Samstag, 10 September 2016 10:03

2016-09-09 HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - SVW Ahnatal 4:14 (0:9)

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Beide Teams gemeinsam vor dem Spiel. Beide Teams gemeinsam vor dem Spiel. Göbert
Deutliche Niederlage im Testspiel Zwei Tage vor Saisonbeginn testete die weibliche E-Jugend in der Sander Halle ihre sportliche Leistungsfähigkeit gegen einen Mitfavoriten und letztjährigen Meister aus Ahnatal. Das Trainergespann Helmut Heyen und Rudi Göbert mussten auf einige ihrer Schützlinge wegen Schulausflug, Erkrankung und privater Termine verzichten und wollten zudem nicht nur den älteren und erfahrenen Jahrgang einsetzen, sondern auch den Nachrückern mit noch weniger Spielerfahrung Einsatzzeiten geben. Daraus resultierte somit noch nicht der hohe Spielfluss, der nötig ist, eine solch starke Mannschaft wie den SVW in Bedrängnis zu bringen. In den entscheidenden Situationen waren die Gäste meist einen Tick schneller und erarbeiteten sich so im ersten Abschnitt bei der Spielform „zweimal drei gegen drei“ ausreichend Chancen. Diese wurden auch gut genutzt und so gingen die Grübel-Schützlinge schnell in Führung. Bereits in der Abwehrhälfte unterliefen den Gastgebern unnötige Fehlpässe, die in den Armen des Gegners landeten und wiederum zu einfachen Tormöglichkeiten führten. Das HSG Trainergespann wechselte nach zehn Spielminuten alle Feldspielerinnen komplett mit den sechs Auswechselspielerinnen aus, doch änderte sich am Spielvermögen erst einmal noch nichts. Auch diesen Mädchen gelang es nicht, sich gegen die körperlich stärkeren Ahnatalerinnen besser in Szene zu setzen und so lag die HoSaWo bis zur Pause mit 0:9 im Hintertreffen. In den abschließenden 20 Spielminuten ging es weiter mit der Spielform „Sechs gegen sechs“ und nun zeigten die Gastgeberinnen endlich mehr Biss. Auch gelangen nun die Pässe besser und es passierten deutlich weniger technische Fehler. Endlich klappte es auch im Angriff besser und so entwickelte sich nun ein ausgeglichenes Spiel. Das Durchbrechen durch die HSG Abwehr war für die Mädchen aus Ahnatal nicht mehr so einfach und so konnte der Abstand im Laufe der nächsten zehn Minuten auf sieben Tore (3:10) verkürzt werden. Am Ende musste sich die Heyen/Göbert-Sieben mit einer 4:14 Niederlage zufrieden geben, die den Trainern jedoch viele Rückschlüsse ermöglichte. Rudi Göbert nach dem Spiel: „Zwar hätte ich mir ein etwas knapperes Ergebnis gewünscht, doch ist dies nicht wichtig. Die Erkenntnisse, die ich aus dem Spiel ziehen kann, sind ausschlaggebend. Unsere Mädchen müssen ihr Passspiel deutlich verbessern, z.B. dem Ball beim ankommenden Pass entgegengehen und nicht auf ihn warten. Sie müssen auch die eingeübten Möglichkeiten der Täuschungshandlungen wesentlich öfter nutzen, um in Zweikämpfen am Gegner vorbeizugehen, wobei dies natürlich auch mit hoher Geschwindigkeit erfolgen muss. Dies wird auf jeden Fall einen Schwerpunkt der nächsten Trainingseinheiten sein.“ Für die HSG spielten: Lara Zimmermann 2 Treffer, Hannah Kuhn 1, Lauren Keller 1, Emma Berninger, Neele Vogel, Leni Götte, Emma Emde, Lilly Schwarz, Elisa Platte, Mariella Vazquez, Jolina Finke, Marlene Hammerlindl und Hannah Brendel.
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