Mittwoch, 20 November 2019 09:33

Weibliche Jugend B - Bezirksoberliga: HSG Wesertal - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 16:25 (9:12)

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Weibliche Jugend B - Bezirksoberliga: HSG Wesertal - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen	16:25 (9:12) Litho

Start verschlafen, ins Spiel zurückgekämpft und am Ende deutlich gewonnen.

Gegen die Gastgeber von der Weser erwischte die Steuber-Sieben am vergangenen Sonntag einen rabenschwarzen Start. Noch ehe die Mannschaft richtig aufgewacht war, führten die Gastgeber, ohne großen Aufwand zu betreiben, bereits mit 4:1. Während die Abwehr in der Anfangsphase schläfrig wirkte und fast immer einen Schritt zu spät kam, lud der Angriff die Gäste mit Fehlpassgeschenken zu einfachen Abschlüssen ein, die von den Gastgebern auch dankbar angenommen wurden. Bis zur 6:3 Führung änderte sich an dem fahrlässigen Abwehrverhalten wenig und einzig der hervorragend aufgelegten Lea Körner im Tor war es zu verdanken, dass die Wesertalerinnen nicht noch deutlicher davonzogen. Erst drei Treffer in Folge durch Leonie Umbach und Imke Mette aus dem Rückraum sowie ein schön abgeschlossener Konter über Lia Frank brachten etwas Sicherheit ins Spiel der Vereinigten. Spätestens nach der ersten Führung beim 9:8 bekam die Mannschaft das Spiel unter Kontrolle und konnte sich bis zum Pausentee noch etwas absetzen. Highlight war in diesem Durchgang sicher der Traumpass von Imke Mette vom eigenen 9- Meterraum auf Marie Koch, die in der Folge den Konter zum 11:9 sicher abschloss.

In der Halbzeit forderte Trainer Steuber nun mit derselben Konsequenz wie in den Schlussminuten des ersten Durchgangs weiter zu agieren, den Gegner schnell unter Druck zu setzen und über schnelle Angriffe möglichst gleich zu Beginn eine Vorentscheidung zu erzwingen.

Die Mannschaft startete zunächst hervorragend und konnte sich durch schnelle Treffer von Amelie Lindemann und Marie Koch weiter von den Gastgeberinnen absetzen. Die dann folgende Tiefschlafphase ließ den Gegner bis zur 32. Spielminute noch einmal auf 12:14 herankommen, jedoch fing sich die Mannschaft schnell und setzte sich in der Folge kontinuierlich von den Wesertalerinnen ab. Die Defensivabteilung arbeitete nun sehr überzeugend, ließ in den verbleibenden 18 Minuten nur noch vier Treffer zu und war zu jeder Zeit Herr der Lage. In der Offensive wechselten zum Teil wunderbar herausgespielte Treffer mit zahlreichen Fehlpässen und überhasteten Aktionen. So gelang am Ende ein Sieg, der bei konsequenterem Ausnutzen der Torgelegenheiten und souveränerem Angriffsspiel noch deutlich höher hätte ausfallen können.

Trainer Steuber nach dem Spiel: "Am Ende kann ich mit dem Ergebnis gut leben, das teilweise übernervöse und hektische Auftreten der Mannschaft ist jedoch rätselhaft und bestätigt nicht annährend die guten Trainingseindrücke der letzten Wochen. Hier muss die Mannschaft dringend an sich arbeiten. Es muss gelingen, dass die gezeigte spielerische Überlegenheit sich frühzeitiger und deutlicher im Ergebnis widerspiegelt."

Gegen Wesertal siegten: Lea Körner (Tor), Imke Mette 6/3, Leonie Umbach 5/1, Neele Niemeyer 4, Marie Koch 3, Lia Frank 3, Amelie Lindemann 3, Maite Heyen 1, Maleen Fischer, Johanna Pfeiffer, Lana Lizan