die Abwehr stand nun besser und Gosia im Tor konnte einige Bälle parieren und schnelle Tempogegenstöße einleiten. Dieser fünf-Tore Vorsprung hielt bis zum Stand von 30:25 in der 54. Minute. In den letzten Spielminuten zeigte sich einmal mehr die konditionelle Überlegenheit der Spielerinnen von Chris Ludwig. Die Gäste aus Wollrode konnten den Abstand nun nicht mehr halten. Besonders Kathleen Engelbrecht führte ihre Mannschaft mit drei Toren in der Schlussphase zu einem am Ende sicheren 35:26 Sieg. Besonders erfreulich: Alle Feldspielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen.

Es siegten für die HSG: Malgorzata Rodziewicz und Laura Clobes im Tor, Aileen Sule 6 Treffer, Annika Neurath 5, Sinje Bauch 5/1, Kathleen Engelbrecht 5/1, Lea Willer 4, Angela Wietis 3, Larissa Lubach 2, Jana Larbig 2, Ilka Ritter 1/1, Claudia Uthof 1 und Nastassja Haupt 1.

 

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Kathleen Engelbrecht wird hier am Durchbruch gehindert, erzielt aber dennoch insgesamt 5 Treffer.

 

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Annika Neurath setzt sich am Kreis durch

 

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Sinje Bauch hat ihre Gegenspielerin versetzt und trifft

 

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Malgorzata Rodziewicz pariert einen 7m Strafwurf

 

Weitere Fotos:

 

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22.03.2015 - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - FSG Hainzell/Gr. 33:29 (18:19)

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  FSG Hainzell/Gr.                   33:29 (18:19)

Mit Moral und Mannschaftsgeist zum hart erkämpfen Heimsieg

Die HSG Verantwortlichen schmückten für die Damenmannschaft die Halle mit Plakaten, um das Team für das schwere Spiel gegen die Gäste zu motivieren. Diese Aktion fand bei den Damen großen Anklang.

Gewarnt durch den Erfolg der Gäste gegen Wollrode und der nur knappen Niederlage gegen Fritzlar, sollte eine Hundertprozentige Leistung gebracht werden, um die Punkte zu bekommen. Der Gegner, nur drei Punkte vor den Abstiegsrängen, wollte dagegen Alles daransetzen, sich in der Tabelle weiter nach oben zu bewegen.

So begannen die Gäste auch und setzten die HSG, durch geschicktes und temporeiches Spiel, stark unter Druck. Die HSG Abwehr konnte des Öfteren nur zuschauen wie die Gäste einfache Tore erzielten. Aber auch die HSG war im Angriff durchaus effektiv. Ob über Annika Neurath am Kreis, durch Tempogegenstöße, präzisen Rückraumwürfen einer starken Aileen Sule, Angela Wietis von der Außenposition und der pfeilschnellen Hanna von Dalwig - die Ludwig-Sieben machte zu diesem Zeitpunkt den etwas stärkeren Eindruck. Aileen Sule ,Lea Willer und Annika Neurath brachten ihr Team in der 17: Minute mit 12:10 in Führung. Die Gäste drückten aber weiterhin aufs Tempo, konnten den Rückstand zweimal ausgleichen, ehe sie sogar mit einer 19:18 Führung in die Halbzeitpause gingen.

Bis zur 39. Minute erlaubte sich die HSG eine Schwächephase, in der die Gäste eine drei Tore Führung erzielen konnten. Die FSG`lerinnen gingen bei jedem Angriff mit hohem Tempo auf die Nahtstellen der HSG und fanden mit starkem Zweikampfverhalten immer wieder mit Geduld eine Lücke, die sie zu nutzen wussten. In dieser Phase konnte Malgorzata Rodziewicz mit etlichen Glanzparaden ihr Team im Spiel halten. Die Gäste zollten dem hohen Tempo Tribut und ließen nach. Dies nutzten die Oberbeck-Schützlinge und kamen wieder heran. Ein folgeschweres Ausgleichstor zum 25:25 erzielte Hanna von Dalwig, die danach benommen auf dem Hallenboden liegen blieb. Physiotherapeutin Daniela Oberbeck konnte die HSG Akteurin vorerst stabilisieren, ein weiteren Einsatz kam für sie jedoch nicht mehr in Frage. Kurz darauf gingen die Gäste wieder mit einem Tor in Führung, ehe Annika Neurath vom Kreis, Lea Willer durch eine Konterchance und Sinje Bauch durch einen verwandelten Strafwurf die HSG mit 28:26 in Führung und auf die Siegerstraße brachten. Noch waren elf Minuten zu spielen. Die HSG Abwehr wurde besser und man hatte die Schützen nun besser unter Kontrolle. Durch einen verwandelten Strafwurf von Sinje Bauch in der 57. Minute wurde die Vorentscheidung erzielt, es stand nun 32:29 für die Gastgeberinnen. Beide Teams erlaubten sich in der verbleibenden Zeit zwar noch einige „Stockfehler“, welches die HSG aber besser zu nutzen wusste. Ein abgefangener Pass von Hainzell/Großenlüder brachte den Ball zurück in die HSG Reihen. Nach zwei klugen Pässen kam der Ball zu der frei stehenden Kathleen Engelbrecht, die eine Minute vor Ende den Ball gnadenlos durch die Beine der Gästetorfrau zum 33:29 warf und damit zugleich den Endstand und somit den Sieg der HSG endgültig besiegelte.

Für die HSG siegten: Malgorzata Rodziewicz und Laura Clobes  im Tor, Aileen Sule 10 Treffer, Annika Neurath 8/4, Hanna von Dalwig 6/1, Lea Willer 4, Sinje Bauch 3/2, Angela Wietis 1, Kathleen Engelbrecht 1, Nastassja Haupt, Larissa Lubach, Jana Larbig, und Claudia Uthof.

 

14.03.2015 - SV Germ. Fritzlar II - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 37:27 (17:11)

SV Germ. Fritzlar II  -  HSG Hoof/Sand/Wolfhagen       37:27 (17:11)

Leistungsvermögen nicht abgerufen

Chris Ludwig und Bernd Oberbeck können sich teilweise die Leistungen ihrer Schützlinge nicht erklären. Zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt schwankt das Niveau ihrer Mannschaft in der Rückserie. Gegen Fritzlar leisteten sich die Damen Fehler im Übermaß und besonders das Abwehrverhalten führte zu Kopfschütteln bei den Verantwortlichen.

Dabei hatte die Damen zu Beginn noch Glück, dass die Reserve von Fritzlar auch nicht besonders effektiv agierte. Trotzdem konnten die Gastgeberinnen  mit 4:1 in der 6. Minute in Führung gehen. Die HSG war im Angriff viel zu harmlos und versuchte durch Würfe aus der Ferndistanz zum Erfolg zu kommen. Doch dies war für die Fritzlarer Torfrau keine Herausforderung und so schickte sie durch leicht gehaltene Bälle ihre Vorderleute zu Tempogegenstößen. Die HSG in der Rückwärtsbewegung viel zu träge, machte es den Gastgeberinnen einfach zu leichten Toren zu kommen. Beim Stand von 8:4 für Fritzlar in der 13. Minute nahm Chris Ludwig eine Auszeit, um die Damen nochmals auf das Spiel der Fritzlarerinnen einzustellen. Doch so ganz haben es die HSG Akteurinnen nicht umsetzen können und mussten sich bis zu Halbzeitpause mit der Rolle des Sparringspartners zufrieden geben. So wurden die Seiten beim Stand von 17:11 für Fritzlar gewechselt.

Bei der intensiven Pausenbesprechung war den jungen Akteurinnen schon klar, dass sich für die zweiten 30 Spielminuten viel ändern müsste und sie mit hundertprozentigem Einsatz in das Spiel gehen sollten, wollten sie es noch drehen.

Doch Planung und Umsetzung sind zwei verschiedene Sachen und so setzte sich das schwache Spiel der ersten Halbzeit fort. Durch vier Tore in vier Minuten schaffte Fritzlar erstmals eine zehn Tore Führung. Schon da war das Spiel gelaufen. Zwar wurden die HSG Angriffsbemühungen besser und man war den Fritzlarern in der Folgezeit ebenbürtig, doch machte es die HSG Abwehr den Gastgeberinnen wiederum leicht zu Toren zu kommen. So verlief die zweite Halbzeit etwas ausgeglichener. Eine echte Schadensbegrenzung der bevorstehenden Niederlage kam dadurch nicht zustande. Die Chancen, die man sich im Angriff erarbeitete und in Tore ummünzte, machte man sich durch die schwache Abwehrleistung wieder zunichte. So kam es wie es kommen musste. Die Gastgeberinnen verließen mit einer zehn Tore Führung; 37:27; als Sieger den Platz und die HSG konnte ihre Leistung aus der Vorrunde bisher und auch in diesem Spiel nicht bestätigen.

Die Verantwortlichen hoffen nun, dass am kommenden Sonntag, 22.03.2015 um 18:00 Uhr gegen Hainzell/Großenlüder in der Schauenburghalle der Knoten endlich platzt und das Team an die Leistungen der Vorrunde anknüpft.

Die HSG spielte mit: Laura Clobes (39.-60. Min.) und Malgorzata Rodziewicz (1.-39. Min.) im Tor, Aileen Sule 8 Treffer, Hanna von Dalwig 5/2, Sinje Bauch 4/1, Kathleen Engelbrecht 3, Lea Willer 2, Angela Wietis 2, Annika Neurath 2/1, Jana Larbig 1, Ilka Ritter, Larissa Lubuch und Natassja Haupt.

 

01.03.2015 - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - FSG Waldhessen 32:24 (16:14)

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  FSG Waldhessen                   32:24 (16:14)

Schwacher Start endet mit hohem Heimsieg

In einer gut gefüllten Schauenburghalle sahen die 100 Zuschauer eine gut harmonierende HSG, die in den ersten fünf Minuten den Gästen jedoch den Vortritt ließ. Die Waldhessinnen, durch den Sieg gegen Hainzell/Großenlüder im Aufwind, begannen stark und konnten ihre ersten zwei Angriffe erfolgreich im Tor der HSG unterbringen, wobei die Gastgeberinnen Lücken in ihrer Deckung aufwiesen. Nach einer kleinen Umstellung in der HSG Abwehr kam das Team nun besser ins Spiel und glich zum 4:4 in der 12. Minute aus. Wie im Spiel gegen Wesertal baute das Team die Angriffe behutsam und überlegt auf und versuchte nur 100%ige Konterchancen zu nutzen. So erspielte sich die HSG eine vier Tore Führung in der 21. Minute. Die Waldhessinnen kämpften verbissen und legten nach. Der Lohn war der Anschlusstreffer zum 14:15 in der 29. Minute, ehe Annika Neurath eine Minute später den 16:14 Halbzeitstand erzielte.

Ein höherer kämpferischer Einsatz war für die zweite halbe Stunde angesagt und danach verhielten sich die Damen der Ludwig-Sieben auch. Durch Hanna von Dalwig und Aileen Sule konnte schnell der vier Tore Vorsprung wieder hergestellt werden. Dann kam die Phase von Le Willer, die, unterbrochen von einem Gästetor, 3 mal in das Tor der Waldhessinnen traf und die HSG mit 21:16 in Führung brachte. Die Stimmung in der Schauenburghalle war grandios und damit auch die Unterstützung der Mannschaft. .Doch noch waren die Gäste nicht geschlagen und es gelang ihnen noch mehrfach auf zwei Tore zu verkürzen. Doch die HSG Abwehr wurde sicherer und die Konterchancen wurden, bis auf zwei im ganzen Spiel, konsequent genutzt. Gosia oder auch Laura im Tor der HSG waren ein sicherer Rückhalt und brachten den Ball immer wieder schnell ins Spiel. Durch neun Tore in Folge, teils durch Tempogegenstöße oder überlegt vorgetragene Angriffe, entschied die HSG das Spiel für sich. Am Ende gelang den Gästen nur noch Ergebniskosmetik und die HSG ging mit einem 32:24 Erfolg als verdienter Sieger vom Platz. Auch für die Unterstützung der zahlreichen Zuschauer bedankte sich das Team.

Betreuer Oberbeck zum Spiel; „Die Mannschaft hat toll gekämpft, sich immer untereinander motiviert, auch die Spielerinnen auf der Bank unterstützten die Akteurinnen auf dem Feld lautstark. Alles in allem ein tolles Team das sich mannschaftlich den Sieg erarbeitete.“

Es siegten für die HSG: Malgorzata Rodziewicz und Laura Clobes im Tor, Hanna von Dalwig 8 Treffer, Lea Willer 5, Larissa Lubach 4, Annika Neurath 4/1, Angela Wietis 3, Aileen Sule 3, Jana Larbig 2, Sinje Bauch 1, Nastassja Haupt 1/1, Kathleen Engelbrecht 1, Ilka Ritter und Claudia Uthof.

 

22.02.2015 - HSG Wesertal - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 25:24 (11:15)

HSG Wesertal  -  HSG Hoof/Sand/Wolfhagen       25:24 (11:15)

Spiel bestimmt und am Ende unglücklich verloren

Das Hinspiel bestimmten noch die Wesertaler, im Rückspiel war es die Ludwig-Sieben. Beide Seiten zeigten an diesem Tag nicht unbedingt den Spitzenhandball, den man auf Grund der Tabellensituation hätte erwarten können.

Nach anfänglichem Abtasten legten die Ludwig Schützlinge, gestützt von einer hervorragenden Laura Clobes im Tor, los. Die Abwehr arbeitete sehr gut und die Angriffe wurden durchdacht und erfolgreich durchgeführt. Was vorher keiner zu glauben wagte spiegelte dann die Anzeige in der Ödelsheimer Sporthalle wider. Die Gäste HSG führte nach acht Minuten mit 5:1. Nach und nach kamen die Wesertalerinnen besser ins Spiel und erzielten in der 13. Minute den Ausgleich zum 6:6. Die Damen um Kathleen Engelbrecht kämpften weiter. Weiterhin ohne große Hektik und abgeklärt trugen sie die Angriffe vor. Der Lohn war dann eine erneute Führung, 11:7 stand es nach 22. Minuten. Bis zur Halbzeit konnte der Vorsprung verwaltet werden, mit 15:11 für die Oberbeck-Schützlinge ging es in die Kabinen.

Auch in Halbzeit zwei konnte die HSG die Gastgeberinnen über weite Teile des Spiels in Schach halten. Wesertal gelang es zwar immer wieder den Abstand auf zwei Tore zu verkürzen, mehr aber nicht. Wie schon erwähnt, es war kein schönes Spiel. Beide Mannschaften spielten ihr Potenzial nicht voll aus - man hatte den Eindruck, dass einigen Spielerinnen ein grippaler Infekt in den Gliedern steckte. Den Gastgeberinnen gelang in der 55. Minute der Ausgleich und nur 2 Minuten später erstmals die Führung, 24:23. Die HoSaWo-Damen konnten jedoch noch einmal kontern und im folgenden Angriff zeigte die Ludwig-Sieben einen tollen Spielzug, der nur unsanft von den Gastgeberinnen gestoppt werden konnte - Resultat: Siebenmeter Strafwurf. Annika Neurath, die sich an diesem Tag als 100%ige Vollstreckerin präsentierte, verwandelte zum Ausgleich. Noch war genug Zeit das Spiel für sich zu entscheiden. Doch beide Mannschaften zeigten Nerven und brachten den Ball nicht mehr sicher im gegnerischen Tor unter. drei Sekunden vor Schluss bekam Wesertal noch einen umstrittenen Freiwurf zugesprochen, welcher dann im rechte Winkel des Tores einschlug und den Gasgeberinnen einen glücklichen Sieg brachte.

Das Spiel der Ludwig-Schützlinge war an diesem Tag sehr gut, sie versuchten nicht mit Biegen und Brechen den Erfolg zu suchen und agierten in der Abwehr sehr sicher und im Angriff durchdacht und gut überlegt. So ist es dann manchmal im Sport, doch an diese gute Mannschaftsleistung kann das Team anknüpfen.

Es spielten: Laura Clobes und Malgorzata Rodziewicz im Tor, Annika Neurath 10/6 Treffer, Sinje Bauch 3, Hanna von Dalwig 3, Angela Wietis 3, Lea Willer 2, Aileen Sule 2, Kathleen Engelbrecht 1, Larissa Lubach, Nastassja Haupt, Jana Larbig und Claudia Uthof.

 

 

08.02.2015 - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - SG 09 Kirchhof II 25:31 (8:16)

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  SG 09 Kirchhof II                   25:31 (8:16)

Spitzenreiter gekitzelt, aber nicht geärgert

Das Landesliga-Spiel der HSG gegen den Tabellenführer begann sehr vielversprechend. Die ersten Angriffe wurden konzentriert und schnell vorgetragen und der Gastgeber führte nach zehn Minuten mit 4:2 Toren. Der Spitzenreiter aus Kirchhof war in dieser Phase hektisch und verfehlte das Ziel des Öfteren. Doch der Gast fand nun besser ins Spiel und konterte die HSG aus. Der Ludwig-Sieben unterliefen im Angriff nun mehrfach unnötige Fehler, die Kirchhof eiskalt nutze und über ein 4:4 in der 13. Minute zu einer 11:4 Führung ausbauen konnte. In dieser Zeit hat sich die HSG von der Hektik der Gäste anstecken lassen, verfehlte aber zu oft das Tor. Erst Larissa Lubach und Hanna von Dalwig gelang nach 14 torlosen Minuten wieder ein Torerfolg. Zu wenig machte die HSG aus ihren Möglichkeiten und überließ den Gästen ein ums andere Mal den freien Weg zum Torerfolg. Die zahlreichen Zuschauer in der Sander Sporthalle sahen eine temporeiches und attraktives Landesliga Spiel. So wurden beim Stand von 8:16 die Seiten gewechselt.

Schadensbegrenzung war nun die Marschroute. Die Verantwortlichen der HSG versuchten die Akteurinnen nochmal einzuschwören nun 30 Minuten aufmerksam weiterzuarbeiten und den Kampf nicht zu vernachlässigen.

Doch so ganz hatten die Damen das noch nicht verinnerlicht. Kirchhof baute die Führung sogar auf 18:8 aus. Doch die HSG resignierte nicht und versuchte wieder ins Spiel zu kommen. Nach und nach gelang es den Rückstand zu reduzieren. Kirchhof unterliefen nun mehrfach Fehler, die wiederum die HSG in Person von Hanna von Dalwig, Annika Neurath, Kathleen Engelbrecht, Lea Willer und Aileen Sule zu nutzen wussten. Der Abstand schmolz von 10 auf 3 Tore; auf 19:22 waren die Gastgeberinnen herangekommen. Etwas Hoffnung keimte nun auf der HSG Bank auf und die Damen puschten sich weiter auf. Bis zur 49. Minute konnte man dem Spitzenreiter Paroli bieten, doch so eine Aufholjagd kostet viel Kraft. Erneutes Pech im Angriff brachte die Gäste wieder mit 28:21 in Führung. Noch war alle drin und die Zuschauer unterstützen die HSG lautstark. Doch nachdem Kirchhof bis zur 58. Minute auf 31:22 davonzog war das Spiel gelaufen. Der HSG gelang durch Lea Willer und Annika Neurath bis zum Schlusspfiff nur noch Ergebniskosmetik und so gewann der Spitzenreiter aus Kirchhof mit 31:25

Betreuer Bernd Oberbeck nach der Begegnung: „Heute war mehr möglich, doch in der ersten Halbzeit sind zu viele Fehler unterlaufen, die gegen eine solche Spitzenmannschaft nicht mehr aufzuholen sind. Mit der kämpferischen Leistung - besonders im zweiten Abschnitt - bin ich sehr zufrieden. Immer wenn die Gäste ihre Spielerinnen der Drittligamannschaft brachten, zogen sie davon und siegten so verdient.“

Für die HSG spielten: Malgorzata Rodziewicz und Laura Clobes im Tor, Hanna von Dalwig 9/2 Treffer, Lea Willer 4, Annika Neurath 4, Larissa Lubuch 2, Kathleen Engelbrecht 2, Aileen Sule 2, Angela Wietis1, Natassja Haupt 1, Jana Larbig, Sinje Bauch und Claudia Uthof.

 

31.01.2015 - TSV Heiligenrode - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 26:29 (12:12)

TSV Heiligenrode  -  HSG Hoof/Sand/Wolfhagen                   26:29 (12:12)

Nicht souverän, aber mit großem Kämpferherz zum Auswärtserfolg

Nach der bitteren Niederlage am vergangenen Wochenende wollte die Mannschaft gegen den vermeintlich stärkeren Gegner punkten. Die Fehler, die gegen Twistetal gemacht wurden, sollten nicht wiederholt werden. Doch das gelang nur bedingt.

Heiligenrode begann furios und ging in der 6. Minute mit 3:1 in Führung. Die HSG zeigte in der Abwehr die Schwächen der Vorwoche. Angela Wietis und Aileen Sule gelang in der 9. Minute der Ausgleich zum 4:4. Da zu diesem Zeitpunkt zwei Strafwürfe nicht das Ziel in das Heiligenröder Tor fand, entschied sich Chris Ludwig für die A-Jugend-Spielerin Elena Lubach, und sie verwandelte ihren ersten 7 Meterwurf eiskalt zur 5:4 HSG Führung. Hoffnung keimte nun auf, doch im weiteren Verlauf konnte Heiligenrode wieder eine 3 Tore Führung erkämpfen. Die HSG Abwehr war zu anfällig und die Gastgeberinnen nutzten ihre Chancen. So musste die HSG wieder einen Rückstand wettmachen. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer sicheren Elena Lubach als Vollstreckerin von der 7-Meter Linie wurden die Seiten beim Stand von 12:12 gewechselt.

Die ersten beiden Angriffe der HSG verliefen noch nicht wie gewünscht, aber auch die Gastgeberinnen wussten zu Beginn von Halbzeit zwei nicht zu überzeugen. In der 33. Minute gelang Angela Wietis der Führungstreffer zum 13:12 für die HSG. Hanna von Dalwig war dann diejenige, die die 2 Pässe der Gastgeberinnen abfangen konnte und durch 2 Tempogegenstöße ihre Mannschaft mit 15:12 in Führung brachte. Mit diesem kleinen Polster konnte das Team die Angriffe nun ruhiger gestalten. Doch die Fehlerquote der HSG im technischen Bereich war immer noch zu hoch. Zu fest war die Unsicherheit vom Twistetal-Spiel in den Köpfen der Akteurinnen verankert. Auch in Unterzahl gelang Heiligenrode der Torerfolg. Trotz einer bärenstarken Abwehrleistung von Larissa Lubach, sie schaltete die Heiligenröder Angreiferin Christina Stiefel aus, gelang den Gastgeberinnen nun vermehrt von Heligenrodes Linksaußen, Julia Esser, der Torerfolg. So gelang Heiligenrode nicht nur der Anschlusstreffer, sondern auch der Ausgleich zum 24:24 in der 54. Minute. Nach einer Auszeit von Chris Ludwig und seiner vorgegebenen Marschroute, gelang Annika Neurath vom Kreis die 25:24 Führung, und nicht nur dieser Treffer, Neurath legte einen lupenreinen Hattrick hin und brachte ihr Team in der 58. Minute mit 27:24 in Führung. Zwar war noch etwas mehr als zwei Minuten zu spielen, doch Jana Larbig traf nur eine Minute später zum 28:25 ehe Hanna von Dalwig, von Annika Neurath liegend angespielt, per Konter zum 29:25 traf. Die Freude und der Jubel war hoch. In den verbleibenden 50 Sekunden gelang Heiligenrode nur noch Ergebniskosmetik und die HSG ging überglücklich als Sieger vom Platz.

Die Fehlerquote war nicht mehr so hoch wie beim Twistetal-Spiel, das gilt es noch zu verbessern, aber eins muss man anmerken, die Mannschaft hat sich wieder als Einheit gezeigt und zusammen gekämpft. Ein Dank gilt auch den angereisten HSG Treuen und ihrer fabelhaften Unterstützung.

Für die HSG siegten: Malgorzata Rodziewicz und Laura Clobes im Tor, Aileen Sule 8 Treffer, Hanna von Dalwig 5/1, Annika Neurath 4/1, Larissa Lubuch 3, Elena Lubach 3/2, Lea Willer 2/1, Angela Wietis 2, Jana Larbig 2,Kathleen Engelbrecht, Sinje Bauch und Natassja Haupt.

 

25.01.2015 - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - HSG Twistetal 20:24 (8:12)

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  HSG Twistetal             20:24 (8:12)

Nach Winterpause Erfolgsserie vorerst gerissen

Betreuer Bernd Oberbeck prophezeite gegenüber der HNA, „Den Gegner nicht unterschätzen, Trainingseindrücke sind gut, können aber keine Spiele ersetzen und beim Torabschluss müssen wir uns steigern“. Mit dieser Prognose hatte er zum Leidwesen der Gastgeber Recht.

Nur sehr selten zeigte die Mannschaft das, was sie in der Hinrunde auszeichnete - schnelle Konter, konsequente Chancenverwertung und technisch sicheres Agieren vor der gegnerischen Deckung. Twistetal reiste als Tabellenschlusslicht an und stand somit mit dem Rücken an der Wand - sie waren also zum Siegen verpflichtet. Dieses merkte man der Mannschaft aus dem Waldecker Land an und so übernahmen sie von Beginn an die Initiative in der Sander Großsporthalle. Zwar verursachten sie auch Fehlpässe, doch die HoSaWo´lerinnen wussten diese Gelegenheiten nicht zu nutzen. So waren die Twistetalerinnen immer ein bis zwei Tore voraus. Nur einmal gelang der Heim HSG der Ausgleich; 4:4 in der 9. Minute; danach lief die Ludwig-Sieben immer einem Rückstand hinterher. Alle Versuche dies zu egalisieren lief auf Seiten der HoSaWo´lerinnen schief. Tempogegenstöße wurden kläglich vergeben, Angriffe wurden zu hektisch und erfolglos abgeschlossen und Strafwürfe fanden in der Twistetaler Torfrau ihren Meister. Die Gäste bauten die Führung in der 22. Minute auf vier Tore aus und verteidigten diese bis zur Pause.

Nach der Pausenansprache hatte sich aber leider nicht so viel geändert wie gewünscht. Twistetal konnte die Führung sogar noch auf 6 Tore ausbauen, 18:12, 43. Minute. Doch die Gastgeberinnen steckten nicht auf und versuchten mit Kampf zurück ins Spiel zu finden. Durch einige effektiv vorgetragene Angriffe und Konterchancen hätte sich das Blatt noch wenden können. Dies gelang der Ludwig-Sieben aber nur zwischen der 47. - 51. Minute. In diesem Zeitraum kam das Team auf 3 Tore heran; 17:20. Auf der Bank schöpfte man Hoffnung, doch weiterhin ließ man Großchancen auf der Strecke oder agierte zu hektisch. So konnte Twistetal das Ergebnis wieder auf vier Tore erhöhen und ging mit 24:20 als Sieger vom Platz.

Die Gastgeberinnen haben in diesem Spiel nie zu ihrer Stärke der Hinrunde gefunden und bis zum nächsten Spiel gegen Heiligenrode gibt es viel zu tun in den verbleibenden drei Trainingseinheiten.

Es spielten für die HSG: Laura Clobes und Malgorzata Rodziewicz im Tor, Hanna von Dalwig 6 Treffer, Kathleen Engelbrecht 6/2, Annika Neurath 4/2, Aileen Sule 3, Lea Willer 1, Ilka Ritter, Jana Larbig, Sinje Bauch, Angela Wietis, Larissa Lubuch, Natassja Haupt und Elena Lubach.

 

14.12.2014 - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - TuSpo Waldau 36:28 (18:14)

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  TuSpo Waldau        36:28 (18:14)

Vorweihnachtsstimmung in der Schauenburghalle

Die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen bezwingt den Vorjahres-Oberligisten TuSpo Waldau deutlich und feiert somit den fünften Sieg in Folge. Dieses Weihnachtsgeschenk vor einer großen Kulisse machten sich die jungen Damen selbst indem sie über 60 Minuten konzentriert zu Werke gingen und sich von den begeisterten Zuschauern mitreißen ließen.

Gewarnt durch die drei Siege des Absteigers aus der Oberliga, der nun endlich Fuß gefasst hat in der Landesliga, begann der Gastgeber schwungvoll und führte schnell mit 2:0. Doch dann schlichen sich Nachlässigkeiten in der Abwehr ein und die Gäste nutzten diese aus und konnten so Mitte der ersten Halbzeit sogar mit 8:7 in Front gehen. Diese Führung hätte sogar noch höher sein können, wäre nicht Gosia zwischen den Pfosten mit einigen Glanzparaden aufgefallen und hätte ihr Team im Spiel belassen. Doch dann fing sich die Ludwig-Sieben und fand zu ihrer Stärke zurück. Durch die Tore von Aileen Sule, Larissa Lubach, Hanna von Dalwig und Annika Neurath wurde aus dem Rückstand eine 11:8 Führung. Aus einer wieder stabilen Abwehr konnte die HSG Konter setzen und die Gäste auf Distanz zu halten. Beim Stande von 18:14 für die HSG wurden die Seiten gewechselt.

Trotz einer erhöhten Quote von Fehlwürfen und Fehlpässen zu Beginn der 2. Halbzeit konnten die Gäste dieses nicht nutzen und so blieb der Abstand bei vier Toren. Dann hatten die Oberbeck-Schützlinge wieder eine stärkere Phase und setzten sich durch drei Treffer in Folge von Lea Willer, Sinje Bauch und Annika Neurath auf 25:18 ab und sorgten so für eine Vorentscheidung. Besonders Sinje Bauch - wieder genesen von ihrer Verletzung - fiel positiv mit klugen Kreisanspielen und auch Torwürfen auf. Acht Minuten vor Spielende war der Vorsprung auf neun Tore angewachsen und die Gastgeberinnen ließen in ihrer Wachsamkeit ein wenig nach, sodass die starke Kreisläuferin Helene Leippi noch einige Treffer setzen konnte. Doch fast jedes Mal schlug die HSG zurück und feierte so am Ende einen deutlichen 36:28 Sieg, der - bei Punktgleichheit mit Fritzlar II und der HSG. Wesertal - das Team auf dem vierten Tabellenrang mit 16:6 Punkten überwintern lässt.

Trainer Chris Ludwig: „Meine Mannschaft hat in den letzten Wochen einen tollen Lauf gehabt und ich freue mich, dass wir diese Saison wohl nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Wir richten jetzt den Blick nach oben! Ich wünsche meiner Mannschaft und allen Freunden der HSG ein erholsames Fest.“

Es siegten für die HSG: Malgorzata Rodziewicz und Laura Clobes im Tor, Hanna von Dalwig 7 Treffer, Annika Neurath 7/4, Aileen Sule 6, Sinje Bauch 5, Larissa Lubach 3, Kathleen Engelbrecht 3, Lea Willer 3, Jana Larbig 2,Nastassja Haupt, Angela Wietis und Claudia Uthof.

 

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Annika Neurath hat sich durchgetankt

 

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Larissa Lubach erzielt eines ihrer 3 Tore

 

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Gosia wehrt einen 7m Strafwurf ab

 

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Sinje Bauch gibt nach ihrer Verletzung schon wieder 100 Prozent

 

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Das Team der HSG bedankt sich nach dem Spiel bei den Zuschauern

 

Weitere Fotos:

 

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06.12.2014 - TSV Vellmar - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 31:35 (17:20)

TSV Vellmar  -  HSG Hoof/Sand/Wolfhagen                          31:35 (17:20)

Kür erfüllt, süßer Auswärtssieg mit bitterem Beigeschmack

Wie Betreuer Bernd Oberbeck nach dem Eschwege Spiel prophezeite, „Pflicht erfüllt, Kür muss folgen“, so erfüllte die Ludwig-Sieben die Kür im Spitzenspiel der Landesliga. Gegen den Aufsteiger aus Vellmar wurde es das erwartete Spiel.

Der spielerisch gut besetzte Kader der Vellmarerinnen hat in der Landesliga für Furore gesorgt. Durch einen Ballverlust im ersten Angriff kam Vellmar zum Ballgewinn und ging schnell mit 1:0 in Führung. Kurz später aber konnte Jana Larbig ausgleichen. Wer eine nervöse HSG erwartete, sah sich getäuscht. Selbstbewusst und mit wenigen Fehlern präsentierte sich das Team als echte Mannschaft. Durch Sinje Bauch, Hanna von Dalwig und Annika Neurath ging die HSG mit 6:4 in Führung und gab die Führung nicht mehr ab.

Dann ein großer Schock in der 16. Minute. Sinje Bauch setzte Aileen Sule in Szene und Sule vollstreckte zum 12:9. Doch dieses Tor hatte einen bitteren Beigeschmack. Mit schmerzverzerrtem Gesicht und bis ins Mark erschütterten Geschrei blieb Sinje Bauch auf dem Hallenboden liegen. Die Schiedsrichter erlaubten Hilfe aus dem Zuschauerraum und so eilte Daniela Oberbeck zu Hilfe. Das Knie von Sinje begann sofort anzuschwellen und wurde auch gleich bläulich. Sinje war seitlich mit ihrem Knie gegen ein gebeugtes Knie einer Vellmarerin gestoßen. Ein weiterer Einsatz kam auf keinen Fall mehr in Frage. Nach einer längeren Behandlungspause trug man Sinje vom Platz, wo Daniela Oberbeck sie weiter behandelte. Ein noch stärkeres „Wir Gefühl“ ging durch die Mannschaft und man sagte: Jetzt erst recht und für Sinje. Diese tolle Moral zeigte die Mannschaft auf dem Platz und jubelte bei einigen Toren auch freudig zu Sinje, die das Spiel trotz ihrer Schmerzen unbedingt bis zum Ende verfolgen wollte. Bis zur Pause konnte der 3 Tore Vorsprung gehalten werden und man ging mit einem 20:17 in die Pause.

Doch auch Vellmar wollte in eigener Halle die Punkte behalten. Sie kämpften und gaben ordentlich Paroli. nach einem 21:17 über ein 21:19 setzte sich die HSG in der 41. Minute auf 27:21 ab. Dies war auch ein Verdienst der überragenden Malgorzata Rodziewicz in Tor der HSG. Trotz eines heftigen Kopftreffers in der 5. Minute blieb Gosia ein wichtiger Gestalter des Spiels. Gosia bestimmte nun das Tempo, mal schnell, mal beruhigend bediente sie ihre Vorderleute und brachte damit Stabilität in das Spiel. In der 49. Minute erzielte Jana Larbig das 30:25 für die HSG. Ja, 55 Tore in 49 Minuten. Es war ein schnelles und schönes Handballspiel bei dem auch den 20 mitgereisten HSG Fans nicht kalt wurde. Doch bis zum Schlusspfiff sollte es noch ein beschwerlicher Weg werden. Die Vellmarerinnen konnten noch 3 Mal auf drei Tore verkürzen, doch die HSG zeigte Moral und Gosia beflügelte mit ihre Paraden ihre Mitspielerinnen. Als dann in der 56. Minute Lea Willer durch ein Tempogegenstoß das 34:30 erzielte und eine Minute später Kathleen Engelbrecht eine Überzahlsituation eiskalt zum 35:30 nutzte war das Spiel schon fast gelaufen.. Die HSG verfiel nicht in Hektik und Regiseurin Gosia bestimmte nach gehaltenen Bällen das Tempo hinten heraus. Kurz vor Ende gelang den Gastgeberinnen noch eine Ergebniskorrektur und so endete das Spiel 35:31 für eine bravourös kämpfende HSG, die nach dem Schlusspfiff den Erfolg mit der Verletzten Sinje Bauch bejubeln wollte. Als die Mannschaft zu Sinje laufen wollte um mit ihr den Erfolg zu feiern, kam Sinje schon humpelnd aber mit einem überglücklichen Lachen im Gesicht auf die Mannschaft zu. „Eine tolle Truppe“ resümierte Bernd Oberbeck mit leicht feuchten Augen.

Für die HSG siegten: Laura Clobes und Malgorzata Rodziewicz im Tor, Aileen Sule 8 Treffer, Hanna von Dalwig 8/1, Annika Neurath 6/4, Jana Larbig 4, Lea Willer 4, Kathleen Engelbrecht 2, Sinje Bauch 1, Angela Wietis 1, Larissa Lubuch 1, Ilka Ritter, Natassja Haupt und Claudia Uthof

 

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Aktuelle Tabelle

30.11.2014 - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - Eschweger TSV 29:23 (15:11)

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen   -  Eschweger TSV                     29:23 (15:11)

Pflicht erfüllt, Kür muss noch folgen

Im Spiel gegen den Eschweger TSV tat sich das Team der HSG unnötig schwer. Eine schöne Randnotiz: Aileen Sule steht dem Team wieder zu Verfügung, hat zwar konditionell noch Probleme, erzielte aber bei ihrem Einsatz 6 Tore.

Die HSG begann schwungvoll, musste zwar die Führung der Gäste zum 1:0 und 2:1 in Kauf nehmen, konnte aber in der 6. Minute erstmals in Führung gehen und gab diese nicht mehr aus der Hand. Doch eine flüssig spielende Mannschaft sahen die Zuschauer in der Schauenburghalle nicht. In Halbzeit eins lief das Angriffsspiel noch einigermaßen gut, aber aus zehn Konterchancen führten nur sechs zum Torerfolg. Zu wenig, das wussten die Akteurinnen, Trainer und Betreuer und bestimmt auch viele Zuschauer. Die HSG Fans feuerten ihr Team mit rhythmischen Trommeln immer wieder an, doch die Angriffsbemühungen waren nicht immer von Erfolg gekrönt. Bei den Eschwegerinnen war nur eine Akteurin richtig gefährlich, und diese bekam die HSG an diesem Tag nicht unter Kontrolle und so durfte Marie Herwig elfmal einnetzen. So plätscherte die erste Halbzeit vor sich hin - mit 15:11 für die Ludwig-Sieben wurden die Seiten gewechselt.

In der Pause waren sich die HSG Damen bewusst dass sie weit unter ihren Möglichkeiten agierten. Dass es zur Pause nur eine vier Tore-Führung war, war den Mädels definitiv zu wenig. Die 2. Halbzeit wollte man unbedingt besser absolvieren.

Hätte, Wenn und Aber - Die 2. Halbzeit wurde leider nicht besser. Die Mannschaft passte sich dem Gegner zu sehr an. In der ersten Halbzeit versuchten die Gäste Kathleen Engelbrecht aus dem Spiel zu nehmen in Halbzeit 2 traf es dann Aileen Sule. Das gab den Mitspielerinnen etwas Freiraum, diesen wussten Hanna von Dalwig, Lea Willer und vor allem Jana Larbig zu nutzen. Larbig war wie von Dalwig viermal erfolgreich. Dies verschaffte den HSG Damen immer wieder etwas „Luft“, denn die HSG Abwehr fand an diesem Tag auch nicht zum Spiel. Es war mehr Kampf und Krampf und weniger Handball. Die HSG gewann am Ende aufgrund ihrer Variabilität mit 29:23, konnte sich aber aufgrund der gezeigten Leistung in eigener Halle nicht so richtig freuen. Für das Spiel am Nikolaustag um 20 Uhr gegen Vellmar muss noch viel trainiert und verinnerlicht werden.

Es siegten für die HSG: Malgorzata Rodziewicz und Laura Clobes im Tor, Jana Larbig 7 Treffer, Hanna von Dalwig 7/1, Aileen Sule 6, Lea Willer 4, Angela Wietis 2, Kathleen Engelbrecht 1, Sinje Bauch 1/1, Annika Neurath, 1Ilka Ritter, Larissa Lubach, Nastassja Haupt und Claudia Uthof.

 

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Hanna von Dalwig erzielt einen ihrer sieben Treffer

 

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Larissa Lubach kommt frei zum Wurf

 

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Annika Neurath wurde am Kreis geschickt eingesetzt

 

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Die HSG`lerinnen bedanken sich beim Publikum

 

Weitere Fotos vom Spiel:

 

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22.11.2014 - TSV Wollrode - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 28:38 (14:18)

TSV Wollrode  -  HSG Hoof/Sand/Wolfhagen              28:38 (14:18)

Pflichtaufgabe erfüllt

Vor 30 HSG Fans präsentierte sich die HSG beim Aufsteiger aus Wollrode in der Guxhagener Sporthalle. Die HSG begann schwungvoll und ging durch Angela Wietis und Hanna von Dalwig mit 2:0 in Führung. Doch im folgenden Verlauf agierte die Mannschaft beim Umschalten von Abwehr auf Angriff zu behäbig. Zwar konnte man in der 1. Halbzeit zehn Tempogegenstöße beobachten, doch verfehlten die abschließenden Würfe zu oft das Tor. So musste das Team versuchen über einen geordneten Aufbau des Angriffs zum Erfolg zu kommen. An diesem Tag war aber ein wenig der Wurm drin. Nicht nur dass Tempogegenstöße nicht immer das Ziel fanden, auch bei den Pässen fehlte die Präzision. So kam Wollrode leichter in Spiel und wusste auch die Geschenke der HSG zu nutzen. Aus einem vier Tore Rückstand gelang es Wollrode dreimal den Ausgleich zu erzielen. Dass es nicht noch mehr wurde, hatte die HSG ihren Außenspielerinnen Angela Wietis und Jana Larbig zu verdanken. Durch ihre Ruhe und Abgeklärtheit konnten die Gäste auf Abstand gehalten werden. Zwischen der 20. und 28. Minute kam die HSG nun mehr über die Tempogegenstöße und schnellen Angriffe zum Erfolg. Auch die Anspiele auf Annika Neurath von Sinje Bauch wurden nun besser und die HSG konnte sich auf 16:11 einen fünf Tore Vorsprung erkämpfen. Bis zur Halbzeit gelang es den Gästen noch um ein Tor zu verkürzen und so wechselte man beim Stand von 18:14 für die HSG die Seiten.

Bis zur 36. Minute konnte die Ludwig-Sieben die Gastgeberinnen auf Distanz halten.  danach verfiel die HSG wieder in die alten Fehler und machte den Gegner stark. So gelang den Wollröderinnen in der 38. Minute der Anschlusstreffer zum 21:22. Das zwang Chris Ludwig nun eine Auszeit zu nehmen. Lautstark musste er seine Damen wachrütteln. Wie sich im weiteren Verlauf heraus stellte kam die Auszeit zur rechten Zeit. Die Abwehr wurde besser und das Umschalten in den Angriff lief nun zügiger. Durch Jana Larbig, Angela Wietis und Kathleen Engelbrecht konnte sich die HSG bis Mitte der 2. Halbzeit auf 29:22 absetzen. Da war es dann auch nicht verwunderlich das Angela Wietis das 30. Tor erzielte. Wietis, Larbig und von Dalwig waren an diesem Tag die Stützen der Mannschaft. Aber auch Sinje Bauch ackerte in der Abwehr und erkämpfte sich die Bälle. Das Zusammenspiel wurde stetig besser, doch in der Abwehr, war man gedanklich woanders. Am Ende gewannen die Gäste der HSG verdient mit 38:28. Anmerken kann man aber, dass das Umschalten von Abwehr auf Angriff zu behäbig, die Chancenauswertung zu gering und das Abwehrverhalten zu harmlos war. Dies muss das Team bis zum Heimspiel am Sonntag, 30.11.2014 um 18 Uhr, gegen Eschwege in der Schauenburghalle verbessern.

Für die HSG siegten: Laura Clobes und Malgorzata Rodziewicz im Tor, Hanna von Dalwig 8 Treffer, Angela Wietis 6, Sinje Bauch 6/2, Annika Neurath 6/1, Jana Larbig 5, Lea Willer 2, Kathleen Engelbrecht 2, Natassja Haupt 2, Larissa Lubuch1, Ilka Ritter und Claudia Uthof.

 

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Die Mannschaft freut sich über neue Trikots mit dem Sponsor Gerson Lubach

vom Unternehmen „Lubach Engineering“

 

 

16.11.2014 - FSG Hainz./Großenl. - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 21:28 (11:13)

FSG Hainz./Großenl.  -  HSG Hoof/Sand/Wolfhagen     21:28 (11:13)

Moral und Mannschaftsgeist erkämpfen Auswärts Erfolg 

Kurz vor Abfahrt zum siebten Saisonspiel in Großenlüder musste sich Claudia Uthof krankheitsbedingt abmelden und da Aileen Sule noch verletzt war, konnte die HSG nur mit zwölf Spielerinnen nach Großenlüder anreisen. Die Trainerin der Gastgeberinnen war den Vereinten eine gute alte Bekannte. Wencke Schneider, geb. Schlosser hat in Sand ihre Kindheit verbracht und war zuletzt in den nordhessischen Gefilden bei Bad Wildungen aktiv. Man war gewarnt, Hainzell/Großenlüder hatte in Wesertal einen 29:22 Sieg verbuchen können.

Von Beginn an stimmte bei der HSG die Einstellung der Mannschaft und mit den ersten Angriffen ging das Team mit 2:0 in Führung. Obwohl das Spiel sehr schnell war (die HSG verbuchte in Halbzeit eins 25 Angriffe, 7 Konterchancen und 3 schnelle Angriffe über die 2.Welle) legten die Gastgeberinnen zu und erhöhten das Tempo. Damit hatten die HoSaWo´lerinnen ihre Probleme. Zu allem Übel verletzte sich Sinje Bauch in der 4. Minute, konnte jedoch nach einer kurzen Behandlung von Daniela Oberbeck wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Den Gastgeberinnen gelang nur die Führung zum 4:3 bis zum 5:4, danach hatten die HoSaWo´lerinnen wieder die Oberhand. Auch in Unterzahl gelang der Mannschaft ein Torerfolg. Sie zeigten Moral und unterstützten sich auch lautstark von der Bank. Durch einen Doppelerfolg von Hanna von Dalwig ging die HSG mit einem 13:11 Vorsprung in die Pause.

Während sich in der Halle die Spielerinnen warm machten und Laura Clobes einwarfen, eruierte das Team um Chris Ludwig die erste Halbzeit und legte die Marschroute für Halbzeit zwei fest.

Der Start in Halbzeit 2 gelang gut, denn Jana Larbig erzielte mit dem ersten Angriff der HSG das 14:11. Die Gastgeberinnen versuchten durch schnelle Mitte, Tempogegenstöße und zweite Welle den Rückstand zu verkürzen. Dabei unterliefen ihnen auch einige Fehler doch zum Glück stand da noch Gosia im Tor der HSG und verhinderte mit einigen Glanzparaden Gegentreffer der Schneider-Sieben. In der 48. Minute gelang den Gästen nochmal der Anschlusstreffer zum 18:19, doch die HSG zeigte Kampfkraft und Geschlossenheit. Sinje Bauch gelang es zwei Mal eine Pass abzufangen und per Konter erfolgreich abzuschließen, auch Larissa Lubach kam mit einem Tempogegenstoß zum Erfolg genau wie Jana Larbig über Außen. Neuer Spielstand 23:18 für die HSG in der 53. Minute. Jedoch war man gewarnt. Letztes Jahr verlor die HSG in Großenlüder 32:24 und in der Saison 12/13 gewann man nur knapp mit 29:27. Hainzell/Großenlüder war nun im Zugzwang und versuchte alles, den Anschluss wieder herzustellen, doch mehr als 3 Tore gelangen ihnen bis zum Ende des Spiels nicht mehr. Die HSG war hingegen durch Hanna von Dalwig 2x, Sinje Bauch 2x und Lea Willer noch 5x erfolgreich und konnte einen verdienten, und im Team erkämpften 28:21 Auswärtssieg verbuchen.

Für die HSG siegten: Malgorzata Rodziewicz und Laura Clobes im Tor, Hanna von Dalwig 9/1 Treffer, Sinje Bauch 6/5, Jana Larbig 5, Lea Willer 3, Annika Neurath 2, Larissa Lubuch 2, Angela Wietis 1, Ilka Ritter, Kathleen Engelbrecht und Natassja Haupt.

 

09.11.2014 - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - SV Germ. Fritzlar II 23:28 (14:13)

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  SV Germ. Fritzlar II        23:28 (14:13)

Dem Favoriten Paroli geboten

In der gut gefüllten Schauenburghalle empfing die leicht dezimierte Ludwig-Sieben einen der Aufstiegsfavoriten, die 2. Mannschaft von Germania Fritzlar. Ein schwieriges Unterfangen, denn nach der Verletzung von Rückraum Spielerin Aileen Sule meldete sich auch Larissa Lubach am Sonntagnachmittag krank.

Im Spiel traf unsere Torfrau Gosia auf Ihre alten Weggefährten und zeigte, dass sie hochmotiviert war. Beide Teams zeigten sich sehr kampfbetont. Die HSG musste des Öfteren dahin gehen wo es weh tut, und dies machten sie richtig gut. Aus den 2 Toren Rückstand machten sie in der 7. Minute ein 3:3. Was die Zuschauer in der Schauenburghalle zu sehen bekamen war richtig guter und schneller Handballsport. Bis Mitte der ersten Halbzeit musste de HSG sogar einem 3 Tore Rückstand hinnehmen, den sie aber 8 Minuten später egalisierte; 9:9. Es war eine „Schlacht“ auf Augenhöhe, und das, obwohl die Gäste aus der Domstadt Fritzlar alle etwas größer gewachsen waren. Die Moral, der Wille und der Kampfgeist der HSG war an diesem Tag unbändig. Das Team wollte die Chance nutzen um zu punkten. So erkämpfte sich das Team zur Halbzeit eine 14:13 Führung.

Auch die zweite Halbzeit verlief fast wie die erste. Es war ein schnelles Spiel, das Kraft kostete und hohe Laufbereitschaft verlangte. Fritzlar glich aus und legte vor, die HSG schaffte es immer wieder den Ausgleich zu erzielen. Bis zum 19:19 in der 46. Minute. Dann zollte das hohe Tempo seinen Tribut. Der HSG unterliefen einige Fehlpässe, die Fritzlar eiskalt nutzte. Vor allem die Drittligaerfahrenen Spielerinnen schalteten blitzschnell um und erzielten durch Tempogegenstöße und durch Fehler in der HSG Abwehr die Tore. So stand es 10 Minuten vor Ende der Partie 23:19 für die Gäste. Noch gaben sich die HSG Spielerinnen nicht auf, doch nur 4 Minuten später zog Fritzlar auf 26:20 davon. Nun war das Spiel gelaufen, am Ende siegte der Favorit mit 28:23, vielleicht etwas zu hoch, denn die Leistung der HSG war famos und darauf kann das Team sehr stolz sein. Mit diesem Gefühl im Rücken kann die Mannschaft am 16.11.2014 zum Spiel nach Großenlüder reisen.

Es spielten für die HSG: Malgorzata Rodziewicz und Laura Clobes im Tor, Sinje Bauch 5/3 Treffer, Hanna von Dalwig 5, Lea Willer 4,, Annika Neurath 4/1, Jana Larbig 2, Angela Wietis 1, Kathleen Engelbrecht 1, Ilka Ritter 1/1, Nastassja Haupt und Claudia Uthof.

 

25.10.2014 - FSG Waldhessen - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 27:28 (16:14)

FSG Waldhessen  -  HSG Hoof/Sand/Wolfhagen                   27:28 (16:14)

Wichtige Auswärtspunkte

Waren es Punkte gegen den Abstieg? Oder waren es Punkte, die den
Reifeprozess der Ludwig-Sieben unterstreichen und vielleicht in dieser Spielserie einen gesicherten Platz im Mittelfeld bringen? Betreuer Bernd Oberbeck dazu: „Ich bin fest überzeugt davon, dass unser Team dieses Jahr mit dem Abstieg nicht zu tun haben wird. Wir haben uns spielerisch verbessert und personell verstärkt und sollten so auch gegen die in den Vorjahren stärkeren Mannschaften für die ein oder andere positive Überraschung sorgen können. Wichtig ist, dass wir die Nervosität immer schnell ablegen und dass uns nicht zu viele technische Fehler unterlaufen.“

Zum Spiel gegen den Aufsteiger wurde ein Fan Bus nach Rotenburg
eingesetzt, der bis auf den letzten Platz besetzt war. Durch das urlaubsbedingte Fehlen von Malgorzata Rodziewicz und Claudia Uthof wurden Andrea Garder und Ilka Ritter aus der A-Jugend in das Team nominiert. In neuen Trikots, gesponsert von der Fa. Lubach Engineering aus Bad Emstal, wurde das Spiel angepfiffen.

Bereits den ersten Angriff der Gastgeberinnen konnte Hanna von Dalwig
unterbinden und traf per Tempogegenstoß nach nur 23 Sekunden. Doch die Abwehr der HSG war noch nicht auf der Höhe und die Rotenburger Damen konnten über 4:3 bis zum 8:7 einen knappen Vorsprung behaupten. Dann lief es bei der HSG besser, zumal auch Laura Clobes im Tor der HSG sich auszeichnen konnte. Durch Hanna von Dalwig, Lea Willer und Jana Larbig wurde eine 10:8 Führung erspielt. Doch die Führung wechselte erneut, da den Gästen einige Fehlpässe unterliefen und so
wurden die Seiten mit 16:14 für die Gastgeber gewechselt.

Auch zu Beginn der 2. Halbzeit verteidigten die Waldhessinnen ihren
Vorsprung. Der HSG gelang meistens nur der Anschlusstreffer, welchen die
Gastgeberinnen im Gegenzug auf erneut 2 Tore erhöhten. Die Ludwig-Sieben konnte nach zehn Spielminuten im zweiten Durchgang ausgleichen und nach einem Team-Time-Out schickte der Trainer die 16jährige Andrea Garder zu ihrem ersten Einsatz zwischen die Pfosten des HSG Tores. Sie machte ihre Sache hochkonzentriert gut und verhinderte einige Möglichkeiten, wogegen die Gäste mit Aileen Sule, Sinje Bauch und der wieselflinken Hanna von Dalwig ihre Chancen nutzten und auf 23:20 davonzogen. Doch statt nun weiter ruhig zu agieren und über eine sicher Abwehr den Erfolg nach Hause zu bringen, wurden die Angriffe zu hektisch abgeschlossen und die Gastgeberinnen konnten kurz vor Spielende ausgleichen. Durch ein Foul an Annika Neurath erhielt die HSG in der letzten Minute die Möglichkeit per
7m-Strafwurf wieder in Führung zu gehen und von Dalwig nutzte diese Chance und verwandelte eiskalt. In den letzten Sekunden wurde es nochmals hektisch, doch die beiden letzten Angriffe konnten unterbunden werden und der knappe aber verdiente 28:27 Sieg war unter dem Jubel der mitgereisten Fans sichergestellt. Bei 6:4 Punkten belegt die HSG nun den fünften Tabellenplatz.

Für die HSG siegten: Laura Clobes und Andrea Garder im Tor, Hanna von Dalwig 8 Treffer, Aileen Sule 7, Sinje Bauch 5/4, Annika Neurath 5/1, Jana Larbig 2, Lea Willer 1, Ilka Ritter, Angela Wietis, Kathleen Engelbrecht, Larissa Lubuch,
Natassja Haupt und Patrizia Ludwig.

 

 

12.10.2014 - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - HSG Wesertal 29:34 (14:16)

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  HSG Wesertal                 29:34 (14:16)

Marschroute nicht konsequent umgesetzt

Nach dem „Angstgegner“ Twistetal wollte die Ludwig-Sieben nun auch dem zweiten „Angstgegner“ Wesertal Paroli bieten. Dabei begann der Auftakt gut und der Plan schien umgesetzt zu werden. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, mit wechselnder Führung. Beide Teams kämpften um jeden Ball und jedes Tor. Vor allem in der ersten Halbzeit konnte die Heim HSG ihr Tempospiel umsetzen. Doch im Laufe der Zeit wurden die Gäste stärker und die Abwehr der Gastgeberinnen schwächer. Einen 11:9 Rückstand in der 22. Minute konnte durch das Tempospiel im Verlauf von 60 Sekunden egalisiert werden, doch zum Pausenpfiff wurde die Kabine mit einen 2 Tore Rückstand aufgesucht - 16:14 führten die Gäste zu diesem Zeitpunkt.

Zwar hatten die Spielerinnen von Trainer Chris Ludwig und Betreuer Bernd Oberbeck ihre Fehler im ersten Durchgang selbst erkannt, doch das Abstellen gelang nur zu Beginn der zweiten Spielhälfte. Dreimal gelang den Gastgeberinnen noch den Ausgleich zu erzielen. Zuletzt gelang es der nach Verletzung wieder ins Team zurück gekehrten Aileen Sule, die  das 20:20 markierte. Dann schlichen sich durch Unkonzentriertheit zu viele individuelle Fehler in das Zusammenspiel der Heim-HSG ein. Abspiel- und technische Fehler machten es den Gästen nun leicht und ermöglichten es ihnen einfache Tore zu erzielen. Schnell lagen sie mit vier Toren in Front und auch ein großes Aufbäumen der Ludwig-Sieben blieb erfolglos gegen die körperlich überlegenen Gäste aus dem Wesertal. Am Ende musste eine 29:34 Heimniederlage hingenommen werden und nun gilt es alles dafür zu tun, in zwei Wochen in Rotenburg gegen die FSG Waldhessen wieder zu punkten.

Es spielten für die HSG: Malgorzata Rodziewicz und Laura Clobes im Tor,Annika Neurath 8/5 Treffer, Hanna von Dalwig 7/1, Aileen Sule 5, Lea Willer 3, Sinje Bauch 2, Ilka Ritter 2, Angela Wietis 1, Kathleen Engelbrecht 1, Nastassja Haupt, Larissa Lubach, Jana Larbig, und Claudia Uthof.

 

05.10.2014 - SG Kirchhof II - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 24:22 (13:9)

SG Kirchhof II  -  HSG Hoof/Sand/Wolfhagen             24:22 (13:9)

18 Minuten ohne Tor sind zu viel

Es begann alles sehr vielversprechend. Der Angriff der Gäste war effektiv und die HSG führte nach 5 Minuten 3:0. Diese spielbestimmende Phase hielt bis zur 11. Minute und dem Spielstand von 7:3 für die HSG an. Auch ein Garant für die Führung war Laura Clobes im HSG Tor. Mit ihren Paraden bei Tempogegestößen und vom Kreis war sie ein wichtiger Rückhalt ihrer Mitspielerinnen. Die Gastgeberinnen stellten dann die Deckung auf 5:1 um. Nun stand der Mittelspielerin die direkte Deckung gegenüber. Die HSG tat sich gegen die aggressive Kirchhofer Abwehr schwer, investierte zu wenig Laufarbeit und verschenkte damit viele Bälle. Die Gastgeberinnen wussten die Ideenlosigkeit zu nutzen und machten in 18. Minuten aus einem vier Tore Rückstand eine vier Tore Führung. In dieser Phase traf die Ludwig-Sieben kein einziges Mal. Diesen Vorsprung konnte die HSG bis zur Pause nicht verkürzen.

Die zweite Halbzeit verlief erfreulicher aus Sicht der HSG. Den Rückstand konnten die Ludwig Schützlinge aber nur bis aus zwei Tore verkürzen; 15:13, 17:15, 18:16, 19:17. In dieser Phase war die pfeilgeschwinde Hanna von Dalwig der Garant für schnelle Tore. Doch bei der Geschwindigkeit des Spiels passierten der HSG auch einige unnötige Fehler. Die Mannschaft wollte den Ball möglichst flott nach Vorne bringen, man sah die Mitspieler, bemerkte öfters die Gegenspielerin nicht und schon wurde der Pass abgefangen. In dieser Situation kam Kirchhof zu einfachen Ballgewinnen und hatte in der HSG Abwehr manchmal nur 2 bis 3 Gegenspielerinnen vor sich. Aber da stand seit der 24. Minute Gosia im Tor der HSG. Sie konnte, wie Laura Clobes einige freie Bälle parieren und brachte den Ball wieder schnell zurück in das Angriffsspiel der HSG. Doch am Ende wurde die Aufholjagd nicht belohnt und Kirchhof siegte mit 24:22 Toren aufgrund der 18 minütigen Torflaute der HSG in der 1. Halbzeit und der Hektik mit Fehlpässen und Würfen in der 2. Halbzeit.

Für die HSG siegten: Malgorzata Rodziewicz und Laura Clobes im Tor, Annika Neurath 8/4 Treffer, Hanna von Dalwig 6, Angela Wietis 4, Kathleen Engelbrecht 3, Lea Willer 1, Ilka Ritter, Jana Larbig, Sinje Bauch, Larissa Lubuch, Natassja Haupt und Claudia Uthof.

 

28.09.2014 - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - TSV Heiligenrode 26:22 (12:11)

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  TSV Heiligenrode                   26:22 (12:11)

Heimerfolg dank Steigerung in Halbzeit  zwei

Betreuer Bernd Oberbeck hatte es in der Presse prophezeit: „Das wird eine Abwehrschlacht, bei der Kleinigkeiten entscheidend werden“. Und so war es. Die HSG ging mit dem zweiten Angriff mit 1:0 in Führung, doch die Gäste hielten dagegen und konnten mehrfach eine Führung erspielen. In der 6. Minute ging der TSV erstmals mit 3:2 in Führung und konnte diese bis zur 10. Minute verteidigen. Das Problem lag in der HSG Abwehr, die es den Gästen zu einfach machte frei zum Wurf zu kommen. Zu oft fehlte die Zuordnung und der TSV hatte ohne Gegenwehr freie Sicht und Fahrt zum Tor. Ausgeglichen wurde dieses Manko durch einen ebenfalls durchsetzungsfähigen Angriff, der zudem eine gute Chancenverwertung aufwies. So konnte bis zur Halbzeit mehrfach der Ausgleich erzielt werden und kurz vor dem Pausenpfiff sogar eine 12:11 Führung erreicht werden.

Die Abwehrproblematik war in der Pausenansprache des Trainers Thema Nummer eins. Zudem hatte sich Rückraumschützin Sinje Bauch in der Mitte der ersten Halbzeit eine Blessur im Gesicht zugezogen und fiel wegen starken Kopfschmerzen für den Beginn des zweiten Durchgangs aus. Somit fehlte neben Aileen Sule vorerst noch eine Rückraumwerferin und Chris Ludwig musste deshalb den Angriff umstellen.

Zum Glück für die Gastgeber hatte die HSG nicht den 10 minütigen Aussetzer wie in der letzten Woche. Von der 36. Bis zur 41. Minute trafen je zweimal Hanna von Dalwig und Jana Larbig und die in der 40. Minute wieder eingewechselte Sinje Bauch zum 18:14. Endlich ein vier Tore Vorsprung. Dies war ein Verdienst der Ausgeglichenheit der Mannschaft. Nach einer Auszeit wirkte Chris Ludwig nochmal auf seine Spielerinnen ein und dies zeigte Wirkung, denn zwischen der 46. und 50. Minute erhöhten Hanna von Dalwig, Larissa Lubach, Jana Larbig und Sinje Bauch auf 24:17. Dies beruhigte die Gemüter der HSG Verantwortlichen, aber beim Handball kann in zehn Minuten noch viel passieren. Die HSG war in der Abwehr nun sehr aufmerksam, leistete sich aber dafür im Angriff einige Abspiel- und technische Fehler. Der Vorsprung schmolz zwar noch ein wenig, doch am Ende gewann die HSG verdient, aufgrund der ausgeglichenen Spielerdecke mit 26:22.

Für die HSG siegten: Malgorzata Rodziewicz und Laura Clobes im Tor, Hanna von Dalwig 9/3 Treffer, Jana Larbig 6, Sinje Bauch 3/1, Annika Neurath 3, Kathleen Engelbrecht 2, Lea Willer 2, Larissa Lubuch 1, Ilka Ritter, Angela Wietis, Natassja Haupt, Claudia Uthof und Johanna Frankfurth

 

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Tabelle 150740

Die noch nicht so aussagekräftige, aber gut anzuschauende Tabelle nach zwei Spieltagen

 

20.09.2014 - HSG Twistetal - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 16:25 (10:14)

HSG Twistetal  -  HSG Hoof/Sand/Wolfhagen             16:25 (10:14)

Erstmalig gegen Twistetal gepunktet

Ohne die verletzte Rückraumspielerin Aileen Sule ging das Ludwig-Team in den Saisonstart 2014/2015. Sule nahm zur Unterstützung auf der Bank Platz und motivierte Ihre Mitspielerinnen. Es sollte eine erste Standortbestimmung nach den Veränderungen des Teams werden und mit dem Ergebnis konnten die Verantwortlichen sehr zufrieden sein, gab es doch gleich einen doppelten Punktgewinn beim Angstgegner aus Twistetal, bei dem die HoSaWo immer nur Punktlieferant war.

Der Start der Gäste gelang und nach acht Minuten stand eine 4:1 Führung auf der Anzeigetafel in Mühlhausen. Aber es hätte auch schon 7 oder 8:1 durch gut vorgetragene Tempogegenstöße stehen können, doch die aufmerksame Katharine Wieck, im Tor der Twistetaler, wusste dies zu verhindern und entschärfte einige Wurfversuche. Fehlversuche bedeuten Ballverlust und dies nutzten die Gastgeberinnen konsequent aus - sie glichen zum 5:5 aus. Doch die Chancenverwertung der von Bernd Oberbeck betreuten Spielerinnen sollte sich bessern. Aus einer starken Abwehr heraus wurden die Angriffe sicher und schnell vorbereitet und nun zielstrebig abgeschlossen. Kathleen Engelbrecht, Claudia Uthof und 2-mal Sinje Bauch sorgten in dieser Phase für eine 9:5 Führung. Nach einem Team-Time-Out stellte Twistetal die Abwehr um und damit hatte die Gäste-HSG ihre Probleme. An dem Abstand änderte sich jedoch nichts und so ging es mit einer 14:10 Führung in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel tat sich das Team immer noch schwer mit der Twistetaler Abwehr. Die Gastgerberinnen verkürzten auf 12:14 Erst in der 41. Minute erzielte die überragend spielende Sinje Bauch das 15:12. Von der 42. Bis zur 52. Minute war die Ludwig-Sieben die spielbestimmende Mannschaft und erzielte durch Angela Wietis, Sinje Bauch, Annika Neurath und Hanna von Dalwig eine 22:13 Führung. Damit war das Spiel für die Damen um Chris Ludwig und Bernd Oberbeck gelaufen. Trotz der deutlichen und bereits vorentschiedenen Führung hielten die HoSaWo´lerinnen das Tempo hoch und ließen den Gegner gar nicht erst wieder ins Spiel kommen und belohnten sich mit dieser tollen Leistung nicht nur mit dem 25:16 Sieg im ersten Saisonspiel, sondern auch mit einem doppelten Punktgewinn gegen Twistetal. Dies ist in der bisherigen Historie der Aufeinandertreffen noch nicht geschehen.

Sehr positive Notiz am Rand. Die „Neuen“, Larissa Lubach, Nastassja Haupt, Lea Willer und Torfrau Laura Clobes, haben sich sehr gut in das Team integrierte und zeigten eine gute Leistung.

Es siegten für die HSG: Malgorzata Rodziewicz (bis 50. Min) und Laura Clobes (50-60) im Tor, Sinje Bauch 9/5Treffer, Angela Wietis 4, Annika Neurath 3, Hanna von Dalwig 3, Kathleen Engelbrecht 2, Nastassja Haupt 1, Lea Willer 1, Claudia Uthof 1, Larissa Lubach 1/1, Amelie Röhling, Ilka Ritter und Jana Larbig.

 

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Foto DSCN 1390

Die Landesliga-Damen vor der Saison

Hintere Reihe: Trainer Chris Ludwig, Claudia Uthof, Angela Wietis, Annika Neurath,

Johanna Frankfurth, Amelie Röhling und Betreuer Bernd Oberbeck

Vordere Reihe: Patrizia Ludwig, Lea Willer, Larissa Lubach, Laura Clobes, Malgorzata Rodrigewiecz,

Hanna von Dalwig, Jana Labig und Kathleen Engelbrecht.

Es fehlen auf dem Bild: Nasstasja Haupt, Aileen Sule und Sinje Bauch.

27.06.2014 - Beachhandball Turnier in Dangast am Jadebusen

Beachhandball Turnier in Dangast am Jadebusen

Am 27.06.2014 startete ein Teil der 1. Damenmannschaft zum Beachhandballturnier. Zugleich war diese Fahrt auch als Saisonabschlussfahrt gedacht. Leider konnte nicht das ganze Team mitreisen - Krankheit und Termine zwangen einige Spielerinnen noch kurzfristig zu absagen.

Treffpunkt war die Schauenburghalle im Ortsteil Hoof. Mit freundlicher Unterstützung des Parkhotel Emstaler Höhe und der NetComData GmbH, die dem Team die Busse für die Fahrt zu Verfügung stellten, brach man Richtung Jadebusen auf. Kurz vor dem Ziel ergoss sich ein Gewitter, so dass die Befürchtung bestand, dass die mitgenommenen Zelte nicht aufgestellt werden können. Doch das Wetter besserte sich schnell und man konnte gegen 20 Uhr die Zelte aufbauen.

Einen Dank geht auch an Ute Weinrich, die eine sehr leckere Verpflegung mitgab. Gut gestärkt und den Durst mehr als gestillt legten sich die Damen und Ihr Betreuer nach Mitternacht in Ihre Zelte.

Am Samstagmorgen reisten noch 2 Spielerinnen nach und so startete man um 10:30 Uhr mit dem ersten Spiel. Ziel war es, mindestens ein Spiel zu gewinnen. Doch es kam alles ganz anders. Torfrau Natalie Weinrich bewies während des Turniers ihre Angreifer Qualitäten und Rückraum Spielerin Sinje Bauch ihre Torhüter Qualitäten. Dabei ist es beim Beachhandball so geregelt, dass ein Tor aus dem Rückraum als ein Punkt gezählt wird und Tore durch Torhüter, mit Kempa-Trick, einer Drehung in der Luft oder Strafwurf mit 2 Punkten gezählt werden. Durch eine längere Regenpause am Samstag bestritt das Team das letzte Spiel um 19:30 Uhr, bei dem der Gegner nicht antrat. Man könnte natürlich auch behaupten: „So furchteinflößend hat sich das Team präsentiert, dass der Gegner schon gar nicht mehr antritt“. Da einige Teams nach der Regenpause nicht antraten, spielte man gegen ein anderes Team aus einer anderen Gruppe. Dank der Super Organisation des Beachhandballvereins in Dangast standen nun mehrere Schiedsrichter vor Ort zur Verfügung und stritten sich darum, dieses „Kräfte messen“ leiten zu wollen. Auch die Schiedsrichter vor Ort waren alle Super und trugen zur Erheiterung der Akteurinnen bei. So bestritt man dieses Juxspiel mit viel Lachen und schönen Aktionen.

Nachdem Duschen stärkten sich die Akteurinnen noch mit diversen Italienischen Spezialitäten, ehe es zu späteren Stunden wieder zu netten Gesprächen mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Beachhandball Turniers ins Partyzelt ging.

Am Sonntag starteten dann die Spielerinnen um 11:30 Uhr zum letzten Gruppenspiel. Das unter den Namen „Crew Famos“ gemeldete Team der HSG Ho/Sa/Wo gewann 4 ihrer 5 Spiele und zog in das 8tel Finale ein.

Im 8tel Finale besiegte man das Team „Strandelfen“ mit 20:13 und somit winkte das Viertelfinale. Die Schiedsrichter scherzten schon: „ Das sind die, die nur ein Spiel gewinnen wollten“. Auf jeden Fall war der Name „Crew Famos“ in aller Munde und alle aus dem Team waren gern gesehen. Man kam schnell ins Gespräch und fand neue Freundschaften.

Nach dem Sie im 8/tel Finale folgte er Einzug in das 4/tel Finale. In der ersten Hälfte konnte man gegen die „Bumblebee Wildeshausen“ noch mithalten und verlor knapp mit 15:12, doch in der 2. Hälfte unterlag man deutlich mit 14:3.

Wir wollten mindestens ein Spiel gewinnen und sind so weit gekommen, das ist schon toll und ein großer Verdienst der Mannschaft die mit viel Spaß, Moral, Siegeswille und vor allem Humor zu diesem Turnier an den Start ging. Da es ein sehr schönes Turnier war, besteht die Überlegung in 2015 wieder das Beachhandball Turnier in Dangast am Jadebusen zu besuchen.

Nach einer kleinen Stärkung verließ das Team Dangast in den Bussen vom Parkhotel Emstaler Höhe und NetComData Gmbh und begab sich, mit netten Erinnerungen im Gepäck, auf die 330 km lange Heimreise.

Leider hatte das Turnier noch einen bitteren Nachgeschmack, denn Natalie Weinrich verlässt das Team der HSG Ho/Sa/Wo und wechselt zur Eintracht Baunatal. Die Mannschaft und ihr Betreuer Bernd Oberbeck sind darüber sehr traurig, können Natalie´s Beweggründe aber vollends nachvollziehen. Wir wünschen Ihr von ganzem Herzen alles Gute und Natty weiß, die Türe zurück ist für sie nie verschlossen, sie ist gerne und herzlichst willkommen. Wir hoffen, sollten wir 2015 das Turnier wieder besuchen, dass Natty wieder mit dem Team kämpft.

 

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Foto Dangast 037-001 Oberbeck

Diese Chance lässt sich die HoSaWo-Spielerin nicht entgehen

 

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Foto Dangast 105-001 Oberbeck

Das Team auf dem Gipfel mit:

Hinten: Laura Clobes, Sinje Bauch, Aileen Sule, Annika Neurath

Mitte: Daniela Oberbeck, Natalie Weinrich, Angela Wietis, Jana Larbig, Kathleen Engelbrecht

Vorn: Johanna Frankfurth, Bernd Oberbeck

 

Im nachfolgenden einige Impressionen der Fahrt nach Dangast

 

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