Montag, 28 November 2016 16:53

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 1 - SVW Ahnatal 19:23 (8:12)

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Letizia Trombello steuert die meisten Treffer bei. Letizia Trombello steuert die meisten Treffer bei. Göbert

Niederlage im Verfolgerduell

Viel vorgenommen hatten sich die Schützlinge von Helmut Heyen und Rudi Göbert für das Spiel des Zweiten gegen den Dritten. Hier sollte sich entscheiden, welche Mannschaft dem verlustpunktfreien Team Dittershausen/Waldau auf den Fersen bleibt.

09:15 Uhr war dann wohl für die heimische Sieben zu früh. Den Start ins Spiel hatten die HoSaWo-Mädels jedenfalls total verschlafen. Nach wenigen Minuten lagen sie auf Grund zu langsamen Reaktionsvermögens beim Passspiel bereits mit 0:4 im Hintertreffen. Im Nachhinein muss man feststellen, dass sie sich von diesem Vier-Tore-Rückstand nie erholt haben. Aufgerüttelt durch eine Auszeit, begannen sie nun aber mitzuspielen und dem Gegner Paroli zu bieten. Einige Umstellungen bewirkten eine Stabilisierung der Deckung, so dass die wendigen Mädchen aus Ahnatal nicht mehr zu leicht an der heimischen Abwehr vorbeikamen. Außerdem wurde nun im Angriff durch verbesserte Laufarbeit erreicht, dass sich mehr Chancen ergaben und das Spiel nun ausgeglichen war. Trotzdem gelang es nicht den Abstand zu verringern - beim Pausenpfiff gingen die Gäste mit einem 12:8 Vorsprung in die Kabine.

In der Pausenansprache wurde von Seiten der Trainer und Betreuer bemängelt, dass die schnelle Bewegung in den Pass fehlte und dies im zweiten Abschnitt verbessert werden solle.

Dies Vorhaben gelang jedoch nur zum Teil. Immer wieder gelang es der Grübel-Sieben aus Ahnatal frei durchzukommen und so zu leichten Toren zu kommen. Der HSG-Angriff funktionierte im Spiel „Sechs gegen sechs“ jedoch nun auch besser und es gelangen schöne Treffer, die immer wieder Hoffnung aufkommen ließen, das Spiel noch drehen zu können. Am Ende gelang eine Wende des Spiels nicht mehr und es musste eine 19:23 Niederlage akzeptiert werden.

Trainer Helmut Heyen nach dem Spiel: „Wir müssen intensiv daran arbeiten gedanklich fixer zu reagieren und auch mal schneller an den freien Ball zu gelangen. Es gingen zu viele Zweikämpfe verloren - wir werden am „Eins gegen eins“ noch mehr arbeiten müssen.“

Für die HSG spielten: Letizia Trombello 8 Treffer, Lauren Keller 7, Hailey Carl 2, Lara Zimmermann 2, Hannah Kuhn, Emma Berninger, Paula Bürger, Elisa Platte, Mariella Vazquez und Levke Heyen.

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