Thomas Ressel

Rückblick:
In der vergangenen Saison konnte das Trainerteam um Nora Huth, Alina Kaufmann, Kevin Körner und Karl-Friedrich Engelbrecht auf einen personell stabilen Kader zurückgreifen. Das hatte zur Folge, dass die Spielberichtsbögen im Saisonbetrieb immer gut gefüllt waren. Da wir von Saisonstart an weniger auf Sieg und tollen Tabellenstand geschaut haben, bekamen auch alle Spieler unabhängig von ihrem individuellen Leistungsvermögen ihre Einsatzzeiten bei den Serienspielen. In der Regel waren eine hohe und engagierte Trainingsbeteiligung erkennbar, sodass munter rotiert werden konnte. Bei Gegnern, die in der Hinrunde leistungsstark aufgetreten sind, stellten wir in der Rückrunde den älteren Jahrgang entgegen, damit keine Überforderung einzelner aufkommen konnte. Für die Saison 2019/20 hat das Trainerteam einige sehr gute Spiele gesehen, allerdings gab es auch die eine oder andere Leistung, wo die Konstanz einfach gefehlt hat oder die erlernten Trainingsinhalte nur bedingt abgerufen wurden. Die Mannschaft hat sich als Team toll entwickelt, einzelne Spieler haben sogar richtig große Fortschritte gemacht. Auch die Elternschaft hat zu großen Teilen zu diesen harmonischen miteinander beigetragen, Fahrer und helfende Hände, waren immer schnell gefunden.


Vorschau:
Da wir als HSG Ho/Sa/Wo einen tollen Job im Mini – Bereich an allen drei Standorten machen, erweiterte sich der theoretische Kader für die Saison 2020/21 nochmals und auch das eine oder andere Mädel tauchte in den ersten Trainingseinheiten auf. Hinzu kamen noch drei Neueinsteiger, sodass wir in den wenigen Trainingseinheiten die Corona zuließ immer um die 20 Kinder zu trainieren hatten.
Leider musste Nora Huth aus zeitlichen Gründen das Trainerteam verlassen, wurde aber relativ zeitnah von Fabienne Humburg ersetzt. Das war elementar wichtig, denn nur so konnten wir gewährleisten den strengen Pandemieauflagen gerecht zu werden um in kleinen Trainingsgruppen arbeiten zu können. Wie alle Handballerinnen u. Handballer hat das Team dem Saisonbeginn entgegengefiebert, wurde aber drei Tage davor von den jüngsten HHV-Entscheidungen Ende Oktober ausgebremst.

Wenn sich die Lage wieder stabilisiert, bieten wir zwei Trainingstage an, die Dienstags in der Hoofer Schulturnhalle und Freitags in der alten Wolfhagener Halle stattfinden.   
Bis dato sind alle Spielerinnen und Spieler noch geduldig, auch bei der Elternschaft ist ein großer Teil Verständnis für die spezielle Situation wahrnehmbar. Wir halten alle per WhatsApp und E-Mail auf dem Laufenden und hoffen wie alle anderen auch auf baldiges fortsetzen unseres Sportes.

Mit sportlichen Grüßen,
Karl-Friedrich Engelbrecht

Sonntag, 01 November 2020 17:23

Einladung zur Mitgliederversammlung 2020

Termin
16.11.2020, ab 19.30 Uhr
Tagesordnung:
01 Eröffnung und Begrüßung
02 Feststellen der ordnungsgemäßen Einladung
03 Genehmigung der Tagesordnung
04 Bericht 1. Vorsitzender
05 Bericht Jugendwarte / Jugendwartin
06 Bericht der Seniorenwartin
07 Bericht Schriftführer / Pressewart
08 Bericht Kassenwart
09 Bericht Kassenprüfer /Kassenprüferin
10 Entlastung des Vorstandes
11 Anträge (sind beim Vorstand schriftlich einzureichen)
12 Verschiedenes
WICHTIGER HINWEIS
Aufgrund der derzeit geltenden Vorschriften zur Corona Pandemie wird die Versammlung mittels ZOOM-Konferenz durchgeführt. Wir bitten daher um eine schriftliche Anmeldung per E-Mail bis zum 10.11.2020 an die nachfolgende Mailanschrift: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Der Vorstand der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen

Publiziert in Saison 2020/21

HSG schickt zwei Teams ins Rennen

Um den 20 Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren genug Spielpraxis zu geben, war für die Mannschaftsverantwortlichen schnell klar, zwei Mannschaften zu melden. Ausgebremst durch das alle in Schach haltende Virus konnte die Qualifikationsrunde zur Oberliga leider nicht stattfinden und so wurde eine Quotientenregel, die die Platzierungen der letzten Serien bewertet, herangeführt. Dies führt dazu, dass die C1-HSGlerinnen den Teams aus Wilhelmshöhe, Dittershausen, Twistetal/Korbach und Eintracht Baunatal hauchdünn den Vorrang lassen mussten und somit in der Bezirksoberliga starten werden.

Personell werden die Jahrgänge 2006 und 2007 zusammengeführt. Letizia Trombello wird ihr Doppelspielrecht wahrnehmen und nach einem Jahr zur HSG zurückkehren. Desweiteren wird den 2005er und 2004er Talenten Mia Borchardt, Emilia Steuber und Nele Kuhn die Möglichkeit gegeben, neben ihren Einsätzen in der D-Jugend schon ein wenig C-Jugend-Luft zu schnuppern. Das Trainerteam um Martin Göbert und Helmut Heyen wurde durch Marlina Wachs, Spielerin der Damen-Mannschaft, verstärkt.

Während des Lockdowns gelang es mittels Hometraining und Challenges, die Motivation und Fitness der Mannschaft hoch zu halten und im Sommer mit zahlreichen Outdoor-Einheiten für Spaß zu sorgen. So wurden die "alte C" und die "alte D" als neue Einheit zusammen geführt. Als dann die Hallen endlich wieder für den Handballsport zugänglich waren, konnte auch gleich das Spielerische in den Vordergrund gerückt werden, da die konditionellen Grundlagen bereits gelegt waren.

In der Vorbereitung auf die Serie standen sich C2 und C1 den. o. g. Mannschaften gegenüber und erzielten allesamt beachtliche Ergebnisse. Die Spiele fanden allesamt auf Augenhöhe statt und endeten jeweils mit knappen Resultaten in die ein oder andere Richtung. Für die C2 bedeutet dies, dass sie keine Bedenken vor übermächtigen Gegnern zu haben braucht, die C1 bestätigt ihre Oberliga-Ambitionen und geht neben Ahnatal und Vellmar als Favorit in die am Sonntag beginnende Saison.

Nachdem die Saison 2019/20 vorzeitig im März 2020 durch die Corona Pandemie beendet wurde, schloss man die Saison mit dem siebten Tabellenplatz ab.

Anfang August 2020 stieg die Mannschaft wieder in das Training ein und begann mit der Vorbereitung für die neue Spielzeit. Die Mannschaft spielt in diesem Jahr in der Bezirksliga Gruppe 2 und hat insgesamt acht Saisonspiele. Die Trainer Elgar und Tim von Dalwig hoffen, dass alle Spieler gesund und verletzungsfrei durch die neue Serie kommen und am 31.10.2020 das erste Saisonspiel gegen HSG Ederbergland erfolgreich bestreiten werden.

Nach dem inzwischen häufig erwähnten coronabedingten Saisonabbruch im März konnte im Jugendbereich keine Qualifikationsrunde zur Oberliga ausgetragen werden. Mit einer Quotientenregel stufte der Verband die Vereine aus diesem Grund in die unterschiedlichen Ligen ein. Herangezogen für diesen Quotienten wurden die Platzierungen sämtlicher Jugendmannschaften der letzten drei Jahre. Aufgrund der guten Ergebnisse über alle Altersklassen erhielt die JSG Dittershausen/Waldau/Wollrode den begehrten Platz in der Oberliga, die im A-Jugend-Bereich stärker einzuschätzenden Mannschaften aus Twistetal/Korbach und Wesertal treten gemeinsam mit der Steuber-Sieben in der Nordhessenliga an.

Die Vorbereitung lief trotz der Widrigkeiten durch die Pandemie sehr gut. Bereits während des ersten Lockdowns hielten sich die Mädels mit zahlreichen Workouts und Hometrainings fit und stiegen in bereits körperlich sehr guter Verfassung im Juli ins Mannschaftstraining ein. Der zunächst noch sehr kleine Kader erhielt in den folgenden Wochen ständig Zuwachs. Zunächst schlossen sich der Mannschaft nach dem Rückzug der weiblichen Jugend B mit Laura Werheit, Finja Rogge, Jule Krackrügge und Avienne Röse vier junge Talente an, wenig später kehrte Paula Unseld nach knapp einjähriger Abwesenheit zur Mannschaft zurück. Als weitere Neuzugänge kamen im September vom TV Külte die Zwillinge Sophia und Louisa Rest hinzu, die nach Ansicht von Trainer Steuber den Kader nicht nur in der Breite sondern auch in der Spitze deutlich verstärken.
 
In einem Trainingsspiel gegen die zweite Frauenmannschaft schlug sich die Steuber-Sieben sehr achtbar, jedoch wurde auch deutlich, dass aufgrund mangelnder Spielpraxis noch einiges an Arbeit zu investieren ist, um dem Team den nötigen Feinschliff zu verpassen. So gilt es jetzt effektiv und schnell die Neuzugänge zu integrieren, um gut gerüstet in die neue Serie zu starten. Trainer Steuber kommt es hier sehr gelegen, dass die neue Spielzeit für die weibliche Jugend A erst am 25.10.2020 offiziell startet. Gegner ist auswärts um 15:00 Uhr die JwSG Baunatal/Böddiger.
 
In der recht kleinen Liga mit nur fünf Mannschaften sieht Trainer Steuber die JwSG Baunatal/Böddiger und die JwSG Lohfelden/Vollmarshausen/Zwehren auf Augenhöhe. Die Teams aus Twistetal und Wesertal scheinen sportlich noch nicht erreichbar. Es bleibt abzuwarten wie schnell die Mannschaft sich findet und ob die ein oder andere Überraschung gegen die leistungsstärkeren Teams möglich ist. Über allem steht jedoch die Hoffnung die Serie bis zum Ende gesund durchzustehen.

Sonntag 18.10.2020 um 16.00h in Kriftel
Ein Saisonstart unter besonderen Bedingungen

In der kommenden Woche geht es wieder los für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen.
Nachdem die Saison Mitte März kurzfristig aufgrund der Corona-Pandemie beendet wurde und nicht absehbar war, wann und zu welchen Bedingungen es wieder losgeht, startet am kommenden Wochenende das erste Saisonspiel der Serie 2020/2021. Die Mannschaft um Chris Ludwig geht aufgrund des frühzeitigen Saisonabbruchs wieder in der Oberliga Hessen an den Start.

Leider haben die Damen aus Hoof/Sand/Wolfhagen trotz des Klassenerhaltes schweren Herzens einige Abgänge zu verkraften. Für Torhüterin Malgorzata Rodziewicz war es die letzte Saison zwischen den Pfosten und sie beendet ihre Karriere mit 43 Jahren. Ebenso verlässt Rieke Hrdina das Team und wechselt zum Bezirksoberligisten HSG Zwehren/Kassel. Vanessa Kohler beendet nach einer Saison ihre Karriere aus persönlichen Gründen. Auch unsere gute Seele Ute Engelbrecht, die uns die letzten Jahre neben dem Feld unterstützt hat, gibt ihr Amt als Betreuerin ab. Zuletzt verlässt das Team Annika Neurath, die als Urgestein schon seit den Hoofer Minis für die Vereinigten spielt. Aufgrund ihres beruflichen Umzugs nach Mainz schafft sie es zeitlich nicht mehr für uns auf Torjagd zu gehen und wechselt zum Oberligisten TSV Budenheim.
Jedoch gibt es nicht nur traurige Nachrichten, was die personelle Situation angeht.
In der laufenden Saison 2019/2020 schloss sich vom ehemaligen Oberligisten HSG Zwehren/Kassel, nach einer eingelegten Handballpause, Anne Eichhofer der Mannschaft an und unterstützt diese sowohl im Rückraum als auch auf der rechten Außenbahn. Aus den eigenen Reihen kommt zudem die junge Torhüterin Andrea Garder, die vorher in der 2. Damenmannschaft spielte, in das Oberligateam. Des Weiteren kam die 3. Liga erfahrene Franziska Chmurski, aus Ober-Eschbach und verstärkt das Team sowohl im Rückraum, wie auch auf der Kreisläuferposition. Nach einer einjährigen Babypause kehrt Kathleen Engelbrecht zurück und wird noch einmal auf den Außenbahnen angreifen. Auch neben dem Feld wurde schnell adäquater Ersatz gefunden: hier sorgt sich jetzt Andrea Ludwiczak-Ritter, Mutter von Ilka Ritter und langjährig treuer Fan, als neue Betreuerin um die Mädels.


Mit den neuen Spielerinnen im Team durfte die Vorbereitung für die 1. Damen Ende Mai unter bestimmten Hygienevorschriften und in Kleingruppen wieder starten. Nach der langen Zwangspause war die Freude auf das erste Training groß, dennoch ging es mit der Ungewissheit über einen Saisonstart und den besonderen Umständen in eine der längsten Vorbereitungen in der Geschichte der Handballerinnen. Neben anfänglichen Lauf- und Krafteinheiten, folgte mit zunehmender Lockerung der Corona-Maßnahmen, das Hallentraining sowie Testspiele. Durch den Umbruch bei den Damen der HSG/Hoof/Sand/Wolfhagen galt es, sich mannschaftlich einzuspielen und die neuen Spielerinnen zu integrieren. Mit dem gesteckten Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen sowie gesund und verletzungsfrei zu bleiben, steht nun endlich die neue Saison vor der Tür.

Mit dem Saisonstart am kommenden Wochenende gegen TuS Kriftel muss man sich gleich gegen ein starkes, oberligaerfahrenes Team beweisen. Die Damen aus Südhessen wurden in der jüngsten Saison Vizehessenmeister und werden auch in diesem Jahr sicherlich oben mitspielen. Aus diesem Grund gilt es für die Damen um Kapitänin Lea Willer, sich am Wochenende in Kriftel gut zu verkaufen und mannschaftlich alles zu geben.

Aufgrund der aktuellen Situation entschied sich der Hessische Handball Verband den Saisonstart der Oberliga Hessen vom 12./13. September auf den 17./18. Oktober zu verschieben. Es sollen, so gut es geht, für alle Mannschaften die gleichen Trainingsbedingungen und eine Chancengleichheit bestehen. Einige Mannschaften durften aufgrund der Corona-Pandemie nicht in ihre Halle oder nur mit Kleingruppen trainieren, deshalb entschied sich der Verband die ersten Saisonspiele abzusagen. Wann und wie diese Spiele nachgeholt werden, oder ob diese sogar entfallen, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch ungewiss.
Chris Ludwig spielte diese Entscheidung in die Karten, denn so bleibt der Mannschaft mehr Zeit, die neuen Spielerinnen Anne Eichhofer und Franziska Chmurski in die Bewegungsabläufe zu integrieren. Eichhofer bestritt bereits drei Spiele in der Saison 19/20 für die HSG, Chmurski wechselte Anfang August vom Drittligisten TSG Ober-Eschbach zur HSG.

Am Sonntag, den 23.8.2020 bestritt die HSG ihren ersten Trainingstag. Auf dem Programm standen zwei Trainingsspiele, am Vormittag gegen die Damen aus Hainzell/Großenlüder (Landesliga) und am Nachmittag gegen die Vereinigten aus Plesse/Hardenberg (Oberliga Niedersachsen). Chris appellierte an seine Mannschaft, dass er eine Leistungssteigerung zu dem Spiel gegen Twistetal am Freitag (21.8.2020) sehen wolle, dies sollte den Damen auch gelingen. Das Tempospiel konnte gesteigert und Spielzüge konsequenter durchgeführt werden. Jedoch schlichen sich in die zweite Halbzeit immer mehr Unkonzentriertheiten ein, sodass das Spiel 30:33 für die Damen aus Hainzell endete.
Im Anschluss der Partie ging es für die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen in das Hotel Emstaler Höhe, welches von der Familie Frankfurth betrieben wird. Wie jedes Jahr wurde die Mannschaft mit leckerem Mittagessen versorgt. Recht herzlichen Dank, dass das jedes Jahr wunderbar funktioniert.
Nach einer kleinen Verdauungspause reiste die Mannschaft nach Schauenburg- Hoof, um dort die Damen aus Plesse/Hardenberg zu empfangen. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in der zweiten Halbzeit konnte sich die Ludwig-Sieben sogar einen sechs Tore Vorsprung erarbeiten, dieser konnte jedoch nicht gehalten werden, weil sich wieder einige kleine Fehler einschlichen. In letzter Minute wurden dann noch einmal die letzten Kraftreserven mobilisiert und ein 31:30 Sieg herausgearbeitet. Somit konnte der lange und anstrengende Trainingstag mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden.
Der Mannschaft bleibt wenig Zeit zur Regeneration, die nächsten Wochen der Vorbereitung müssen optimal genutzt werden, um gut vorbereitet in die Saison starten zu können. Am Freitag (28.8.2020) steht dann das Rückspiel in Hainzell auf dem Programm, wo man weiter an den Bewegungsabläufen, Torwürfen usw. arbeiten will.

Donnerstag, 20 August 2020 21:30

50 Jahre Handball beim SSV Sand

Ein Jubiläum steht an
Die ersten Handball Aktivitäten gab es in Sand bereits in den Jahren 1946 bis 1948 als eine Männermannschaft im Einsatz war.
Bis zum Bau der ersten Sporthalle in Bad Emstal war es dann ruhig geworden um diesen Sport. Im Oktober 1971 fanden sich dann einige Mitglieder des SSV Sand 1910 im Lokal "Hessischer Hof" zur Vereinsgründung der Handballsparte. Folgende Sportler waren für den Wiederbeginn des Handballsports verantwortlich:
            Blanarsch, Johann
            Göbert, Rudi
            Neuhof, Fritz
            Oppermann, Willi
            Riemann, Dieter
            Rogge, Ernst
            Schmeissing, Gernot
            Welzel, Lutz

Die Abteilungsleiter:
1971-1972    Willi Oppermann
1972-1974    Johann Blanarsch
1974-1975    Ernst Rogge
1975-1976    Dieter Riemann
1976-1983    Ernst Rogge
ab 1983    Gernot Schmeissing

Bis 1976 wurde im Kreis Kassel, ab 1977 im Kreis Waldeck, später im gemeinsamen Kreis Waldeck/Hofgeismar gespielt. Nach der Gebietsreform im Jahre 2000 spielen die Mannschaften im Bezirk Kassel/Waldeck.
Seit 1986 gab es über Lehrer der Sander Schule sportliche und private Beziehungen zum Handballclub Amicalé in Les Ponts de Cé, der Partnergemeinde von Bad Emstal. Leider sind die Aktivitäten inzwischen „eingeschlafen“.
Im Jahre 1990 gab es erste Kontakte zu einem Handballverein aus Geringswalde in der ehemaligen DDR.
Ab 1. Mai 1992 gingen die Handballsparten des SSV Sand und des VfL Wolfhagen eine Spielgemeinschaft unter dem Namen HSG Sand/Wolfhagen ein.
Ab 1.Juli 2003 bilden der TV Hoof, der SSV Sand und der VFL Wolfhagen eine Spielgemeinschaft, die bis zum heutigen Tage gut zusammen arbeitet und unter der Abkürzung HSG HoSaWo bekannt ist.
Im Laufe dieser Jahre gab es viele Erfolge im Jugend- und Seniorenbereich zu feiern, wie Aufstiege bis in die Oberliga im Seniorenbereich oder die Regionalliga im Jugendbereich. Auch eine Jugendnationalspielerin und spätere Erstbundesligaspielerin stammt aus den Reihen des SSV Sand. Auch gab es immer wieder Berufungen der jüngeren Sportler und Sportlerinnen in die Auswahlmannschaften des Bezirks und sogar bis in die Hessenauswahlteams.
Im Jahre 2021 kann die Handballsparte im SSV Sand ihr 50-jähriges Jubiläum feiern.

Publiziert in Allgemein
Sonntag, 02 August 2020 11:38

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2020

4. September 2020, ab 20.00 Uhr
Hotel „Emstaler Höhe“ in Sand

Tagesordnung:
01 Eröffnung und Begrüßung
02 Feststellen der ordnungsgemäßen Einladung
03 Genehmigung der Tagesordnung
04 Bericht 1. Vorsitzender
05 Bericht Jugendwarte
06 Bericht Seniorenwartin
07 Bericht Pressewart
08 Bericht Kassenwart
09 Bericht Kassenprüfer
10 Entlastung des Vorstandes
11 Anträge sind bis zum 31.8.2020 beim Vorstand einzureichen
Verschiedenes

Publiziert in Allgemein

Herzlichen Glückwunsch zur Vizemeisterschaft!!

Für die abgelaufene Serie bildete sich das Team wieder neu. Ein Teil blieb, ein Teil kam aus der D Jugend, andere fingen wieder an mit Handball und auch neue Handballerinnen wurden dazu gewonnen, so dass die Trainerin Daniela Oberbeck diese Saison neben Betreuer Dirk Zimmermann einen guten Kader zur Verfügung hatte. Die Mädels starteten in der Bezirksklasse und hofften auf Punkteerfolge. In der Vorbereitung war bis zu den Ferien waren Ausdauer und Koordination ein großes Thema. Dann lagen die Schwerpunkte im spielerischen und auch taktischen Bereich, dadurch sollte die Mannschaft noch mehr zu einer Einheit werden. Bis zum Saisonauftakt im September 2019 war Zeit, um das Team der weiblichen C-Jugend auf Erfolgskurs zu schicken.

Die gesamte Saison verlief recht gut und die Mädel´s wurden immer mehr zu einem Team. Viele Spiele wurden gewonnen. Bereits nach der Hinrunde lag die Mannschaft auf dem 2. Tabellenplatz mit nur einer Niederlage im Gepäck.
Nach der Winterpause sollte dort wieder angeknüpft und die Vizemeisterschaft verteidigt werden. Bis Anfang März hatten die Mädels wieder kein Spiel verloren und im letzten ging es nun sogar um die Meisterschaft. Doch die jungen Damen aus Bad Wildungen waren an diesem Tag deutlich überlegen und somit konnte eine souveräne Vizemeisterschaft gefeiert werden. Dafür herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Ein Dank geht auch an das Trainerteam Daniela Oberbeck und Dirk Zimmermann, die mit der Mannschaft ein tolles Team in der abgelaufenen Saison waren.

Folgende Spielerinnen gelang dieser Erfolg:
Laura Werheit, Jolina Finke, Hailey Carl., Emma Berninger, Laurine Goossens, Paula Bürger, Elisa Platte, Lara Zimmermann, Hanna Kuhn, Franziska Bossecker, Finja Rogge, Amelie Fritz, Laura Weiershäuser und Jule Krackrügge.

Die Serie der weiblichen C-Jugend war vor Corona regulär zu Ende. Doch momentan ruht der Handball noch, denn die Mädels würden natürlich gern in ihren neuen Teams trainieren, um auch dann schnellst möglich an ihre gezeigten Leistungen anzuknüpfen. Denn ein Teil der Mannschaft geht in der neuen Saison in die B-Jugend, der Rest bleibt in der C-Jugend.

Das Trainerteam wünscht an dieser Stelle allen Mädels viel Erfolg in ihren Teams und für die neue Saison schöne Spiele, auch wenn zum heutigen Zeitpunkt noch nicht feststeht, wann und wie der Handball weiter geht.

Knappe Niederlage im letzten Saisonspiel

Auch im letzten Saisonspiel bei der HSG Lichtenau/Großalmerode gab es für die HSG-Mannschaft keinen Sieg. Das Team von Trainer Dung und Oberbeck verlor gegen den Tabellennachbar denkbar knapp mit 12-13.
Zu Beginn der Partie hatte die Gäste-Abwehr enorme Schwierigkeiten mit dem Spielaufbau der gegnerischen Mannschaft. Die Gastgeber lösten immer wieder mit Einläufern an den Kreis auf und brachten dadurch die jungen Spieler der HSG Ho/Sa/Wo durcheinander. So gelangen den Lichtenauern leichte Tore und bereits Mitte der ersten Halbzeit stand es 5-2. Eine Auszeit brachte etwas mehr Sicherheit in die HSG-Abwehr und es dauerte 6 Minuten bis wieder ein Tor fiel. Doch der HSG-Angriff zeigte sich an diesem Tag auch nicht in bester Verfassung und stand zu dicht an der gegnerischen Abwehr und kam nur selten durch die Lücken. Bis zur Pause konnte der 3-Tore Rückstand nicht aufgeholt werden und beim Stande von 9-6 wurden die Seiten gewechselt.

Ein ganz anderes Bild zeigte sich den Zuschauern in der zweiten Hälfte. Nun gab die HSG Ho/Sa/Wo den Ton an und durch schöne Einzelaktionen gelang den Gästen in der 28. Minute der Ausgleich zum 9-9 und später sogar die 10-9 Führung. Die Mannschaft aus dem Werra-Meißner-Kreis konnte in 12 Minuten kein Tor erzielen, weil zum einen die Abwehr gute Arbeit leistete und Torhüter Aaron Behr in seinem letzten Spiel in der D-Jugend wieder einmal brillant parierte.
Die letzten 8 Minuten waren an Spannung kaum zu überbieten, es ging munter hin und her, doch am Ende hatten die Gäste das Nachsehen und verloren mit 12-13 diese Partie und damit auch den 4. Tabellenplatz.

Es spielten für die HSG:
Aaron Behr (Tor), Enzo Vaupel 6, Manuel Rozko 5, Ole Glöckner 1, Tom Wöllenstein, Lasse Watzka, Silas Fieseler, Rafael Mielke, Janne Mönicke, Luca Gallasch, Lenny Rudolph und Levi Schacht

Arbeitssieg im Kellerduell

Die Mannschaft von Trainer Genditzki stellte sich am vergangenen Wochenende der Mannschaft der TG Wehleiden III. Bereits von Anfang an war klar, dass in diesem Spiel gekämpft werden müsse, da es wichtige Punkte im Abstiegskampf in der Bezirksliga B waren.

Das Spiel begann sehr ausgeglichen, denn es hagelte Tore auf beiden Seiten, jedoch mit einem Vorteil für die HSG und dadurch kam es zu einem Spielstand von 8:5 nach 10 Minuten. Beide Seiten kämpften hart, um dieses Spiel für sich zu entscheiden und die Punkte einzusacken. Der Halbzeitstand von 20:19 lies vermuten, dass dieses Spiel ein sehr torreiches werden würde. Der weitere Spielverlauf bestätigte dies.

Nach der Halbzeitpause gingen beide Teams hoch motiviert wieder aufs Feld zurück. Tore fiel auch weiterhin am laufenden Band und beide Mannschaften gönnten sich nichts. Deshalb stand es nach 45 Minuten bereits 28:29 für die TGW. Die Partie verlief auf Augenhöhe und kein Team konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen. Alles deutete auf ein knappes Ergebnis hin. Schlussendlich kam es zwei Minuten vor Spielende zu einem Spielstand von 37:37 und es ging in die heiße Phase des Spiels. Diese Phase konnten die Gastgeber für sich entscheiden und gewannen die Partie mit 38:37.

Fazit: Die Zuschauer bekamen am Samstagnachmittag in der Schauenburghalle ein spannendes Spiel zu sehen und dies endete mit einem freudigen Ergebnis für die HSG.
Wir sind froh über die zwei sehr wichtigen Punkte und schauen nun auf die nächste Aufgabe und zwar das Spiel gegen die GSV Eintracht IV, bei dem wir wieder alles geben werden.

Es spielten:
Jonas Stärkle(Tor), Maurice Wietis(10),Lukas von Dalwig(8), Luke Lindemann(6), André Stegmann(5), Markus Krug(3), Kevin Körner(2), Daniel Stegmann(2), Tim Sauer(1), Felix Oberbeck(1), Jan Wollinger, Philipp von Dalwig, Tarik Schmidt

Knappe Niederlage zum Saisonabschluss

Zum Abschluss der Saison 2019/20 gastierte die wJ D2 der HSG Ho/Sa/Wo beim Tabellenzweiten, dem SVH Kassel. Im letzten Spiel der Serie wollte die aus überwiegend Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs bestehende Mannschaft noch einmal zeigen, was sie in der laufenden Saison gelernt haben.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten sollte das auch gelingen. Es dauerte bis zur zehnten Minute, bis die Gäste in ihr Spiel fanden und damit verbunden auch die Lücken in der SVH-Abwehr nutzten. Schnell wurde der frühe 1:6-Rückstand auf ein 5:6 verkürzt und die HSG war wieder im Spiel. Die Gäste zeigten sich als das lauffreudigere Team und kompensierte körperliche Unterlegenheit durch Einsatzbereitschaft. Unglück im Abschluss sorgte für einen 6:9 Rückstand zur Pause, den die motiviertem Gäste im 2ten Durchgang aber egalisieren wollten.

Die Gäste gaben weiterhin alles, rieben sich aber oft in Zweikämpfen an der SVH Deckung auf. Der Tabellenzweite erwies sich als zäher Gegner und setzte sich auf 15:10 ab. Die unermüdlichen Gäste mobilisierten noch einmal all Kräfte und kamen vier Minuten vor Schluss zum 13:15 – zu mehr aber trotz großer Einsatzbereitschaft nicht.
Rückblickend auf die Serie bleibt festzuhalten, dass sich alle Spielerinnen deutlich weiterentwickelt haben und viel Spaß am Handball hatten.

Es spielten:
Mariella Vazquez im Tor, Mia Borchardt 5 Treffer, Nele Kuhn 4, Emilia Steuber 4, Leni Götte, Amy Krug , Emma Emde, Caitlyn Schwarz und Kaitlyn Grübel

Deutlicher Sieg im letzten Heimspiel

Die Gastgeberinnen gingen mit derselben konzentrierten Leistung der Vorwochen ins letzte Heimspiel der laufenden Spielzeit und hatten sich vorgenommen, sich vom heimischen Publikum mit einer guten Vorstellung und einem Heimsieg aus der Saison zu verabschieden.

Dieses Vorhaben sollte auch ab der ersten Spielminute in die Tat umgesetzt werden. Eine zielstrebige Spielweise, gutes Verschieben und Helfen im Deckungsverbund und eine aufmerksame Torhüterin Mariella Vazquez im Tor machten es möglich, die Begegnung von vorn herein einseitig zu gestalten. Leni Götte und Lauren Keller warfen in den ersten fünf Spielminuten eine schnelle 5:1 Führung heraus, die im weiteren Spielverlauf kontinuierlich ausgebaut wurde. Der Gästesieben wurde durch eine gute Abwehrleistung Spielfreude und Mut genommen, diese Abwehrarbeit stellte die Grundlage für die weiteren fünf Treffer durch Sarah Kranz und Nele Vogel zum 11:3 Pausenstand.

Den Ahnataler Mädels war der Zahn gezogen, Anfang der zweiten Halbzeit zweifelte keiner der Zuschauer mehr am Ausgang der einseitigen Partie. Es wurde fleißig gewechselt und auch auf für den ein oder anderen etwas ungewohnte Positionen gespielt. Lilly Schwarz und Levke Heyen sorgten für den 15:5 Zwischenstand und Emilia Steuber traf nach einem sehenswerten Spielzug zum 22:8 Endstand ins linke untere Eck.

Die HSG gastiert am kommenden Samstag zum Abschluss beim Tabellensechsten, der HSG Wesertal.

Es siegten:
Mariella Vazquez im Tor, Lauren Keller 7 Treffer, Nele Vogel 4, Sarah Kranz 4, Levke Heyen 3, Leni Götte 2, Lilly Schwarz 1, Emilia Steuber 1, Emma Emde und Mia Borchardt

HSG entführt Punkt aus Külte

Nach dem starken Auftritt der Vorwoche und dem Heimspielsieg gegen Dittershausen ging es für die HSG darum, die Leistung zu konservieren und in Sachen Einsatz und Spielfreude daran anzuknüpfen. Mit dieser Motivation und dem Willen, die 20:24 Hinspielniederlage wett zu machen, gingen die Vereinigten ins vorletzte Auswärtsspiel der laufenden Saison. Es ging für beide Mannschaften um viel, die Begegnung hatte für beide Teams Endspielcharakter: Die Gastgeberinnen wollten als zweiter zum Tabellenführer aufschließen und Meister werden, die Gäste strebten an, doch noch Tabellenplatz drei zu erreichen.

Den besseren Start hatten die Gastgeberinnen, die wie erwartet und bereits im Hinspiel gezeigt, ein ums andere Mal über Spielgestalterin und Top-Torschützin Ida Lefringhausen ihre Aktionen vortrugen und erfolgreich waren. Das frühe 1:3 aus HSG Sicht konnte Lauren Keller, die sechs ihrer sieben Treffer gleich zu Beginn der Partie erzielte, im Alleingang nach zehn Minuten zum 6:6 egalisieren. In dieser Phase zeigte die HSG ihre beste Leistung in der Partie: die Abwehr agierte konsequent und fand in die Ballwege und im Angriff wurde druckvoll Richtung Külter Tor gespielt. Lilly Schwarz, Sarah Kranz und Nele Vogel warfen die Gäste erstmals mit zwei Toren zum 9:7 in Front. Mit einer knappen 13:12 HSG-Führung wurden die Seiten gewechselt.

Es blieb das erwartet knappe Spiel zweier spielerisch und kämpferisch gut eingestellter D-Jugend Mannschaften, die Tempo und Durchsetzungsfähigkeit mitbrachten. Die Führung wechselte in den folgenden zehn Minute mehrfach und fortan dominierten auf beiden Seiten mehr und mehr die Abwehrreihen das Geschehen. In einem von beiden Seiten intensiv, aber fair geführten Spiel gelang es den Gästen in der 34. Spielminute erneut, sich durch Sarah Kranz‘ sechsten Treffer auf zwei Tore zum 21:19 abzusetzen. Beiden Teams merkte man jetzt den Kräfteverschleiß an. In den Angriffsbemühungen gelang nicht mehr viel. Die Partie behielt aber ihre Spannung und fand den Höhepunkt in der letzten Spielminute: Lilly Schwarz erzielte eine Minute vor Schluss die erneute HSG-Führung. Der Abwehrverbund der Gäste kämpfte und arbeitete was die Kräfte noch hergaben und die HSG versuchte, den knappen Vorsprung ins Ziel zu bringen. Elf Sekunden vor Schluss musste die gute Torfrau Mariella Vazquez dennoch hinter sich greifen. Die letzte Auszeit und der angesagte Spielzug endeten in einem direkt auszuführenden Freiwurf, den Levke Heyen mit dem Schlusspfiff knapp vergab.

Unter dem Strich ein gerechtes Unentschieden, das aber keinem beider Teams wirklich weiterhilft und sich für die HSG nach dem Spielverlauf und dem späten Ausgleich wie eine Niederlage anfühlt.

Es spielten:
Mariella Vazquez im Tor, Lauren Keller 7 Treffer, Sarah Kranz 6 , Nele Vogel 6, Lilly Schwarz 2, Levke Heyen 1, Emma Emde, Leni Götte, Emilia Steuber und Mia Borchardt

Heimsieg sichert Platz vier

Das direkte Duell gegen den Tabellennachbarn aus Dittershausen hatte für die HSG Endspielcharakter. Die Ausgangslage war klar: mit einem Sieg hatten die Gastgeberinnen die Möglichkeit, sich weiter abzusetzen, eine Niederlage würde Punktgleichheit bedeuten.

Die HSG musste auf Rückraumspielerin Lauren Keller verzichten, die krankheitsbedingt passen musste und ihrer Sieben nur moralisch von der Tribüne unterstützen konnte. So schmerzlich der Ausfall auch war, hatte er doch etwas positives: alle anderen Akteurinnen standen zusammen, kämpften für und miteinander und gaben allesamt ein paar Prozent mehr als üblich. Mit diesem Teamgeist gelang es, einen frühen 1:4 Rückstand nach zehn Minuten erstmals durch Lilly Schwarz‘ Treffer zu egalisieren. Die Abwehrreihe der Heimsieben stellte sich auf den Gegner immer besser ein und machte es der JSG Dittershausen schwer, zu Abschlüssen zu kommen. Entschlossenes Verteidigen und hohe Laufbereitschaft legten die Grundlage für die 11:10 Pausenführung.

Das Spiel blieb das erwartet knappe zweier spielstarker Mannschaften. Der HSG gelang es in den ersten zehn Minuten mit einer immer über sich hinauswachsenden Sarah Kranz, den Vorsprung zu verwalten und in der Folge – beginnend mit Levke Heyens starken Treffer per Tempogegenstoß zum 15:14 – auf fünf Tore zum vorentscheidenden 20:15 auszubauen. Der Widerstand der Gäste war gebrochen, die HSG brachte die Führung sicher ins Ziel und ließ nichts mehr anbrennen. Nele Vogel setzte unter standing ovations der zahlreich erschienenen und lautstark anfeuernden Anhängerschaft den Schlusspunkt zum 22:19 Heimsieg.
Die HSG behauptet Platz vier und reist am kommenden Sonntag gut gerüstet zum Tabellenzweiten TV Külte.

Es siegten:
Mariella Vazquez und Larissa Schubert im Tor, Sarah Kranz 9 Treffer,  Levke Heyen 5, Lilly Schwarz 5, Nele Vogel 3, Emma Emde, Emilia Steuber, Leni Götte  und Mia Borchardt

Deutliche Niederlage beim Tabellenführer

Das hatten sich die HSGlerinnen anders vorgestellt. Nach einer großartigen Leistung im Hinspiel, als man die VW-Städterinnen an den Rand einer Niederlage gebracht hatte, wollte die Göbert / Heyen Sieben an die starke Vorstellung anknüpfen und für eine Überraschung sorgen. Der Matchplan ging aber gehörig in die Hose. In der Abwehr kamen die Gäste kaum in die Zweikämpfe, kassierten trotzdem in der ersten Hälfte nur elf Gegentore. Im Angriffsspiel ließen die Vereinigten aber alles vermissen, was es braucht, eine Spitzenmannschaft ins Wanken zu bringen: zu wenig Tempo, keine Entschlossenheit in den Zweikämpfen und viel zu wenig Zug zum Tor. Weil auch die Torhüterinnen nicht ins Spiel fanden, war das Spiel zur Pause beim 11:3 bereits entschieden.

Im zweiten Durchgang fanden die Gäste besser in die Partie und zeigten die Eigenschaften, die sie in der ersten Hälfte vermissen ließen. Mit deutlich mehr Druck in den Angriffsbemühungen gelang es, das Spiel ausgeglichen zu gestalten – zu mehr reichte es jedoch nicht. Die Gastgeberinnen spielten den Vorsprung souverän runter und ließen der HSG an diesem Nachmittag nicht den Hauch einer Chance. Für die HSG gilt es, am kommenden Wochenende wieder in die Spur zu finden. Dann gastiert Tabellennachbar Dittershausen in der Sander Großsporthalle.

Es spielten:
Mariella Vazquez und Larissa Schubert im Tor, Sarah Kranz 6 Treffer, Lauren Keller 5, Nele Vogel 1, Levke Heyen, Emma Emde, Lilly Schwarz, Emilia Steuber und Mia Borchardt

Robuste Gangart der Zwehrener Mannschaft lies kein attraktives Handballspiel zu

Handballspiel sieht anders aus. Eine erkennbar regelgerechte Balleroberung war bei dem Gegner aus Zwehren nicht zu beobachten. Viele Aktionen der HSG – Jungs wurden durch unsportliches schubsen, klammern, bis hin zum Stoßen von hinten im vollen Tempo unterbrochen. Eine Spielunterbrechung jagte die nächste, sodass ein ansehnlicher Spielaufbau nur schwer möglich war. Wenn dann auch noch selbstkritisch festgestellt werden muss, dass die Gäste in den ersten sieben Spielminuten alleine fünf beste Torgelegenheiten liegen ließen, erklärt sich der 6-Torerückstand zum Pausenpfiff von selbst.

Auch in der 2. Halbzeit wurden einige unsportliche Aktionen nur unzureichend geahndet. Dieser unangemessenen Härte hatten die Spieler der HSG nichts entgegenzusetzen, da diese Spielweise nicht trainiert wurde und in der Zukunft auch nicht trainiert wird. Da es aber immer mehrere Gründe für ein verlorenes Spiel gibt, bleibt selbstkritisch festzuhalten, dass die Abschlussquote wohl eine der schlechtesten dieser Saison war. Auch die sonst bis zur letzten Minute tolle kämpferische Einstellung war bei vielen Spielen der laufenden Serie schon besser. Ein weiterer Aspekt für diese Niederlage war die jeweilige Anfangsphase der ersten u. auch zweiten Halbzeit, in der die Gäste sieben Tore kassierten, ohne selbst erfolgreich zu sein. Ergebnistechnisch verlief die 2. Halbzeit völlig neutral und hatte auch keine erwähnenswerte handballerischen Highlights.
Fazit: Unter erledigt abhaken, gewonnene Erkenntnisse in die nächsten Trainingseinheiten einfließen lassen und gelassen weitermachen, um sich auf die nächste Aufgabe vorzubereiten.

Für die HSG Ho/Sa/Wo spielten:

Philipp Raum, Janis Vogel, Johannes Frank, Ilias Rozko, Ben Lizan, Johannes Bohl, Noah Kahl, Felix Knorr, Mathis Kurz, Nico Sickora, Paul Wunder, Lukas Kepper u. Nikolas Bode

Durchwachsene erste Halbzeit kostet Punktgewinn beim Vizemeister

Gegen den bereits vor der Partie feststehenden Vizemeister wollte die Steuber-Sieben gerne die unglückliche Niederlage aus dem ersten Vergleich vergessen machen. Die schnelle Führung durch Maleen Fischer war aber dann in Durchgang eins schon für lange Zeit das einzige Highlight. Die Gastgeber bekamen das Spiel schnell unter Kontrolle und konnten sich immer wieder mit guten Eins-gegen-Eins-Aktionen in Szene setzen. Im gleichen Maße wie die Abwehr schläfrig wirkte, war der Angriff ideenlos und zahlreiche technische Fehler führten zu unnötigen Ballverlusten, die es dann auch bei allem Bemühen nicht ermöglichten, den Abstand zum Vizemeister zu reduzieren. Die erste deutliche Führung von 8:4 wurde dann von den Hausherrinnen gekonnt bis zur Halbzeit verwaltet.

In der Pause merkte man den Vereinigten deutlich an, dass der Wille, das Spiel noch zu gewinnen, vorhanden war. Leider war zu dem Zeitpunkt den zahlreichen erkältungsgeschwächten Spielerinnen bereits ein großer Kräfteverlust anzumerken. Mit einer Umstellung der Mannschaft versuchte Trainer Steuber der Abwehr mehr Stabilität zu verleihen. Aus einer stabilen Defensive sollte mit schnellem Umschaltspiel die Wende geschafft werden.

In der zweiten Spielhälfte entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Die Defensive stand vor einer starken Lea Körner sehr stabil und die Baunatalerinnen mussten für ihre Treffer deutlich mehr Kraft investieren als noch im ersten Abschnitt. Leider konnte die Zahl der technischen Fehler in der Vorwärtsbewegung nicht ausreichend reduziert werden und auch das Glück des Tüchtigen stand den Ho/Sa/Wo-Mädels nicht zur Seite. Ein nicht gegebener Treffer sowie zwei verworfene Siebenmeter verhinderten letztlich den Ausgleich, der über die gesamte Spieldauer betrachtet verdient gewesen wäre. Nun gilt es den Kopf nicht in den Sand zu stecken und für das letzte Serienspiel, dem erneuten Vergleich mit dem Vizemeister, noch mal alle Kräfte zu mobilisieren und für einen versöhnlichen Saisonabschluss zu sorgen.

Trainer Steuber nach dem Spiel: " Es ist fast schon unglaublich, dass es uns in dieser Saison kaum gelungen ist, mal in Bestbesetzung mit einer halbwegs gesunden Mannschaft anzutreten. Umgeben von zahlreichen hustenden Triefnasen war am heutigen Spieltag vielleicht nicht mehr zu erwarten. Der zweite Durchgang war unter diesen Umständen eine bemerkenswerte Energieleistung der Mannschaft gegen den Tabellenzweiten. Schade, dass der Kampf nicht mit einem Punktgewinn belohnt wurde. "

Gegen Baunatal/Böddiger spielten:
Lea Körner ( Tor ), Leonie Umbach 5/2, Neele Niemeyer 4, Maleen Fischer 3, Imke Mette 3/1, Lia Frank 2, Maite Heyen 1, Marie Koch, Amelie Lindemann, Anna Blaschke

Harter Kampf bis zur letzten Minute

Die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen hat ihr Heimspiel gegen die HSG Lohfel-den/Vollmarshausen II nach hartem Kampf mit 32:31 gewonnen und damit zwei wichtige Punkte geholt, um weiter in der oberen Tabelle mitzureden. Trotz des Feh-lens einiger erfahrener Spielerinnen startete die Heim-Sieben sehr gut ins Spiel und konnte durch schnell vorgetragene Angriffe die Abwehr der Gäste immer wie-der durchbrechen und zu schnellen Toren kommen. Die Mannschaft von Trainer Kevin Meers und Marcel Fischer baute so den Vorsprung immer weiter aus, ging letztlich mit 19:15 in die Halbzeitpause.

In der 2. Halbzeit starteten die Gäste besser ins Spiel und verkürzten den Vorsprung bis zur 35. Minute auf 20:19. Die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen konnte ihre Führung aber verteidigen und bis zur 40. Spielminute halten. Dann jedoch konnten die Gäste 4 Tore in Folge erzielen und erstmals in diesem Spiel mit 23:25 in Führung gehen. Die Heimmannschaft antwortete darauf mit einen Lauf und erzielte ihrerseits 5 Tore innerhalb von 3 ½ Minuten und drehte das Spiel wieder zu ihren Gunsten zu einem erneuten Drei-Tore Vorsprung (28:25). Die Gäste steckten aber nicht auf und konn-ten nochmals verkürzen. Die Führung blieb aber bei der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen, die letztlich mit 32:31 das Spiel gewinnen konnte.

Die Gäste hatten mit ihrer Kreisläuferin die beste Torschützin der Liga in ihren Rei-hen, die entweder die guten Anspiele ihrer Mitspielerinnen direkt verwerten konnte oder den nach Foul zugesprochenen 7-Meter verwandelte. Trotzdem muss der Ab-wehr der Heimsieben eine gute Leistung konstatiert werden, die 60 Minute gefordert war und ihre Aufgabe gegen den druckvollen Angriff der Gäste gut gemeistert hat. Auch im Angriff war die Mannschaft von den Trainern Meers/Fischer auf allen Posi-tionen druckvoll und effektiv und konnte auf jeder Position mehrfach zu Torerfolgen kommen. Die sehr junge Mannschaft der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen, mit einem Durchschnittsalter von 19,5 Jahren, hat eine tolle Leistung gegen die doch routi-niertere und erfahrenere Mannschaft der HSG Lohfelden/Vollmarshausen II ge-zeigt.

Es spielten:

im Tor: Cora Bernhardt und Leonie Holzahuer;

im Feld: Nora Huth 6, Marlina Wachs 6, So-phie Döhne 5, Hanna Gombert 5, Marie Gössing 4, Alina Kaufmann 4, Nadine Schäfer 2, Lara Fenner, Kristin Keller und Lara Kienold.

HSG HoSaWo erfüllt Pflichtaufgabe auch ersatzgeschwächt

Am Sonntagabend war mit der HSG Ederbergland der Tabellenletzte der Bezirksliga A zu Gast. Die Ausgangslage war damit eigentlich klar, doch bereits letztes Jahr und im Jahr davor erwies sich der Mitaufsteiger Ederbergland immer als unangenehmer Gegner. Gleichzeitig galt es für den Gastgeber die krankheitsbedingten Ausfälle von Paul Fuhrmann und Paul Tarnow zu kompensieren. Entsprechend bekamen die zahlreich erschienenen Zuschauer in der Schauenburghalle eine erste Sieben zu sehen, die in dieser Saison so noch nicht oft zusammen auf dem Platz stand. Das zeigte sich vor allem in den ersten zehn Minuten, denn die Absprache in der heimischen Defensive stimmte noch nicht ganz (5:5 nach acht Minuten).

Danach jedoch kamen die Hausherren immer besser in Fahrt. Die Abwehr stand jetzt besser und Ballgewinne wurden konsequent in der ersten oder zweiten Welle in hochprozentige Chancen umgewandelt. Bis zur Halbzeit konnte man sich auf 18:10 absetzen.

Der Vorsprung schien groß, doch eine Vorentscheidung war er definitiv nicht, denn der Gast kam besser aus der Pause und konnte in der 43. Minute sogar auf 20:16 stellen. Die heimischen Vereinigten jedoch hielten dem Druck stand und erhöhten ihrerseits noch einmal das Tempo. So gewann man am Ende durch eine geschlossene Mannschaftsleistung verdient mit 31:23.

Für die HSG spielten:

Marcel Fischer und Bastian Klammroth (im Tor),
Steffen Brandt 9/4, Maurice Wietis 6, Yannick Schrottenbaum 4, Marius Bläsing 3, Jonas von Dalwig 3, André Stegmann 2, Tarik Schmidt 2, Marvin Meyer 1, Robin Siering 1, Jan Ledderhose und Daniel Stegmann.

Hart umkämpfter Sieg

Am vergangenen Samstag, den 7. März, empfing die 1. Damen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen den Tabellenkonkurrenten HSG Weiterstadt / Braunshardt / Worfelden e.V. in heimischer Halle mit dem klaren Ziel, die zwei Punkte in Hoof zu behalten. Trotz knapper Niederlage in Darmstadt war die Mannschaft motiviert und guter Dinge.

Die erste Halbzeit begann demnach gut und die Ludwig/Tarnow-Sieben konnte sich über die Spielstände 3:1, 5:3 auf 7:4 durch Larissa Lubach absetzen, sodass der Trainer der Gäste Konsequenzen zog und in der 7. Minute die erste Auszeit der Partie nahm. Die Auszeit zeigte Wirkung, es gelang der HSG Weiterstadt / Braunsh./Worf. in der 12. Minute auf 8:8 auszugleichen. Es begann ein Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft auf mehr als ein Tor absetzen konnte. Erst in der 25. Minute gelang es den Gästen, die Führung auf zwei Tore auszubauen, was zum Teil an Fehlern und Unaufmerksamkeit der Gastgeberinnen in der Abwehr lag. Trotzdem ließ die Ludwig/Tarnow-Sieben den Kopf nicht hängen und blieb bis zur Halbzeit dran, sodass es mit einem Spielstand von 19:20 in die Halbzeitpause ging.

Trainer Chris Ludwig appellierte in der Pause an seine Spielerinnen in der Abwehr aufmerksamer zu sein und den Angriff der Gegnerinnen mehr zu stören. Trotz Führung der Gäste sollte der Kopf nicht nach unten gehen.

Obwohl die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen die Abwehr umstellte und mit Sophia Frankfurth auf der Spitze agierte, gelang es den Gästen der HSG Weiters./Braunsh./Worf. auf einen Spielstand von 22:26 davonzuziehen. Dadurch sah sich Trainer Ludwig in der 38. Minute gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Danach konnten die Gastgeberinnen über die Spielstände 24:26 und 26:27 durch Hanna von Dalwig zum 27:27 (43. Minute) ausgleichen. Das Spiel blieb weiterhin knapp und keine der beiden Mannschaften zog vorerst auf mehr als zwei Tore davon. Erst in der 57. Minute ging die Ludwig/Tarnow-Sieben durch Annika Neurath zum 36:33 mit drei Toren in Führung. Die Gastgeberinnen ließen sich daraufhin die Führung nicht mehr nehmen und gewannen mit 38:34. Das Ziel, die Punkte in eigener Halle zu behalten und sich gegen den Tabellenkonkurrenten zu behaupten, wurde damit erfüllt.

Für die HSG HoSaWo siegten:
Im Tor Natalie Weinrich und Malgorzata Rodziewicz, Ilka Ritter, Larissa Lubach (7), Nastassja Haupt, Lea Willer (9), Sophia Frankfurth (1), Nele Bittdorf (1), Karolin Happe (8), Annika Neurath (6), Rieke Hrdina, Hanna von Dalwig (3), Anne Eichhofer und Vanessa Kohler (3).

Sonntag, 08 März 2020 08:59

Minis Sand

Handballfest am Faschingswochenende für die Jüngsten

Am Faschingssamstag ging es für die jüngsten Sander Handballer zu unseren Handball-Freunden aus Wilhelmshöhe. Bei einem vorbildlich gestalteten Turnier mit abwechslungsreichen Geschicklichkeitsparcours, Mal- und Glitzertattoo-Stationen gab es auch wieder 5 Handballspiele zu bestreiten.
Dabei zeigte sich vor allem bei den ersten beiden Spielen gegen Vellmar und dem Gastgeber eine deutliche körperliche und kognitive Unterlegenheit unserer Anfänger-Minis, da die Sander beinahe durchgehend mit Spielern und Spielerinnen im Kindergartenalter aufliefen und gegen die größeren Schulkinder wenig Torgefahr ausüben konnten.
In den letzten drei Spielen gegen Lohfelden/Vollmarshausen, Waldau und unseren Vereinskameraden aus Wolfhagen verliefen die Partien bereits deutlich ausgeglichener, bei dann auch ähnlichem Altersdurchschnitt.
Das Trainerteam zeigte sich mit den jungen Handballern in allen Spielen sehr zufrieden, da die Kinder stets versuchten ihre Mitspieler anzuspielen und so gemeinsam spielerisch und nicht etwa eigensinnig zum gegnerischen Tor zu gelangen. So war im Vergleich zu den letzten beiden Turnieren dahingehend bereits eine deutliche spielerische Leistungssteigerung auszumachen, vor allem da man bedenken muss, dass dieses schnelle Mannschaftsspiel mit den häufigen Ball- und Richtungswechseln sowie den vielen großen Gegenspielern eine große Herausforderung für die 5- bis 7-Jährigen darstellt.
Der Spaß am gemeinsamen Spiel und der sportlichen Bewegung steht daher uneingeschränkt im Vordergrund, sogar noch vor den späteren Zielen von Sieg und Niederlage.

Die Anfänger spielten mit:
Oscar Freihöffer (4 Treffer), Hannes Hergesell (4), Eileen Grede (3), Noah Knöppel, Lina Heinicke, Emma Pohl, Mathilda Rohde, und Ole Iffland

Die Fortgeschrittenen Sander Minis hatten ebenfalls fünf Spiele gegen zumeist körperlich überlegene Gegner zu bestreiten. Die sehr trainingsfleißigen Kinder waren fast vollzählig anwesend, so dass die Trainerin fröhlich durchwechseln konnte. Auch ein Aushelfen von Nelly bei den zahlenmäßig schwächer besetzten Wolfhager Vereinskameraden war aufgrund des großen Kaders möglich, Handball-Neuling Eileen konnte erste Spielfest-Erfahrung bei den Anfängern sammeln und auch Oscar unterstützte erneut bei den Anfängern aus Sand. So bekamen alle Kinder ihre Spielanteile und konnten sich in den Pausen an den Spielstationen austoben.
Die Spiele verliefen durchwachsen. Gegen die teilweise 2 Köpfe größeren Gegner aus Waldau sowie aus Escherode taten sich die Kids schwer. Lange Pässe landeten häufig beim Gegner, und auch der Versuch, einen Pass über den Gegenspieler zu spielen misslang meist. Dennoch zeigten sich die Sander Nachwuchshandballer kämpferisch und gaben keinen Ball verloren. Das Spiel gegen die Vereinskameraden aus Wolfhagen verlief deutlich ausgeglichener und konnte am Ende knapp für die Sander entschieden werden. Im Spiel gegen Lohfelden waren die Sander deutlich überlegen – hier konnten viele Kids einen Treffer erzielen, so dass sich am Ende fast alle Kinder in die Torschützenliste eintragen konnten, was besonders erfreulich ist, zeigt dies doch wie ausgeglichen der Leistungsstand in der Mannschaft ist.

Die Sander Fortgeschrittenen erzielten folgende Ergebnisse:
HSG HoSaWo Sand – Tuspo Waldau                   5:9
HSG HoSaWo Sand – HSG Lohfelden/Vollmarsh.    9:1
HSG HoSaWo Sand – HSG HoSaWo Wolfhagen      3:1
HSG HoSaWo Sand – TSV Escherode                 3:6
HSG HoSaWo Sand – TSG Wilhelmshöhe             5:9

Die Fortgeschrittenen spielten mit:
Bastian Enzeroth und Paul Hahn je 6 Treffer, Valentin Mielke 5, Nelly Atangana 3, Emily Geißler 1, Raphael Schäfer 1, Samuel Schäfer 1, Jule Lachmann 1, Lionel Feist 1, Oscar Freihöffer und Eileen Grede.

Publiziert in Minis Sand 2019/20

Ein verschenkter Nachmittag.

Gegen die einen Platz in der Tabelle vor der Steuber-Sieben liegenden Gastgeber lief vergangenen Sonntag praktisch nichts zusammen. Die Tugenden, welche die Mannschaft in den letzten drei Partien auszeichnete, wurden an diesem Spieltag völlig vermisst. Zu behäbig in Abwehr und Umschaltspiel, zu drucklos und unstrukturiert im Angriff präsentierten sich die Vereinigten an diesem Nachmittag. Dass es zur Halbzeit nur 10:11 stand war der Tatsache geschuldet, dass auch die Hofgeismarer Mädels in Durchgang eins mit schlechtem Angriffsspiel und unaufmerksamer Abwehr agierten. Die hohe Anzahl
an einfachen Fehlern und Fehlwürfen von beiden Mannschaften in diesem Durchgang würden sonst locker für zwei komplette Spiele reichen.

Klar war, dass dieses Spiel von der Mannschaft gewonnen würde, der es gelingt, die Nervosität möglichst schnell abzulegen und die hohe Fehlerquote deutlich zu reduzieren.

Leider machten die Vereinigten in der zweiten Hälfte dort weiter, wo sie aufgehört hatten, während die Gastgeber nun die vielen Einladungen der Ho/Sa/Wo-Mädels dankbar annahmen. So spielte zu Beginn im Grunde nur die Heimmannschaft, die von der Steuber-Sieben zu zahlreichen Treffern regelrecht eingeladen wurde und diese Geschenke dankbar annahm. Es macht keinen Sinn, einzelne Situationen aufzuarbeiten, der zweite Durchgang war einfach indiskutabel schwach und lag nicht ansatzweise im Bereich des möglichen Leistungsvermögens.

Trainer Steuber nach dem Spiel: "Es erscheint für den Handballlaien unverständlich, wie es zu solchen Leistungseinbrüchen im Vergleich zu den Vorwochen kommen kann, jedoch gehört das zu unserem Sport dazu. Die HSG Hofgeismar/Grebenstein mutierte in dieser Saison zu einer Art Angstgegner, gegen den in keinem Saisonspiel das normale Leistungsvermögen abgerufen werden konnte. Bleibt zu hoffen, dass das Team in den beiden kommenden Partien gegen den Vizemeister JwSG Baunatal/Böddiger in die Spur zurückfindet um noch einen versöhnlichen Saisonabschluss zu erreichen."

Gegen Hofgeismar/Grebenstein spielten:
Lea Körner (Tor), Maleen Fischer 4, Imke Mette 4/1, Amelie Lindemann 3, Leonie Umbach 3, Lia Frank 2, Neele Niemeyer 1, Marie Koch, Maite Heyen, Johanna Pfeiffer

Dank starker zweiter Halbzeit knapper Sieg gegen direkten Tabellennachbar aus Korbach.

Die Jungs der HSG kamen gegen den TSV aus Korbach in der Sander Sporthalle nur schwer ins Spiel. Schon in der 5. Spielminute führte der Gegner mit 5:2, da die heimische HSG in der Deckungsarbeit Zuordnungsprobleme hatte und im Abschluss zu unkonzentriert agierte. Zur Mitte der ersten Halbzeit hatte man die zuvor gemachten Fehler weitestgehend abgestellt, sodass sich das Ergebnis bis zum Halbzeitpfiff fast in Waage hielt. Auf die gesamte Saison hin gesehen war diese 1. Halbzeit dieser Partie von zu vielen technischen Fehlern und einer schlechten Passqualität geprägt. Wollte man dieses Match noch für sich entscheiden, musste in der zweiten Hälfte dieses Spieles sicherer und engagierter Handball gespielt werden. Und genau das war auch die Ansage des Trainerteams in der Pause.

Die ersten neun Minuten der 2. Hälfte machten wenig Hoffnung, als Sieger aus diesem Spiel zu gehen. Korbach führte mit drei Toren und hatte in der Torschützenstatistik auch die Nase vorn. Dann ging ein richtiger Ruck durch das gesamte Team der HSG und sechs Tore in Folge ließen wieder etwas Hoffnung aufkommen. Nach einer von K.-F. Engelbrecht genommen Auszeit, in der letzte taktische Maßnahmen besprochen wurden, setzte die Mannschaft alles Geforderte zu 100% um und ließ nur noch zwei Gegentore zu. Da das Team auch im kämpferischen Bereich wieder zu überzeugen wusste, geht dieser wenn auch knappe Sieg voll in Ordnung, hatte man doch ähnlich gelagerte Spiele in der jüngeren Vergangenheit nur knapp verloren. Irgendwie gleicht sich das innerhalb einer Saison immer wieder aus.

Fazit: Eine tolle zweite Halbzeit darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Passqualität, gepaart mit erheblichen Fangfehlern noch intensiv verbessert werden muss. Somit sind die nächsten Trainingseinheiten schon inhaltlich klar definiert.

Für die HSG Ho/Sa/Wo spielten:
Nikolas Bode, Paul Wunder, Philipp Raum, Janis Vogel, Johannes Frank, Ilias Rozko, Ben Lizan, Angelos Köberich, Max Dumeier, Noah Kahl, Felix Knorr, Lukas Kepper u. Ilias Rozko

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