13.06.2011 - Westfalen Auswahl zu Gast bei der HSG

Westfalen Auswahl zu Gast bei der HSG

Zu einem Trainingslager weilten die jungen Damen der A-Jugend aus Westfalen für drei Tage in Wolfhagen und bereiteten sich mit ihrem Auswahltrainer Harald Fuchs auf die kommenden Aufgaben vor.

Ein Teil dieser Vorbereitung bestand aus einem Vergleichswettkampf gegen eine Kombination der weiblichen A-Jugend und der Frauen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen, die beide von Chris Ludwig trainiert werden. Die Trainer vereinbarten eine Spielzeit von drei Mal 20 Minuten, um dazwischen immer wieder zu korrigieren und taktische Änderungen zu testen.

Den deutlich besseren Start hatten die Gastgeber, die schnell mit vier Toren in Front gehen konnten. Bedingt durch tolle Paraden der Torhüterin Natalie Weinrich, ergaben sich schnelle Kontermöglichkeiten, die konsequent genutzt wurden. Bis zur ersten Drittelpause konnten die Gäste durch einige Unachtsamkeiten im Abwehrverhalten jedoch auf 12:11 für die HSG verkürzen.

Die Westfalen Auswahl hatte drei Torhüterinnen zur Verfügung und so zeigte ihre zweite junge Dame zwischen den Pfosten die wohl beste Leistung aller drei und hielt ihre Mannschaft mit guten Reflexen im Spiel. Das zweite Drittel konnten die Gäste knapp mit 6:5 für sich entscheiden und es ergab sich ein Zwischenstand nach 40 Spielminuten von 17:17.

Im letzten Drittel erlahmten die Kräfte der Westfalen ein wenig und die HSG konnte sich deutlich in Front bringen. Teilweise führte die Ludwig-Sieben mit sechs Toren, lies jedoch im Hinblick auf die deutliche Führung einige Großchancen liegen, so dass die Gäste noch ein wenig Ergebniskorrektur anbringen konnten. Am Ende gab es in einem sehr fairen Spiel, bei welchen der Schiedsrichter Karl-Friedrich Engelbrecht mit seiner souveränen Leitung keinerlei Mühe hatte, einen 28:25 Erfolg der Gastgeberinnen.

Für die HSG spielten: Natalie Weinrich im Tor, Patrizia Finke  und Sophie Steiner je 6 Treffer, 
Kathleen Engelbrecht und Janina Dreyer je 4; Lena Hammerschmidt 3, Hanna von Dalwig und 
Britta Fehrl je 2, Jana Larbig 1; Johanna Frankfurth, Valeska Heldt, Kristin Rau, 
Amelie Röhling und Sinje Bauch.

15.05.2011 - HSG Hoof/Sand/Woh. qualifiziert sich für höchste deutsche Jugendklasse!

HSG Hoof/Sand/Woh. qualifiziert sich für höchste deutsche Jugendklasse!

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  TSG Eddersheim                       14:17/7:9

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  HSG Bensheim/Auerbach        15:15/6:8

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  SG Bruchköbel                            17:17/8:10

Mit zwei Unentschieden beim Zwischenrundenturnier in Bensheim hat sich die weibl. Jugend A der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen für eine weitere Saison in die höchste deutsche Jugendliga (Oberliga Hessen) gespielt. Wie vorab vermutet, kam es gegen Bruchköbel im letzten Spiel zu einem echten Endspiel, mit einem Happy End für die Ludwig-Sieben.

Im ersten Spiel des Turniers traf die HSG auf die TSG Eddersheim, einen Gegner mit einigen bekannten Spielerinnen aus der letzten Saison. Viele technische Fehler und einige Fehlwürfe auf Seiten der HSG führten bereits nach 11 Spielminuten zu einem schnellen 3:8-Rückstand, der bis zur Halbzeitpause dann aber doch noch zu einem 7:9 verkürzt werden konnte. Die zweiten 15 Minuten begannen viel versprechend und in der 19. Spielminute erzielte Sophie Steiner den Ausgleich zum 10:10. Fünf Minuten ohne weiteren Torerfolg nutzte Eddersheim zur erneuten sicheren Führung zum 14:10, die bis zum Endstand von 17:14 verwaltet wurde. Gegen einen nicht wirklich besseren Gegner hatte die HSG, bei der die mannschaftliche Geschlossenheit und die geforderte Konzentration fehlten, ihr erstes Spiel verdient verloren.

Auf den Turnierfavoriten und Gastgeber aus Bensheim traf die HSG in ihrem zweiten Spiel. Hier zeigte sich die Mannschaft um Hanna v. Dalwig geschlossen als Team und sehr konzentriert. Wenige Fehlwürfe und technische Fehler führten zu einem ausgeglichenen Spiel mit knapper Führung des Gastgebers. Nach großem Kampf und Glauben an das eigene Können erzielte Hanna mit dem Schlusspfiff ein verdientes 15:15-Unentschieden. Natalie Weinrich sorgte in diesem Spiel mit acht tollen Paraden für einen sicheren Rückhalt, Janina Dreyer zeigte sich treffsicher und Sophie Steiner übernahm bei den Siebenmeterwürfen Verantwortung und verwandelte sicher.

Das "Endspiel" gegen die SG Bruchköbel war dann ein echter Krimi und nichts für die schwachen Nerven der mitgereisten Fans. Durch den Punktgewinn gegen Bensheim/Auerbach wussten alle Beteiligten, dass der HSG ein weiteres Unentschieden zur erfolgreichen Qualifikation reichen würde. Bruchköbel, die sich im Verlauf des Turniers nach und nach steigerten, verlangten der HSG dann auch alles ab. Nach den ersten 15 Minuten führte der Gegner mit 10:8 Toren und erste Nervosität machte sich breit. Beim 12:12 in der 21. Spielminute war der Ausgleich geschafft und die Mannschaft der HSG auf einem guten Weg. Doch plötzlich wurde die Verantwortung immer wieder auf den Nebenmann übertragen und von den ungünstigsten Positionen geworfen. Leider erfolglos. Der Gegner machte es besser und führte in der 25. Spielminute mit 17:13. Die HSG war jetzt eigentlich mausetot und die SG Bruchköbel für die Oberliga qualifiziert.

Trainer Chris Ludwig nahm eine Auszeit und forderte von den Führungsspielerinnen mehr Verantwortung. Damit wurde ein Schalter umgelegt und innerhalb von drei Minuten erzielten Janina Dreyer, Lena Hammerschmidt, Amelie Röhling und Stina Wiebke den Ausgleich zum 17:17. Bruchköbel schaffte es in der letzten Spielminute glücklicherweise nicht mehr, den entscheidenden Siegtreffer zu erzielen. Erschöpft, erleichtert aber auch glücklich bejubelte die HSG danach die knappe und erfolgreiche Qualifikation.

Aus der erfolgreichen Mannschaft können zwei Spielerinnen besonders gelobt werden. Zuerst einmal Natalie Weinrich. Natie, der es seit Samstag gesundheitlich gar nicht gut ging, machte als einzige Torhüterin die weite Fahrt nach Bensheim mit, gab der Mannschaft den erforderlichen Rückhalt und war der "Punktretter" gegen Bensheim.

Und dann war da noch Amelie Röhling. Amelie, die zweitjüngste im Team, spielte gegen Bensheim und Bruchköbel auf der ihr ungewohnten Kreisläuferposition. Hier und in der Abwehr gab sie keinen Ball verloren, machte zwei richtig gute Spiele und warf bei einer 100%-igen Torquote fünf wichtige Treffer.

In Bensheim spielten und für die Oberliga qualifizierten sich: Natalie Weinrich im Tor, Sophie Steiner 11/5 Treffer, Janina Dreyer 10/2, Hanna v. Dalwig 9, Lena Hammerschmidt 8, Amelie Röhling 5, Stina Wiebke 3, Johanna Frankfurth, Kristin Rau und Ilka Ritter.

01.05.2011 - Qualifikationssieger bei Heimturnier!

Qualifikationssieger bei Heimturnier!

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  TSV Lützellinden     18:11/9:6

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  HSG Dietzenbach    19:13/11:6

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  HSG Gedern/Nidda  19:13/9:7

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  Eschweger TSV       16:17/11:7

Als Gewinner des Vorrundenturniers in heimischer Halle hat sich die weibl. Jugend A der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen in die Zwischenrunde der Oberligaqualifikation 2011/2012 gespielt. Mit drei Siegen und einer unerwarteten Niederlage konnten die Gegner aus Lützellinden, Gedern/Nidda, Dietzenbach und Eschwege auf Distanz gehalten werden.

Während eines langen Turniertages (von 11.00 - 18.30 Uhr) präsentierte sich die Ludwig-Sieben als das stärkste Team aller Teilnehmer, wobei das Niveau nicht wirklich hochklassig war. Gegen Lützellinden, Dietzenbach und Gedern/Nidda wurden sichere Siege erzielt und alle Spielerinnen bekamen von Trainer Karl-F. Engelbrecht, der den zum Trainerlehrgang in Darmstadt weilenden Chris Ludwig vertrat, entsprechende Einsatzzeiten. Bei konsequenterer Chancenausnutzung im Angriff und stabilerer Abwehrarbeit wären hier sogar noch deutlich höhere Siege möglich gewesen.

Mit diesen drei Siegen war die HSG schon sicher für die folgende Zwischenrunde qualifiziert und wollte natürlich auch ihr letztes Spiel gegen Eschwege gewinnen. Nach gutem Spiel in der ersten Halbzeit und einer 11:7-Führung nach 15 Spielminuten kassierte die Mannschaft aber doch noch in allerletzter Minute eine unerwartete Niederlage. Bedingt durch zahlreiche Fehlwürfe, technische Fehler wurde eine 16:12 Führung innerhalb der letzten 3 1/2 Minuten aus der Hand gegeben. Auf den Ausgang der Platzierungen hatte diese Niederlage zwar keinen Einfluss mehr, war aber doch mehr als überflüssig.

In vierzehn Tagen (14. bzw. 15. Mai) findet nun die Zwischenrunde der Qualifikation statt. Wann die HSG nun wo gegen wen spielt, wird jetzt vom Hess. Handballverband festgelegt. Egal wie es kommt, es wird sehr schwer. Namhafte Mannschaften werden in dieser Zwischenrunde als Gegner zugeteilt. Die HSG wird sich insgesamt steigern müssen. Mit Sophie Steiner steht aber dann wieder eine wichtige Torschützin zur Verfügung und damit auch mehr Möglichkeiten, die Mannschaft umzustellen und zu verstärken.

Beim Turnier in Hoof spielten: Natalie Weinrich und Melanie Grün im Tor, Hanna v. Dalwig 21/2 Treffer, Janina Dreyer 17/3, Stina Wiebke 12, Lena Hammerschmidt 10, Kristin Rau 5/2, Johanna Frankfurth 4, Amelie Röhling 3 und Ilka Ritter.

03.04.2011 - Qualifikation auf Bezirksebene für die Oberliga 2011/2012

Qualifikation auf Bezirksebene für die Oberliga 2011/2012

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  HSG Baunatal        14:1/11:1

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  TSV Korbach         19:5/9:2

Beim Qualifikationsturnier in Hertingshausen konnte sich die neu formierte weibliche Jugend A der HSG souverän durchsetzten und für die nächste Runde (Anfang Mai) qualifizieren.

In ihrem ersten Spiel traf die Ludwig-Sieben auf die gastgebende Mannschaft der HSG Baunatal. Alle Beteiligten rechneten vorab mit einem engen Spielverlauf, mit leichten Vorteilen für die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen. Mit einer sehr konzentrierten Leistung in den ersten 15 Spielminuten ließ die Mannschaft um Mittelspielerin Hanna v. Dalwig dem Gegner aber überhaupt keine Chance. Durch Tore von Sophie Steiner, Janina Dreyer, Lena Hammerschmidt, Hanna und Amelie Röhling führte das Team nach 11. Spielminuten mit 11:0. Gegen eine sehr gute und aggressive HSG-Abwehr hatten die Gastgeber nicht viel entgegen zu setzen. Erst in der 13. Minute warf Baunatal sein erstes Tor gegen eine gut haltende Natalie Weinrich im Hoofer Tor. In der zweiten Spielhälfte schaltete die HSG einen Gang zurück und bedingt durch Einwechselungen, lief das Spiel nicht mehr so überlegen und flüssig weiter. Trotzdem war nach 30. Spielminuten ein sicherer Sieg eingefahren.

Im zweiten Spiel hieß der Gegner Korbach. Diese Mannschaft hatte ihr erstes Spiel bereits gegen Baunatal verloren und war daher nur Außenseiter gegen die HSG Ho/Sa/Wo. Diese Rollenverteilung bewahrheitete sich dann auch im Spiel. Zwar fiel erst in der dritten Spielminute das 1:0 durch Hanna v. Dalwig, dann setzte sich die HSG aber bis zur Halbzeit sicher mit 9:2 Toren ab. Hierbei trafen alle eingesetzten Feldspielerinnen mindestens einmal ins gegnerische Tor. In Halbzeit zwei wurde der Vorsprung nach und nach ausgebaut und ein deutlicher Sieg herausgeworfen. Besonders sicher verwandelte Sophie Steiner alle vier Siebenmeter-Strafwürfe und Neuzugang Lena Hammerschmidt überzeugte mit ihrer Schnelligkeit und schönen Torwürfen.

Mit diesem Turniersieg hat sich die Mannschaft für die Qualifikationsvorrunde auf Hessenebene qualifiziert.

In Hertingshausen spielten: Natalie Weinrich und Melanie Grün im Tor, Hanna v. Dalwig 8 Treffer, Lena Hammerschmidt 7, Sophie Steiner 6/5, Janina Dreyer 5, Johanna Frankfurth 2, Amelie Röhling 2, Kristin Rau 2,Stina Wiebke 1 und Ilka Ritter.

 

 

Schiedsrichter der HSG pfeifen souverän

Auch zwei Schiedsrichter der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen waren bei diesem Qualifikationsturnier im Einsatz.

Karl-Friedrich Engelbrecht und Annika Neurath wurden vom Schiedsrichteransetzer für dieses Turnier ausgewählt und vertraten damit die HSG als Spielleiter.

Karl-Friedrich Engelbrecht pfiff das A-Jugend-Spiel Korbach gegen Baunatal und das B-Jugend-Spiel Fuldatal gegen GSV Eintracht Baunatal. Annika wurde mit der Spielleitung Vellmar gegen Fuldatal und GSV Baunatal gegen Vellmar (B-Jugend) beauftragt.

Beide machten ihre Sache gut, wobei Annika das entscheidende zweite Spiel (Baunatal - Vellmar), eine Begegnung auf hohen spielerischen Niveau und Einsatz, souverän leitete.

27.03.2011 - TSG Eddersheim - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 29:21/16:9

TSG Eddersheim  -  HSG Hoof/Sand/Wolfhagen                        29:21/16:9

Schwacher Saisonabschluss

Mit der schlechtesten Saisonleistung und einer deutlichen Niederlage in Eddersheim beendete die weibliche Jugend A der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen ihre dritte Spielserie in der höchsten deutschen Jugendklasse. In einem bedeutungslosen Spiel fand die Mannschaft nie die richtige Motivation und musste mit Alana Weber, Annika Neurath und Janina Dreyer drei kränkelnde oder angeschlagene Leistungsträgerinnen einsetzen. Schon früh konnten sich die Gastgeberinnen entscheidend absetzen, ohne selbst zu glänzen.

Einzig die Torhüterin der Eddersheimer zeigte eine gute Leistung; zahlreiche Paraden ließen die Werferinnen der HSG phasenweise verzweifeln. In der Abwehr der HSG fand keine Absprache statt und auch die beiden Torhüterinnen Natalie Weinrich und Melanie Grün hatten nicht ihren besten Tag. So kamen die Gegnerinnen immer wieder zu einfachen Torerfolgen und am Ende waren alle Beteiligten froh über den Abpfiff der auch nicht immer sicheren Schiedsrichter aus Rüsselsheim.

Es spielten: Natalie Weinrich und Melanie Grün im Tor, Sophie Steiner 6/1 Treffer, Kim Plümacher 4, Janina Dreyer 3, Alana Weber 3, Mona Skrotzki 2, Amelie Röhling 1, Kristin Rau 1/1, Angela Wietis 1, Annika Neurath und Hanna v. Dalwig.

20.03.2011 - HSG Hoof/Sand/Woh. - HSG Weiterstadt/B./W. 27:28/15:15

HSG Hoof/Sand/Woh.  -  HSG Weiterstadt/B./W.          27:28/15:15

Erneut knappe Niederlage

Gegen den Tabellennachbarn aus Weiterstadt kassierte die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen erneut eine knappe Heimliederlage mit nur einem Tor Unterschied.

Den besseren Start ins Spiel hatten diesmal die Gastgeberinnen und nach sieben Minuten erzielte Alana Weber die Führung zum 5:2. Danach folgten sechs starke Minuten der Gäste und beim 7:7 in der 14. Spielminute war das Spiel völlig ausgeglichen. Drei Tore in Folge von Sophie Steiner und zwei Tore von Janina Dreyer brachten eine 12:10-Führung in der 21. Spielminute. Leider verletzte sich Janina bei ihrem Torerfolg und schied mit einer Platzwunde am Kinn für den Rest des Spieles aus. Dadurch geschwächt in Abwehr und Angriff, schaffte es die Mannschaft bis zur Halbzeit nur zu einem 15:15 Unentschieden.

Der Beginn der zweiten Halbzeit verlief weiter ausgeglichen, obwohl man der Ludwig-Sieben, diesmal gecoacht von Karl-Friedrich Engelbrecht, eine leicht zweifelnde Einstellung anmerkte. Der Gegner nutzte die folgende Phase entscheidend und setzte sich bis zur 42. Spielminute zum 24:19 ab. Drei schnelle Tore der HSG ließen noch einmal Hoffnung aufkommen und der Anschluss zum 22:24 war geschafft. Leider nutzte jetzt wieder der Gegner die vielen Lücken in der, an diesem Tag nie sicheren Abwehr der HSG, und baute die Führung auf 28:22 aus (49. Spielminute). Obwohl sich die Mannschaft zwischenzeitlich schon aufgegeben hatte, folgte nun eine lobenswerte Aufholjagd. Zweimal Alana, Hanna v. Dalwig und Sophie erzielten die Tore zum 26:28 in der 54. Spielminute. Es blieb noch Zeit genug, dieses Spiel zu drehen. Letztendlich fehlten jedoch im Angriff die Alternativen und der Glaube an sich selbst, um einen Punktgewinn oder sogar Sieg zu erkämpfen. Die Deckung der Weiterstädterinnen hatte sich während des ganzen Spiels sehr gut auf Annika Neurath am Kreis und zum Schluss auch auf die Haupttorschützin Sophie Steiner eingestellt. So reichte es nur noch zum 27:28 Anschlusstreffer durch Mona Skrotzki zwei Minuten vor dem Abpfiff. Mit dem Wissen, dass auch in diesem Spiel ein Sieg möglich gewesen wäre, wurden noch Minuten nach dem Spiel in der Mannschaft diskutiert und neue Motivation für all die Spielerinnen geschöpft, die anschließend noch zum Auswärtsspiel der 1. Frauenmannschaft nach Ihringshausen fahren mussten.

Es spielten: Natalie Weinrich im Tor, Sophie Steiner 8/3 Treffer, Alana Weber 6, Hanna v. Dalwig 4, Janina Dreyer 3, Annika Neurath 2/2, Angela Wietis 2, Mona Skrotzki 1, Kim Plümacher 1 und Kristin Rau.

05.03.2011 - HSG Hoof/Sand/Woh. - JSG Untermain 22:23/12:11

HSG Hoof/Sand/Woh.  -  JSG Untermain             22:23/12:11

Unglückliche Niederlage!

Durch den 23. Treffer der Gäste aus Untermain, ganze fünf Sekunden vor dem Abpfiff, musste die Mannschaft der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen eine sehr unglückliche Heimniederlage hinnehmen.

In einem sehr guten und immer spannenden Regionalligaspiel standen sich zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber. In der ersten Halbzeit zeigte sich die gastgebende HSG etwas treffsicherer und hatte mit Natalie Weinrich auch eine sehr starke Torhüterin zwischen den Pfosten. Ein tolles Spiel lieferte Hanna v. Dalwig auf der Linksaußenposition, alle ihre fünf Versuche in Halbzeit eins fanden den Weg ins Tor. Die gesamte Abwehr hatte sich sehr gut auf den Gegner eingestellt, vor allem die wurfgewaltige Jugendnationalspielerin auf der halblinken Angriffsposition wurde immer früh und erfolgreich gestört. Mit 12:11 für die Heim-Sieben wurden die Seiten gewechselt.

Für die zweite Halbzeit hatte sich der Tabellenführer aus Nordbayern und hier besonders der Trainer einiges vorgenommen. Strafsprints für die Untermainer während der Halbzeitpause deuteten darauf hin. Schnell glichen die Gäste nach dem Wiederanpfiff aus und gingen in der 33. Spielminute erstmals nach der 1:0-Führung wieder einmal in Front. Die Gastgeberinnen sahen sich nun einer defensiven Abwehr gegenüber und auch die Räume für Hanna wurden enger. Das Spiel blieb aber trotzdem weiter völlig offen. Leider versäumte es das Ludwig-Team insgesamt viermal ihre hart erkämpften 7-Meter-Strafwürfe in Tore umzuwandeln und sich damit entscheidend abzusetzen. Dies sollte am Ende spielentscheidend sein. Nach 58. Spielminuten führte der Gast mit 22:20 und hatte den Sieg schon in einer Hand.

Die HSG gab aber nicht auf und Hanna erzielte mit ihrem siebten Treffer den Anschluss zum 22:21. Der nächste Angriff der Gäste verpuffte und die HSG bekam 20 Sekunden vor Schluss ihren achten Siebenmeterstrafwurf zugesprochen. Diesmal behielt Sophie Steiner die Nerven und verwandelte sicher. Ausgleich 22:22 und doppelte Überzahl! Nun machte die Mannschaft einen folgenschweren Fehler. Statt mit sechs Abwehrspielern defensiv zu stehen und den Angriff der Untermainerinnen abzuwarten, wurde viel zu offen gedeckt. Plötzlich war eine Spielerin auf der linken Angriffsseite frei und erzielte den 23:22-Siegtreffer. Die letzten fünf Sekunden reichten dann nicht mehr aus, um einen eigenen Torabschluss zu finden.

Nach dem Jubelgesang der Gäste fragten sich dann alle Beteiligten, ob denn da nun wirklich der souveräne Tabellenführer aus Untermain gegen den Tabellenvorletzten aus Hoof gewonnen hatte. Ein Leistungsunterschied war nämlich nicht zu sehen und dies bestätigte der Gegner mit seiner überschwänglichen Reaktion.

Es spielten: Natalie Weinrich und Melanie Grün im Tor, Hanna v. Dalwig 7 Tore, Janina Dreyer 4, Annika Neurath 4/3, Alana Weber 3, Sophie Steiner 2/1, Angela Wietis 1, Kim Plümacher 1, Stina Wiebke, Mona Skrotzki, Amelie Röhling und Kristin Rau,

26.02.2011 - HSG Zwehren/Kassel - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 24:32/7:13

HSG Zwehren/Kassel  -  HSG Hoof/Sand/Wolfhagen      24:32/7:13

Derbysieg in fremder Halle!!

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung siegte die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen überaus deutlich gegen den an diesem Spieltag sehr schwachen Gastgeber der HSG Zwehren/Kassel. Nach ausgeglichenem Beginn bis zum 4:4 in der 8. Spielminute warfen die Spielerinnen der HSG um die schnelle Alana Weber fünf Tore in Folge und setzten sich schon früh entscheidend ab. Die Gastgeberinnen fanden überhaupt nicht ins Spiel, viele technische Fehler prägten ihre Angriffsversuche. Die Abwehr der HSG Ho/Sa/Wo hatte die gefährliche Haupttorschützin der Zwehrener gut im Griff, die restlichen Zwehrenerinnen sprangen nicht in die Presche. Mit einer verdienten 13:7 Führung wurden die Seiten gewechselt.

In der Halbzeitpause forderte Trainer Chris Ludwig sein Team auf, weiter konzentriert zu spielen und die Torchancen konsequent zu nutzen. Dies setze die gesamte Mannschaft in diesem Derby jederzeit um; es gab keine längere Phase ohne einen eigenen Torerfolg. Eine zwischenzeitliche 8-Tore-Führung geriet in der 46. Spielminute kurzfristig in Gefahr, als die Gastgeberinnen durch einige Treffer von Laura Giese zum 17:22 verkürzen konnten. Auf Hoofer Seite war es dann Annika Neurath, die mit vier Toren konterte und wieder einen beruhigenden Vorsprung heraus warf. Die letzten Spielminuten gehörten dann der B-Jugendlichen Amelie Röhling, die mit zwei schönen Treffern von der Rechtsaußenposition Julie Bärthel im Zwehrener Tor schockte. Der verdiente 24:32-Derbysieg wurde anschließend mit den eigenen Fans bejubelt.

Gegen Zwehren siegten: Natalie Weinrich und Melanie Grün im Tor, Annika Neurath 9/2 Treffer, Hanna von Dalwig 6, Alana Weber 5, Sophie Steiner 4/2, Angela Wietis 3, Kim Plümacher 2, Amelie Röhling 2, Janina Dreyer 1, Mona Skrotzki und Johanna Frankfurth.

20.02.2011 - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - TSG Oberursel 26:22/14:9

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  TSG Oberursel            26:22/14:9

Unerwarteter Erfolg gegen Tabellenzweiten aus Oberursel

Obwohl das Team um die Trainer Stefan Heimbürge und Chris Ludwig die Woche über gut trainiert hatte, kam dieser Erfolg gegen ein Spitzenteam in der Regionalliga Ost schon etwas überraschend. Zudem hatten einige der jungen Damen auch noch das Frauen-Spiel vom Vortag in den Beinen, was kämpferisch doch recht anspruchsvoll war. Zu Beginn dieser Partie wogte die Führung hin und her. Erst Mitte der ersten Hälfte, nutzten die Mädels der HSG einige schnell vorgetragene Tempos, zu einem 3-Tore Vorsprung. Leichtfüßige Deckungsarbeit, eine hervorragende Torhüter Leistung und eine sichere Chancenauswertung waren Garant für eine 14:9 Führung zur Halbzeit.

Die zweite Hälfte dieser Partie, startete die heimische HSG wieder sehr konzentriert. Selbst die kurze Deckung für Alana Weber, wurde gut kompensiert, da der Rest des Teams, die entstandenen Freiräume geschickt nutzte. Auch eine Schwächephase zwischen der 40. und 48. Spielminute wurde überstanden. Die Mannschaft hat sich mittlerweile auf allen Positionen so weit stabilisiert, dass sie auch solche Situationen wegstecken kann. Zudem verteilen sich die erzielten Tore auf viele Schultern, was ein weiteres Indiz dafür ist, wie geschlossen die Mannschaft auftreten kann. In der Schlussphase wurden nochmals alle Kraftreserven freigesetzt, sodass dieser Sieg auch in dieser Höhe verdient eingefahren wurde. Das Team, sowie die Mannschaftsverantwortlichen bedanken sich bei der treuen Fangruppe und hoffen auch in den nächsten Spielen auf diese wichtige Unterstützung.

Gegen Oberursel siegten: Nathalie Weinrich und Melanie Grün im Tor, Annika Neurath 6 Treffer, Sophie Steiner 5, Janina Dreyer 5, Hanna von Dalwig 4, Alana Weber 3, Angela Wietis 2, Kim Plümacher 1, Kristin Rau und Johanna Frankfurth.

05.02.2011 - SG Hainburg - HSG Hoof/Sand/Woh. 20:34/12:17

SG Hainburg  -  HSG Hoof/Sand/Woh.         20:34/12:17

Deutlicher Auswärtserfolg

Ohne zu überzeugen, kam die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen zu einem deutlichen Auswärtssieg gegen Hainburg. Gegen das Tabellenschlusslicht der Regionalliga Ost verfiel die Ludwig-Sieben mal wieder in eine bekannte Spielweise, mit der sich die Mannschaft einem schwachen Gegner ungewollt anpasst. Die Gastgeber konnten das Spiel nur in der Anfangsphase ausgeglichen gestalten, die HSG setzte sich bis zur 17. Spielminute schon entscheidend zum 5:11 ab. Trotz der Führung liefen die Kombinationen nicht flüssig; die Handbremse im Angriffsspiel löste sich während der gesamten Spielzeit nicht wirklich. Die Abwehr ließ sich von den langsamen Aktionen der Gastgeberinnen einschläfern und ließ gegen Ende der ersten Halbzeit noch einige unnötige Gegentore zu. Trotz alledem führten die Gäste nach 30 Spielminuten mit 17:12 Toren.

Im zweiten Spielabschnitt konnte der Gegner immer auf Distanz gehalten werden und in den letzten zehn Minuten wurden noch viele Tore zum verdienten Auswärtssieg erzielt. Besonders treffsicher zeigten sich Annika Neurath und Kim Plümacher, die beide eine 100%-ige Trefferquote hatten. Eine engagierte und gute Torwartleistung zeigte Melanie Grün bei ihrem ersten Einsatz im Team der weiblichen Jugend A. Auch die beiden anderen B-Jugendlichen Amelie Röhling und Stina Wiebke spielten gut mit und machten ihre Sache ordentlich.

Gegen Hainburg siegten: Nathalie Weinrich und Melanie Grün im Tor, Annika Neurath 13/5 Treffer, Kim Plümacher 6, Janina Dreyer 5, Alana Weber 3, Hanna von Dalwig 3, Sophie Steiner 2/1, Amelie Röhling 1/1, Stina Wiebke 1 und Angela Wietis.

 

09.01.2011 - TV Hüttenberg - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 29:23/13:12

TV Hüttenberg  -  HSG Hoof/Sand/Wolfhagen             29:23/13:12

Ergebnis täuscht über wahren Spielverlauf hinweg!

Mit einer etwas zu deutlichen Sechs-Tore-Niederlage gegen Hüttenberg kehrte die weibl. Jugend A der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen nach ihrem ersten Spiel in 2011 zurück nach Nordhessen. Ausschlaggebend für den Spielausgang waren die letzten vier Spielminuten in Hüttenberg. Nach einem ausgeglichenen Spielverlauf, mit wechselnder Führung musste Annika Neurath nach 56. Minuten und 14 Sekunden, nach einem harmlosen Schubser an der Hüttenberger Torschützin zum 24:23, eine 2-Minuten-Strafe absitzen. Diese Überzahl nutzten die Gastgeberinnen, um sich schnell und entscheidend abzusetzen. In den letzten zwei Spielminuten opferte die HSG noch ihre Torfrau und spielte mit sieben Angreifern. Diese taktische Umstellung brachte leider nicht mehr den erhofften Erfolg; nach einem hart umkämpften Spiel fehlte die Kraft und der Glaube, das Ergebnis noch drehen zu können.

Mit der Leistung in Hüttenberg hat die Ludwig-Sieben nahtlos an die guten Spiele der Hinserie angeknüpft und bestätigt, dass man mit allen Mannschaften der Regionalliga Ost mithalten und auch Punkte holen kann. Im nächsten Spiel in Hainburg sollte wieder ein Sieg möglich sein.

Gegen Hüttenberg spielten: Nathalie Weinrich und Julia Geselle im Tor, Annika Neurath 10/8 Tore, Alana Weber 5, Sophie Steiner 5/2, Hanna von Dalwig 1, Janina Dreyer 1, Kim Plümacher 1, Angela Wietis, Mona Skrotzki, Johanna Frankfurth und Stina Wiebke.

19.12.2010 - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - TV Hüttenberg 25:24/15:10

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  TV Hüttenberg             25:24/15:10

Zweiter Heimsieg gegen verärgerte Hüttenbergerinnen

Die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen konnte ihr letztes Spiel im Jahr 2010 erfolgreich gestalten und gewann gegen Hüttenberg verdient mit 25:24.

Die Gäste aus Hüttenberg kamen erst wenige Minuten vor dem planmäßigen Anpfiff um 18.00 Uhr in der Schauenburghalle in Hoof an und machten die HSG Verantwortlichen dafür verantwortlich, dass einer geforderten Spielverlegung drei Stunden vor Spielbeginn nicht zugestimmt wurde. Dementsprechend aufgeheizt begann eine gutklassige A-Jugend Partie. Nach nur 62 Sekunden zeigten die Schiedsrichter einer Gästespielerin die rote Karte, da diese Alana Weber bei einem Tempogegenstoß regelwidrig stoppte. Eine Aktion, die die angespannte Atmosphäre weiter nährte. Ab der 5. Spielminute, beim Stand von 3:3, folgte eine sehr starke Phase der HSG. Durch schöne Aktionen über den Kreis, schnelle Einzelaktionen im Rückraum und Tempogegenstöße konnten Annika Neurath, Janina Dreyer und Alana Weber die Tore zur 15:8-Führung in der 28. Spielminute erzielen. Zwischenzeitlich scheiterten die Hüttenbergerinnen immer wieder an der sehr guten Julia Geselle im Tor der HSG. Bei den letzten zwei Gegentoren vor der Halbzeit (15:10) war Julia allerdings machtlos.

Der Gast aus Hüttenberg erwischte den deutlich besseren Start in Halbzeit zwei und in der 42. Spielminute beim Stand von 17:15 den Anschluss geschafft. Auf Seiten der HSG fehlte in dieser Phase die letzte Entschlossenheit beim Abschluss. Beim 18:18 in der 46. Minute war das Spiel wieder völlig offen. In der letzten Viertelstunde sahen die Zuschauer wechselnde Führungen und eine Heimmannschaft, die bis zum Schluss an den eigenen Sieg glaubte. Glücklicherweise erreichte Sophie Steiner kurz nach der Halbzeit (nach einem Kurztrip nach Hamburg und Bahnausfällen) noch die Schauenburghalle, um entscheidend in das Spiel einzugreifen. Ohne Warmmachen und Einwerfen war es Sophie, die die Führung zum 23:22, den Ausgleich zum 24:24 und 40. Sekunden vor Spielende den Siegtreffer zum 25:24 erzielte, nachdem Alana und Annika noch per Tempogegenstoß scheiterten. Nathalie Weinrich im Tor, die in den letzten Minuten mit einigen tollen Paraden im Tor glänzte, hatte sich in der letzten Auszeit des Gegners nur eines vorgenommen: keinen Gegentreffer- egal wie. Dieses Vorhaben setzte sie um. Der allerletzte Wurf einer Gästespielerin wurde pariert und der fällige Einwurf für Hüttenberg "geschickt" verzögert. Erschöpft und zufrieden freuten sich die Spielerinnen über einen hart erkämpften Sieg.

Fazit: Mit 6:12 Punkten steht die HSG zwar immer noch auf dem vorletzten Platz der Regionalliga Ost. Die Mannschaft hat aber in vielen Spielen gezeigt, dass sie mit allen Gegnern dieser Klasse mithalten kann. Unentschieden gegen Untermain und Eddersheim, Sieg gegen Hüttenberg! Wer hätte das gedacht? Mit dem kleinen Kader von 10 Spielerinnen und den Ergänzungen durch B-Jugendliche eine tolle Leistung, auf die die HSG sehr stolz sein darf.

Gegen Hüttenberg siegten: Nathalie Weinrich und Julia Geselle im Tor, Janina Dreyer 6 Treffer, Annika Neurath 6/3, Alana Weber 5, Sophie Steiner 5/2, Hanna von Dalwig 2, Kim Plümacher 1, Angela Wietis, Mona Skrotzki und Kristin Rau.

 

11.12.2010 - HSG Hoof/Sand/Woh. - HSG Wildungen/Fr./B. 22:26/5:12

HSG Hoof/Sand/Woh. - HSG Wildungen/Fr./B.             22:26/5:12

Niederlage nach ganz schwacher erster Halbzeit!

Vielleicht lag es daran, dass die Spielerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen im Laufe der Woche zu viel schlechten Handball der Frauennationalmannschaft während der EM in Dänemark gesehen hatten. Nur fünf Tore in den ersten 30 Spielminuten waren eine mehr als magere Ausbeute im Heimspiel gegen die HSG Bad Wildungen.

Die Gäste, nicht mehr in der starken Besetzung der letzten beiden Spielserien, gingen schnell mit 4:0 in Führung und bauten diese bis zur 15. Spielminute zum 8:2 aus. Die Ludwig-Sieben lief bis dahin zahlreiche Angriffe, die aber mit vielen Fehlwürfen oder aber technischen Fehlern endeten. Auch ein Wachrütteln während einer sehr frühen Auszeit durch Trainer Chris Ludwig erreichte die Spielerinnen nicht. Ratlos und mit hängenden Köpfen schlich die Mannschaft nach dem Halbzeitpfiff in die Kabinen. Hier wurden anscheinend Wege zur Besserung gefunden, denn in der zweiten Halbzeit zeigte die HSG, was sie leisten kann. Endlich wurde konzentrierten abgeschlossen und Natalie Weinrich im Tor überzeugte mit einigen tollen Paraden. In der 52. Spielminute war beim 21:18 für Bad Wildungen der Anschluss geschafft. Zu mehr reichte es aber an diesem Tag leider nicht, da auch die Wildungerinnen in den letzten Minuten noch weitere Tore zu ihrem 26:22-Sieg werfen konnten.

Fazit: Mit einer durchschnittlichen Mannschaftsleistung wäre gegen Bad Wildungen viel möglich gewesen; mit der sehr schlechten Leistung in der ersten Halbzeit kann man aber keine Punkte holen.

Es spielten: Nathalie Weinrich und Julia Geselle im Tor, Janina Dreyer 7/3 Tore, Hanna von Dalwig 6, Annika Neurath 4/1, Sophie Steiner 3/2, Angela Wietis 1, Alana Weber 1, Mona Skrotzki, Stina Wiebke, Kim Plümacher und Johanna Frankfurth.

04.12.2010 - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - TSG Eddersheim 23:23/13:15

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  TSG Eddersheim                  23:23/13:15

Punktgewinn gegen den bisherigen Tabellenzweiten!

Zu einem erneuten Punktgewinn gegen ein Spitzenteam der Regionalliga Ost kam die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen im Heimspiel gegen Eddersheim.

Richtig freuen konnte sich die Ludwig-Sieben allerdings nicht; die Spielerinnen realisierten nach dem Schlusspfiff sehr schnell, dass an diesem frühen Samstagnachmittag auch ein Sieg möglich gewesen wäre. Die Gäste, bekannt durch temporeiches Kombinationsspiel und gute Rückraumschützinnen, fanden nur langsam ins Spiel. Die erste Viertelstunde dominierte die HSG, wobei Hanna v. Dalwig und Annika Neurath die Tore zur 7:4-Führung erzielten und Julia Geselle im Tor sehr gut hielt. Eddersheim schaffte durch Einzelaktionen der schnellen halbrechten Angriffsspielerin den Anschluss und ging in der 25. Spielminute in Führung, die bis zur Halbzeit zum 15:13 ausgebaut wurde.

In der zweiten Spielhälfte nutzte der Gast ein Überzahlspiel und eine kurze Schwächephase der HSG, mit Fehlwürfen und einigen technischen Fehlern, zur 4-Tore-Führung in der 42. Spielminute. Die HSG zeigte nun, dass sie in dieser Saison kein Spiel verloren gibt, und kämpfte sich wieder heran. Janina Dreyer warf in der 46. Minute den Anschlusstreffer zum 20:19. Überhastete Angriffsaktionen folgten und wieder setzte sich Eddersheim mit vier Toren ab (23:19 in der 50. Minute). Das 23. Tor war allerdings auch das letzte der Gästespielerinnen in diesem Spiel. Sophie Steiner, mit 16 Jahren die zweitjüngste im HSG-Team, übernahm wiederholt Verantwortung und verwandelte zwei Siebenmeter-Strafwürfe sicher, Hanna traft von Linksaußen und Alana Weber nutzte einen Tempogegenstoß zum Ausgleich in der 55. Minute. Der Ausgang des Spieles war wieder völlig offen. Beide Mannschaften hatten nun noch mehrmals die Möglichkeit weitere Tore zu erzielen. Natalie Weinrich im Tor der HSG ließ dies für Eddersheim nicht zu, den Werferinnen aus Hoof/Sand/Wolfhagen fehlte leider die letzte Konsequenz und ein bisschen mehr Cleverness für den möglichen Siegtreffer.

Gefühlt vielleicht einen Punkt verloren, hat die Mannschaft um Annika Neurath aber wieder gezeigt, dass die HSG trotz des kleinen und jungen Kaders in diesem Jahr mit allen Mannschaften der Regionalliga mithalten und Punkte holen kann. Weiter so!

Es spielten: Nathalie Weinrich und Julia Geselle im Tor, Annika Neurath 6/1 Treffer, Hanna von Dalwig 5, Sophie Steiner 3/3, Kim Plümacher 3, Alana Weber 3, Janina Dreyer 2, Angela Wietis 1, Mona Skrotzki und Kristin Rau.

 

28.11.2010 - HSG Weiterstadt - HSG Hoof/Sand/Woh. 36:32/12:13

HSG Weiterstadt  -  HSG Hoof/Sand/Woh.          36:32/12:13

Gute Leistung nicht belohnt!

Trotz einer guten Leistung kehrte die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen ohne Punkte zurück aus Weiterstadt. In einer temporeichen Begegnung zweier gleichstarker Teams fiel die Entscheidung über den Spielausgang gut zehn Minuten vor dem Spielende, als sich die Gastgeberinnen durch fünf Tore in Folge zum 30:25 absetzen konnten. Bis dahin sahen die Zuschauer ein sehr ausgeglichenes Spiel, bei dem die Führung in der ersten Halbzeit mehrmals wechselte, ohne dass sich eine Mannschaft mit mehr als zwei Toren absetzen konnte. Mit einer knappen 13:12-Führung ging die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen in die Halbzeitpause.

In den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit fielen insgesamt neun schnelle Tore und die Ludwig-Sieben führte verdient mit 19:15. Weiterstadt konterte postwendend und glich fünf Minuten später aus. Das Spiel war bis zum 26:25 in der 50. Minuten wieder völlig offen. Nun folgte die oben genannte Phase, in der die Spielerinnen aus Weiterstadt den Kräfteverlust auf Hoofer Seite zur entscheidenden Führung nutzten. Die HSG brachte zwar noch den siebten Feldspieler und konnte weitere sieben Tore werfen, zu einem weiteren Punktgewinn reichte es aber an diesem Nachmittag leider nicht. Die Mannschaft, die in der Anzahl die meisten Torschützen hatte, kam aus Weiterstadt und dies sollte letztendlich über Sieg oder Niederlage entscheiden. Der kämpferische Einsatz und viele spielerische Elemente der HSG waren auch in diesem Spiel regionalligawürdig und beide Torhüterinnen hielten trotz der 36 Gegentore gut.

Gegen Weiterstadt spielten: Nathalie Weinrich, Julia Geselle im Tor, Annika Neurath 8/3 Treffer, Hanna von Dalwig 8, Janina Dreyer 7, Alana Weber 6, Sophie Steiner 3, Angela Wietis, Mona Skrotzki, Amelie Röhling, Kristin Rau und Kim Plümacher.

 

21.11.2010 - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - SG Hainburg 28:23/14:13

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen  -  SG Hainburg                28:23/14:13

Mit Unterstützung der Youngster zum Sieg!

Mit einer überzeugenden kämpferischen Einstellung und einem phasenweise guten Spiel gelang es der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen einen verdienten Heimsieg gegen die SG Hainburg zu verbuchen. Der kleine Kader von Trainer Chris Ludwig musste den Ausfall von Kim Plümacher und Alana Weber kompensieren; die B-Jugendlichen Johanna Frankfurth, Amelie Röhling und Kristin Rau komplettierten die Mannschaft und waren an diesem Nachmittag mehr als wichtig.

Eine gute erste Viertelstunde der HSG brachte eine 8:3-Führung in der 16. Spielminute. Die Gäste ließen sich aber nicht abschütteln und waren beim Spielstand von 11:10 in der 25. Minute wieder im Spiel. Einige Fehlwürfe und Nachlässigkeiten in der Abwehr führten dazu, dass die HSG nur mit einer 14:13-Führung in die Halbzeitpause gehen konnte.

Den besseren Start in Halbzeit zwei hatte Hainburg und plötzlich führten die Gäste mit einem Tor (15:16 in der 36. Spielminute). Über den Kampf fand die Ludwig-Sieben wieder zurück auf die Erfolgsspur und durch sechs Tore in Folge innerhalb von sechs Minuten stand es 21:16. Nachdem Sophie Steiner in dieser Phase zwei schöne Tore erzielte und zwei Siebenmeterstrafwürfe herausholte, zeigten ihr die nicht immer sicheren Schiedsrichter zur Überraschung aller die rote Karte nach der dritten Hinausstellung (48. Minute). Gründe für zwei dieser 2-Minuten-Strafen ließen sich nicht wirklich finden. Diese Disqualifikation brachte die Mannschaft kurz aus dem Konzept und die Gäste verkürzten auf 23:21. Mit Janina Dreyer und Annika Neurath hatte die HSG nun zwei Spielerinnen, die ihre jungen Mitspielerinnen führten und mit Selbstvertrauen die Entscheidung suchten. Janina erzielte in der 54. Spielminute mit einem sicher verwandelten Siebenmeter ihren vierten Treffer in der zweiten Halbzeit. Kristin Rau übernahm Annika's Kreisläuferposition und warf in den letzten Minuten zwei wichtige "coole" Tore. Den letzten Treffer erzielte die schnelle Hanna v. Dalwig, die damit ihr gutes Spiel auf der Angriffsmitte und der vorgezogenen Abwehrposition krönte. Nach einer couragierten Leistung aller Spielerinnen konnte der erste Saisonsieg bejubelt werden.

Gegen Hainburg siegten: Nathalie Weinrich und Julia Geselle im Tor, Annika Neurath 10/4 Treffer, Hanna von Dalwig 5, Janina Dreyer 5/1, Sophie Steiner 3, Mona Skrotzki 2, Kristin Rau 2, Angela Wietis 1, Johanna Frankfurth und Amelie Röhling.

 

14.11.2010 - JSG Untermain - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 25:25/16:14

JSG Untermain  -  HSG Hoof/Sand/Wolfhagen          25:25/16:14

Überraschung in Sulzbach!

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung über die gesamte Spielzeit kam die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen zu einem überraschenden Punktgewinn beim Favoriten der JSG Untermain.

Eine starke Abwehr ließ die Gastgeberinnen von Beginn an nicht in ihr gewohntes Angriffsspiel kommen und der eigene Angriff schloss konzentriert und erfolgreich ab. Bis zur 20. Spielminute führte die HSG kontinuierlich, erst kurz vor der Halbzeit ging der Gegner erstmals in Führung. Der kleine Kader von Trainer Chris Ludwig und die treuesten Fans gingen hoffnungsvoll mit einem 14:16-Rückstand in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte startete Untermain effektiver, bedingt auch durch die Auswechselmöglichkeiten, die ihnen zur Verfügung standen. In der 38. Spielminute stand es dann 21:16 und nun begann die Aufholjagd der HSG. Eine superstarke Julia Geselle im Tor trieb ihre Mitspielerinnen durch tolle Paraden an. Tor um Tor holten die Gäste auf und in der 51.Minute erzielte Hanna v. Dalwig mit ihrem fünften Treffer den Ausgleich zum 22:22.

Die letzten neun Minuten waren nichts für schwache Nerven. Die Führung wechselte noch einige Male, absetzten konnte sich jedoch keine der beiden Mannschaften. 50 Sekunden vor Schluss lag dann Untermain mit einem Tor vorne. Ein Team-Time-Out der HSG wurde dazu genutzt, den 7. Feldspieler zu bringen. Der folgende Angriff konnte noch nicht genutzt werden, der Gegenstoß von Untermain ging weit über das leere Tor. Zwölf Sekunden vor Schluss nutzte Sophie Steiner eine Lücke in der Abwehr und erzielte den Treffer zum viel umjubelten Unentschieden. In den letzten Sekunden war Untermain so geschockt und nicht mehr in der Lage, einen vernünftigen Anwurf auszuführen.

Fazit: Eine starke Abwehr, konzentriertes Angriffsspiel und unermüdlicher Kampf von zehn Spielerinnen der HSG brachten den Tabellenzweiten an den Rand einer Niederlage. Mit der gezeigten Leistung wird die Mannschaft in der laufenden Saison noch für weitere Überraschungen und Punktgewinne sorgen können.

In Untermain überzeugten: Nathalie Weinrich und Julia Geselle im Tor, Annika Neurath 6/3 Tore, Alana Weber 6, Hanna von Dalwig 5, Sophie Steiner 5, Angela Wietis 1, Janina Dreyer 1, Kim Plümacher 1 und Mona Skrotzki.

06.11.2010 - HSG Hoof/Sand/Woh. - HSG Zwehren/Ks 22:24/9:11

HSG Hoof/Sand/Woh.  -  HSG Zwehren/Ks                    22:24/9:11

Nervöser Beginn, Deckung und Angriff zu harmlos

Die Freiräume wurden nicht genutzt, die Deckung und auch der Angriff waren zu harmlos. Ein wichtiger Rückhalt in der Anfangsphase war Julia Geselle im Tor (9. Min. 3:3). Danach stabilisierte sich die Ludwig-Sieben und hatte ihre stärkste Phase im Spiel. Mitte der ersten Halbzeit gab es eine 7:4 Führung für die Heimmannschaft. Trotzdem waren die Angriffsbemühungen zu einfallslos - Resultat davon ein 8:8 nach 22 Minuten. Auch nach der Auszeit gab es zu viele Abspielfehler, Zwehren führte nach 28 Minuten mit 11:9, was auch gleichzeitig der Halbzeitstand war.

Der Mannschaft fehlte es an Dynamik und Frische. Die 2.Halbzeit begann die Ludwig Sieben mit einer 4 zu 2er Deckungsformation, mit der Zwehren seine Schwierigkeiten hatte und die HSG glich in der 34. Minute zum 12:12 aus, aber weiterhin agierte der Angriff viel zu harmlos. Mögliche Konterchancen verspielte die heimische HSG durch mangelnde Schnelligkeit. Auch das Fehlen von Annika Neurath machte sich im Spiel der HSG bemerkbar. Die Außen der HSG vergaben zu viele Chancen und scheiterten zu oft an der Torfrau der Gäste. Zwehren behauptete sich und führte Mitte der 2. Halbzeit mit 20:18, was Sie ihrem effektiveren Angriffsspiel zu verdanken hatte. Die HSG Abwehr fand an diesem Tag nicht zu ihrer Form. In den letzten drei Minuten versuchten es die Gastgeberinnen mit Überzahlspiel und nahmen die Torfrau vom Spielfeld. Nun agierte Alana Weber als 7. Feldspielerin und Torfrau. Sie machte im Tor ihre Sache sehr gut, doch leider wusste der Angriff die Überzahl nicht zu nutzen. So endete das Spiel knapp aber verdient 24:22 für Zwehren.

Für die HSG HoSaWo spielten: Julia Geselle und Nathalie Weinrich im Tor, Hanna von Dalwig 6 Treffer, Sophie Steiner 4/1, Alana Weber 4, Kim Plümacher 3, Janina Dreyer 3/1, Angela Wietis 1, Mona Skrotzki 1, Johanna Frankfurth und Amelie Röhling.

Torschützen für HSG Zwehren: Laura Giese 8, Nathalie Beckmann3, Melina Kelterbaum 2, Jana Kurzbuch 6 und Svenja Tampe 5/1

31.10.2010 - TSG Oberursel - HSG Hoof/Sand/Woh. 31:26/20:09

TSG Oberursel  -  HSG Hoof/Sand/Woh.             31:26/20:09

Verschlafene erste Spielhälfte

Nach einer sehr schlechten Leistung der gesamten Mannschaft zwischen der 12. und 30. Spielminute war das zweite Saisonspiel der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen schon zur Halbzeitpause zu Gunsten des Tabellenführers aus Oberursel entschieden.

Beide Mannschaften begannen das Spiel eher verhalten mit Fehlern auf beiden Seiten. Die ersten Treffer der HSG resultierten aus 7-Meter-Straftwürfen von Annika Neurath und Sophie Steiner; die Würfe aus dem Rückraum und den Außenpositionen fanden nicht den Weg ins Tor. In der 12. Spielminute erzielte Sophie aus dem linken Rückraum den 5:6-Anschlusstreffer. Danach lief bei der HSG nichts mehr zusammen. Eine schweigende Abwehr, die die Gegenspielerinnen nach Belieben gewähren ließ und ein harmloser Angriff mit vielen technischen Fehlern und Fehlwürfen zeigten leider kein Regionalliganiveau. Der Gegner nutzte diese entscheidende Phase zur deutlichen 20:9-Halbzeitführung.

Die Worte und der Appell von Trainer Chris Ludwig an die Mannschaft in der Halbzeitpause zeigten Wirkung. Wesentlich engagierter trat die HSG in der zweiten Spielhälfte auf. Die Abwehr stand nun defensiver und packte nun auch aggressiver zu. Im Tor steigerte sich auch Nathalie Weinrich und konnte mit mehreren schönen Paraden weitere Gegentreffer vermeiden. Im Angriff wurde konzentrierter gespielt und erfolgreicher abgeschlossen.

Auf der Leistung und dem Ergebnis der zweiten Halbzeit läßt sich aufbauen, über die 1. Halbzeit sollte die Mannschaft noch einmal nachdenken.

In Oberursel spielten: Nathalie Weinrich im Tor, Sophie Steiner 7/4 Treffer, Annika Neurath 6/2, Kim Plümacher 3, Angela Wietis 3, Janina Dreyer 3, Hanna von Dalwig 2 ,Alana Weber, Mona Skrotzki 1, Stina Wiebke 1 und Johanna Frankfurth.

 

 

05.09.2010 - HSG Wildungen/Fr./B. - HSG Hoof/Sand/Woh. 27:17/12:10

HSG Wildungen/Fr./B.  -  HSG Hoof/Sand/Woh.          27:17/12:10

Missglückter Saisonstart

Mit einer deutlichen Niederlage startete die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen in die Saison 2010/2011 der Regionalliga Ost. Konnte die Mannschaft von Trainer Chris Ludwig in den ersten 30 Spielminuten noch mithalten, so war sie in der zweiten Halbzeit von Beginn an chancenlos und musste die Überlegenheit der Internatsspielerinnen aus Bad Wildungen akzeptieren. Beide Mannschaften begannen das Spiel zögerlich und die Zuschauer in der Ensehalle sahen bis zur 18. Spielminuten lediglich neun Tore zum zwischenzeitlichen 5:4 für Wildungen. Die Heimmannschaft spielte mit Ballharz, mit dieser Tatsache hatten die Gäste doch einige Probleme. Viele Pässe wurden zu ungenau gespielt, häufiges Nachfassen verzögerte die Aktionen im Angriff. Bei einem Halbzeitstand von 12:10 war aber noch alles offen.

Kurz nach der Pause kam sehr schnell die entscheidende Phase des Spieles. Während die Wildunger Spielerinnen Tor um Tor warfen, funktionierte bei der HSG Ho/Sa/Wo fast nichts mehr. Viele Fehlwürfe, technische Fehler und nachlassende Abwehraktionen führten dazu, dass sich der Gastgeber uneinholbar absetzte. Nur zwei Tore zwischen der 30. und 50. Spielminute waren erschreckend wenig. Trotz allem hat die Mannschaft nicht aufgegeben und zum Ende des Spieles auch wieder getroffen.

In Bad Wildungen spielten: Julia Geselle und Nathalie Weinrich im Tor, Sophie Steiner 5/1 Treffer, Annika Neurath 5/3, Alana Weber 2, Hanna von Dalwig 2, Kim Plümacher 2, Angela Wietis 1, Mona Skrotzki und Janina Dreyer.