HoSaWo Team

Gäste überrollt

Es waren erst wenige Sekunden gespielt im Meisterschaftsduell der heimischen HSG und dem TSV Immenhausen, als deren bester Spieler das 1:0 für die Gäste markierte. Doch mit diesem Treffer war die Herrlichkeit vorbei und die Dalwig-Sieben übernahm das Kommando auf der Platte. Nach drei Minuten erzielte Fynn Hahn nach gutem Anspiel vom Kreis das 4:1 für seine Farben. Nach elf Minuten markierte Bastian Keller bereits das 9:4 und zu diesem frühen Zeitpunkt war bereits zu erkennen, dass es eine einseitige Begegnung werden würde. Früh begann Elgar von Dalwig munter durchzuwechseln und Spieler auch einmal auf ungewohnten Positionen einzusetzen. Bis zum Halbzeitpfiff des aufmerksamen Schiedsrichters wurde der Vorsprung weiter ausgebaut - mit 21:13 ging es in die Kabinen.

Die sich tapfer und fair wehrenden Jungs aus Immenhausen hatten dem Angriffswirbel der Gastgeber auch in den verbliebenen 25 Spielminuten nicht viel entgegenzusetzen. Von den elf eingesetzten Feldspielern konnten sich fast alle in die Torschützenliste eintragen, wobei Bastian Keller auf ein ganzes Dutzend Torerfolge kam. Am Ende war es eher eine stille Freude über den leichten Sieg, der mit 39:19 Toren auch hochverdient war.

Der Trainer nach der Begegnung: “Die Gäste haben es uns heute sehr leicht gemacht - ihr Rückzugsverhalten war für meine schnellen Jungs nicht ausreichend. Lediglich im eigenen Abwehverhalten muss ich ein wenig Kritik anmerken. Wenn der Gegner über einen körperlich starken Spieler verfügt, so kann es trotzdem nicht sein, dass dieser sich von drei Abwehrspielern nicht abschütteln lässt und noch erfolgreich abschließen kann. Gefreut habe ich mich dagegen über die funktionierenden Angriffe, besonders an die Kreisläufer. Beim nächsten Spiel gegen Ederbergland haben wir dann noch etwas gutzumachen - die Hinspiel Niederlage war nicht eingeplant und soll nun wieder revidiert werden.“

Es siegten für die HSG: Justus Vater und Aaron Behr im Tor, Bastian Keller 12 Treffer, Bennet Keilmann 6, Oliver Schrader 5, Nyaz Hamadamin 4, Fynn Hahn 3, Joschua Keil 3, Jannik Viereck 3, Franz Vater 1,Sebastian Brandt 1, Paul Kosicke1 und Phil Kalandyk.

 

Autor Rudi Göbert

Spielerische Fortschritte beim Spielfest in Waldau

Zum Spielfest bei den Handball-Freunden in Waldau hatten sich trotz Grippewelle 16 Sander Minis eingefunden und stellten erneut unter Beweis, dass das vielseitige Training Früchte trägt. Besonders wichtig ist den Trainern, dass die meist fünf- bis achtjährigen Kinder, die vielfach erst im vergangenen Jahr das Handball-Spielen entdeckt haben, den groben Sinn dieses Sports verstehen. Und da haben die Kids dank Trainer Ralph Lachmann große Fortschritte gemacht.

Auch bei den Anfängern erkennen die Sander Minis immer besser, dass sie in der Abwehr ihre Spielpartner der anderen Vereine vom eigenen Tor fernhalten sollten. Im Angriff dagegen werden nunmehr viel frei Räume gesucht und der Ball schon geschickt nach vorne transportiert. So gab es für die mitgereisten Eltern und Großeltern viel Positives zu sehen - mit dem Applaus wurde dann auch nicht gespart.

Hier die Ergebnisse der Anfänger:

HSG HoSaWo Sand - TSV Vellmar                 7:2

HSG HoSaWo Sand - TuSpo Waldau            3:4

HSG HoSaWo Sand - HSG Lohfelden/V.      3:7

HSG HoSaWo Sand - TG Wehlheiden                       4:2

HSG HoSaWo Sand - TSG Dittershausen     1:2

 

Die Sander Anfänger-Mannschaft spielte mit: Valentin Mielke 6 Treffer, Bastian Enzeroth 5, Nelly Atangana 4, Raphael Schäfer 2, Samuel Schäfer 1, Leon Felde, Michael Frank, Lina Heinicke, Jule Lachmann und Hannes Hergesell.

 

Bei den Fortgeschrittenen - viele von diesen werden in der nächsten Serie in die E-Jugend wechseln - hatte der Veranstalter kundgetan, etwas strenger zu pfeifen was technische Fehler betraf und hier mussten die Kinder sich erst einmal dran gewöhnen. Doch auch das klappte nach kurzer Zeit bereits sehr gut und es entwickelten sich spannende Spiele, die bereits auf einem hohen Niveau standen. Betreuerin Katrin Atangana hatte nur sechs Spieler/innen zur Verfügung und ergänzte den Kader mit bereits etwas stärkeren Anfängern.

Die Fortgeschrittenen erreichten folgende Ergebnisse:

HSG HoSaWo Sand - TSV Vellmar                 5:1

HSG HoSaWo Sand - TuSpo Waldau            10:2

HSG HoSaWo Sand - TSG Wilhelmshöhe    7:6

HSG HoSaWo Sand - TSG Dittershausen     4:12

HSG HoSaWo Sand - HSG Fuldatal/W.         3:6

 

Für die Sander Minis spielten: Johannes Frank 11 Treffer, Ilias Rozko 10, Mila Götze 7, Jette Umbach 1, Paul Wagner und Emily Geißler.

 

Autor Rudi Göbert

 

HoSaWo mit leeren Händen nach fünf verworfenen Siebenmetern

Nach dem überraschenden Erfolg aus der Vorwoche gegen den Tabellenführer aus Twistetal/Korbach stand für die weibliche D-Jugend der HSG HoSaWo das Gastspiel beim neuen Tabellenführer in Ahnatal an. Beflügelt von dem Erfolg der Vorwoche trat die Mannschaft voller Selbstvertrauen und mit breiter Brust auf und war Willens, den Erfolg der Vorwoche zu wiederholen.

Beide Mannschaften agierten mit einer hochstehenden und aufmerksamen Deckung und so dauerte es bis zur vierten Spielminute bis der erste Treffer gelang. Beide Teams erspielten sich in der Folgezeit gleichviele Torgelegenheiten, allerdings zeigte sich die Heimsieben konsequenter in deren Verwertung. Zahlreiche freie Würfe der Gästesieben aus der Nahwurfzone blieben ungenutzt, auch die Ausbeute der Siebenmeter (2 Treffer / 3 Fehlwürfe) bis zur Pause ließ zu wünschen übrig und so wurden die Seiten mit einem 5-Tore-Rückstand gewechselt.

Unverändertes Bild zu Beginn der zweiten Halbzeit: Die HSGlerinnen mobilisierten noch einmal alle Kräfte und stemmten sich gegen die Niederlage, verteidigten mit Leidenschaft und konzentriert und konnten so auch die gegnerischen Abschlüsse in Grenzen halten. Im eigenen Angriffsspiel hingegen machte sich mehr und mehr der Kräfteverschleiß eines intensiven Spiels bemerkbar und die erforderliche Laufbereitschaft um die Heimdeckung zu knacken, ließ nach. Trotzdem gab sich HoSaWo nicht auf und lieferte eine sehr engagierte Partie. Auch in der zweiten Spielhälfte ließen die Gäste zwei Strafwürfe ungenutzt. Nach vierzig Minuten stand somit eine deutliche Niederlage, die nicht ganz den Spielverlauf widerspiegelt und bei besserer Chancenverwertung deutlich geringer hätte ausfallen können.

Es spielten: Mariella Vazquez und Larissa Schubert im Tor, Nele Vogel 4 Treffer, Hannah Kuhn 3, Lauren Keller 3, Jolina Finke 2, Emma Berninger, Elisa Platte und Sarah Kranz

 

Autor Martin Göbert

 

HSG-Mädels verlangen souveränem Tabellenführer alles ab.

Gegen die Übermannschaft der Liga zeigte die Steuber-Sieben eines der stärksten Saisonspiele. Über die komplette Spieldauer mussten die Gäste alles geben um die Punkte aus Sand mit nach Hause zu nehmen. In einer ausgeglichenen Anfangsphase arbeitete die Abwehr herausragend gegen die druckvoll agierenden Dittershäuser und im Angriff wurde zunächst jede sich bietende Torchance konsequent genutzt. Bis zum Stand von 4:4 in der 12. Spielminute verlief die Begegnung absolut ausgeglichen. Highlight war jedoch sicher der gehaltene Gegenstoß von Lea Körner die in herausragender Manier gegen die völlig frei stehende Gegenspielerin parierte. Eine Auszeit der sichtlich irritierten Gäste brachte jedoch etwas Unruhe in den Spielfluss der Vereinigten. Auch wenn der Tabellenführer sich in der Folge auf 8:4 absetzen konnte, war dies lediglich dem Abschluss Pech der HSG-Mädels geschuldet, die in kurzer Folge zweimal am Pfosten und völlig frei stehend an der starken Gästekeeperin scheiterten. Bis zum Seitenwechsel verlief das Spiel dann auf Augenhöhe und mit einem etwas zu hoch ausgefallenen Rückstand von 6:11 wurden die Seiten gewechselt.

In der Halbzeit mahnte Trainer Steuber an nun nicht nervös zu agieren und die Angriffe weiter ruhig und konzentriert vorzutragen. In der Abwehr sollten die Eins gegen Eins Durchbrüche konsequenter verhindert werden, um den Gegner zu Würfen aus dem Rückraum zu verleiten. 

Der zweite Durchgang verlief dann sehr nach dem Geschmack der Zuschauer. Die Steuber-Sieben hielt kämpferisch stark dagegen, ließ den Tabellenführer nicht deutlicher davon ziehen und war spätestens nach Neele Niemeyers schönem Rückraumtreffer beim Stand von 14:17 in der 40. Spielminute wieder in Schlagdistanz und der Gegner war zur nächsten Auszeit gezwungen. Leider wurden in dieser Phase wieder zwei Chancen im Angriff liegen gelassen und eine kurze Unachtsamkeit in der Abwehr führte zu zwei berechtigten Siebenmetern, die Dittershausen wieder auf 19:14 davon ziehen ließ. In der Schlussphase fehlte den aufopferungsvoll kämpfenden Mädchen die Kraft um dem Spiel noch eine Wende zu geben und der Klassenprimus fuhr den hart umkämpften aber verdienten Sieg nach Hause.

Ein großer Dank der Mannschaft geht an Nora Huth und Leona Hartung die gegen den Tabellenführer aushalfen. Sie fügten sich nahtlos in die Mannschaft ein und es fiel nicht auf dass die Mädels in dieser Konstellation schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr zusammen auf dem Platz standen.

Trainer Steuber nach dem Spiel: "Endlich mal wieder eine sehr bemerkenswerte Leistung gegen einen Gegner der aufgrund seines Leistungsvermögens in dieser Liga eigentlich nichts zu suchen hat. Schön zu sehen, wie die kurzerhand neu zusammengestellte Mannschaft funktionierte und dem ungeschlagenen Tabellenführer das Leben richtig schwer machte. Dieses starke Spiel sollte der jungen Mannschaft genügend Selbstvertrauen und Mut geben, um in den kommenden Partien wieder erfolgreich zu sein und Punkte einzufahren."

Gegen Dittershausen/Waldau spielten: Lea Körner ( Tor ) , Sophia Steuber 3, Nora Huth 3, Leona Hartung 3, Neele Niemeyer 3/1, Amelie Lindemann 2, Paula Unseld 1, Johanna Pfeiffer, Josie Müller, Lana Lizan, Maleen Fischer und Imke Mette.

 

Autor Andreas Steuber

 

Ein Spiel auf Augenhöhe

Das erste Spiel der Damen aus Hoof/Sand/Wolfhagen im neuen Jahr bot keine optimalen Voraussetzungen. Wegen vieler Krankheitsfälle und Verletzungen konnte die Vorbereitung auf das Spiel gegen die Damen aus Wollrode nur mit einem kleinen Kader absolviert werden. Für das Spiel galt trotzdem, an die Leistung aus dem letzten Jahr anzuknüpfen und die Tabellenspitze weiterhin zu verteidigen. Somit startete das Team um Chris Ludwig ohne Kapitänin Lea Willer und Co-Kaptiänin Kathleen Engelbrecht in die Partie. 

Wollrode fand deutlich besser in das Spiel, als die Vereinigten aus Hoof/Sand/Wolfhagen. Die Abwehr stand löcherig, die Absprachen waren unklar und im Angriff wurde nicht die nötige Durchschlagskraft an den Tag gelegt, sodass die Gäste über 3:0 und 4:1 (4.Minute) in Führung gingen. Die Damen um Chris Ludwig benötigten jedoch noch einige Minuten um ins Spiel zu kommen, in welcher Phase vor allem Rieke Hrdina mit starken Anspielen auf Annika Neurath und Ilka Ritter zu überzeugen wusste. In der 11. Minute gelang der HSG dann der Ausgleich. Bis zum 11:11 (19.Minute) durch Hrdina war es ein ausgeglichenes Spiel. Zwei darauffolgenden Tempogegenstöße von Lubach und von Dalwig konnten die Gastgeberinnen erstmals in Führung gehen. Der Knoten schien geplatzt, jedoch nur für einen kleinen Moment. Nach einer Auszeit von Trainerin Magret Schmidt ließen die Gäste die HSG Damen nicht weiter davon ziehen, zu viele technische Fehler prägten das Spiel der Hausherinnen. Hingegen brachte Rother Wollrode wieder in Führung (24.Minute). Bis zur Halbzeit fand somit ein offener Schlagabtausch statt, in der keine der Mannschaften sich überzeugend absetzen konnten.

In der Kabine wurde an die Damen aus Hoof/Sand/Wolfhagen appelliert, mehr Spaß und Siegeswillen auf dem Feld zu zeigen und als Team zu agieren.

Motiviert kamen beide Teams aus der Kabine, wobei das Spiel weiterhin sehr ausgeglichen verlief und sich keine der beiden Mannschaften zu Beginn der zweiten Halbzeit absetzen konnte. Bis Mitte der zweiten Hälfte dauerte es an, bis ein Ruck durch die Gastgeberinnen ging. Die Abwehr stand zu diesem Zeitpunkt stabiler, es wurde geholfen und als Einheit gespielt und somit konnte sich die HSG über schnelle Tempogegenstöße von 25:23 auf 27:23 absetzen (48.Minute). Die Damen um die erkrankte Kapitänin Lea Willer konnten die Führung jedoch nicht weiter ausbauen, hingegen gab sich Wollrode nicht auf und kämpfte sich in der 53. Minute wieder auf ein Tor heran. Die HSG musste noch einmal zittern, ließ sich den Sieg aber trotzallem nicht mehr aus den Händen nehmen und siegte am Ende mit 31:28.

Die Vereinigten zeigten am Wochenende nicht ihre beste Saisonleistung, ein Spiel geprägt von vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten. Dennoch konnten die Damen trotzdem die Tabellenspitze weiterhin verteidigen. Für die kommende Woche heißt es wieder vollständig zu trainieren und mit allen Spielerinnen in die nächste Partie gegen den 11. FSVKörle/Guxhagen zu gehen. Das kommende Spiel findet am Sonntag, den 10.02.2019 um 17:00 Uhr in der Kreissporthalle Guxhagen statt.

Für die HSG siegten: Natalie Weinrich und Malgorzata Rodziewicz im Tor, Annika Neurath 10 Treffer, Larissa Lubach 6, Aileen Sule 6, Hanna von Dalwig 3, Rieke Hrdina 3, Ilka Ritter 2, Anna-Lena Schmalz 1.Sophia Frankfurth und Nastassja Haupt.

 

Autorin Annika Neurath

 

Nach einer langen Trainingspause während der Weihnachtferien fuhren die Minis aus Hoof und Wolfhagen am 27.01.2019 zum ersten Minispielfest des neuen Jahres nach Bad Wildungen. Das Trainerteam war gespannt, wie die Kids drauf waren, da erst zwei Trainingseinheiten stattgefunden hatten. Jedoch war kein Unterschied zum letzten Turnier des Jahres 2018 zu sehen. Die Kinder hatten die lange Pause gut weggesteckt.

Von Beginn an gingen sie konzentriert und engagiert ans Werk. Der Ball wurde schnell nach vorn gespielt und zum Torwurf angesetzt. War die Aktion nicht mit einem Torerfolg gekrönt, versuchten unsere Handballjüngsten den Ball schnell zurückzuerobern. Ein kleines Manko ist noch die direkte Zuordnung zum Gegner in der Abwehr (Manndeckung). Die Kids schauen zu sehr auf den Ball und vergessen den Gegenspieler auf der anderen Seite des Spielfeldes, so dass es oft freie Würfe des Gegners auf unser Tor gab. Aber unsere Keeper waren auf dem Posten.

Für die Eltern und das Trainerteam war schön zu sehen, dass die Kinder aus Hoof und Wolfhagen eine Einheit geworden sind und als Team agieren.

Mit insgesamt fünf Spielen stand genügend Spielzeit zur Verfügung, so dass alle Kinder ausreichend Spielanteile bekamen. Am Ende des Minispielfestes, das durchweg positive Spielergebnisse brachte, waren alle Minis platt. Sie freuten sich bei der Siegerehrung über die Medaille und auf das nächste Turnier Ende Februar.

Es spielten: Michael Bergen, Finn Kahl, Noah Korb, Tom Michl, Robin Nölte, Linus Siebert, Jessika Viereck, Lasse Weinholz, Milas Weimann,

 

Autorin Sylvia Wietis

 

Spitzenreiter nach begeisterndem Spiel knapp besiegt

Keine guten Erinnerungen hatten die Verantwortlichen und auch die Spielerinnen an das erste Spiel der Saison in Mühlhausen gegen die Kombination von Korbach und Twistetal. Dort gab es eine empfindliche Niederlage von 14:23 und die Göbert/Heyen-Sieben wurde speziell in der ersten Spielhälfte regelrecht überrollt.

Diese Überlegenheit hatten die Gäste wohl noch in ihren Köpfen und nahmen das Spiel auf die leichte Schulter. Der Beginn sprach dann auch dafür, dass es eine Wiederholung geben könnte, führten doch die Gäste nach nur fünf Minuten bereits mit 4:1 Toren. Doch die Heimsieben wollte sich nicht wieder so verspeisen lassen wie im Hinspiel. Durch schöne Tore von Hannah Kuhn, Sarah Kranz, Jolina Finke und Letizia Trombello schlugen die HSG-Mädchen zurück und glichen drei Minuten später zum 5:5 aus. In der Folgezeit entwickelte sich eine spannende Begegnung in der die körperlich deutlich überlegenen Gäste immer wieder in Führung gingen und das Heyen-Team mit hohem kämpferischen Einsatz ausglich. Beim Halbzeitpfiff der aufmerksamen Schiedsrichterin führten die Vereinigten aus Korbach und Twistetal dann doch mit 13:11.

Das Spiel wurde fortgesetzt, wie es in Abschnitt eins endete. Beide Teams schenkten sich nichts und die Gastgeberinnen blieben zwar immer ein wenig zurück, doch noch in Schlagdistanz. Nun konnte sich auch Nele Vogel am Kreis gut in Position bringen und war von dort erfolgreich. Auch Levke Heyen traf kurz nach ihrer Einwechslung und verstärkte die Mannschaft. Als elf Minuten vor Spielende das 19:15 für die Gäste erzielt wurde, sah es jedoch nach einer Niederlage aus. Doch die letzten elf Minuten hatten es in sich - Lauren Keller setzte nun einen Konter nach dem anderen, was hauptsächlich deshalb gelang, weil Mariella Vazquez zwischen den HSG-Pfosten nicht mehr zu bezwingen war und die Tempogegenstöße einleitete. Sieben Minuten vor Schluss konnte dann wieder zum 20:20 ausgeglichen werden und die Nervosität bei den Gästen war diesen anzumerken. Zwar gingen die Gäste nun immer wieder mit einem Tor in Front, doch postwendend kam der Ausgleich. In der letzten Spielminute erzielte Letti den umjubelnden Siegtreffer zum 23:22. Der Gegenangriff der Korbacher verpuffte und die Überraschung war perfekt.

Für die HSG siegten: Mariella Vazquez im Tor, Lauren Keller 6 Treffer, Hanna Kuhn 4, Letizia Trombello 4, Sarah Kranz 4, Jolina Finke 2, Nele Vogel 2, Levke Heyen 1 und Lilly Schwarz.

 

Autor Rudi Göbert

 

Knappe Auftaktniederlage

Gegen das Team der TSG Wilhelmshöhe aus der oberen Tabellenhälfte musste die Heyen-Sieben im Hinspiel eine 16:24 Niederlage mit nach Hause nehmen. Ein Trainer hat dann im Rückspiel meist das Ziel, dieses besser zu gestalten und das sollte beim Rückspiel in der Sander Gr0ßsporthalle auch gelingen.

Engagiert begann der meist jüngere Jahrgang der HSG und konnte die Begegnung von Beginn an offen gestalten. Nach dreizehn Minuten lagen die Gastgeber ganz knapp mit 10:11 zurück. Die letzten sieben Minuten von Spielabschnitt eins gelangen dagegen gar nicht. Vergebene Chancen und technische Fehler führten diese wenige Minuten zu vielen Gegentoren und so lag das Team zur Pause mit 12:17 im Hintertreffen.

In der Pausenansprache wurde den Mädchen Mut gemacht - noch war nichts verloren.

Die Mädels kämpften im zweiten Abschnitt hervorragend und zeigten den Besuchern ihr ganzes Können. Ganz langsam wurde der Rückstand verkürzt und man konnte sogar mit einer Wende rechnen. Nach 33 Minuten führten die Gäste lediglich noch mit zwei Törchen - 19:21 stand es nun, wobei besonders Lilly Schwarz als Torschützin glänzte. Binnen nur drei Minuten gab es dann wieder eine Schwächephase der HSG und die Gäste nutzten dies für vier Tore in Folge (19:25) und sorgten damit für die Entscheidung. Das letzte Aufbäumen brachte noch eine Ergebnisverbesserung zum Endstand von 22:26 - die beiden Punkte gingen somit wieder an die TSG. Die HSG ließ jedoch zeitweise erkennen, dass auch die Mädels in der zweiten Reihe viel dazugelernt haben.

Helmut Heyen nach dem Spiel: „Meine Mannschaft hat heute ein tolles Spiel gezeigt und bewiesen, dass sie auch gegen körperlich überlegene Teams mithalten kann. Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass sich alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. Würde die Zählweise der E-Jugend auch hier angewandt, hätten wir das Spiel sogar deutlich gewonnen.“

Es spielten: Larissa Schubert im Tor, Lilly Schwarz 6 Tore, Nele Vogel 4, Paula Bürger 4, Laurine Goossens 2, Hanna Kuhn 2, Emma Berninger 2, Leni Götte 1 und Emma Emde 1.

 

Autor Rudi Göbert

Das Betreuerteam Katrin Atangana und Ralph Lachmann mussten kurzfristig noch auf einige Handball-Minis verzichten, da die Erkältungskrankheiten wieder einmal zugeschlagen hatte, brachten aber dennoch zwei spielfähige Mannschaften in die Ense-Halle in Bad Wildungen. Hier hatten die Organisatoren wieder alles bestens vorbereitet und zur Freude der Kinder war auch das Maskottchen des Bundesligisten Cooney wieder dabei und unterhielt die fünf- bis achtjährigen Kids.

Die Anfänger-Mannschaft, die von Ralph Lachmann trainiert wird, traf hierbei auf meist körperlich überlegene Teams anderer Vereine und musste so das Spielfeld meist mit einer Niederlage verlassen. Festzustellen ist jedoch, dass sich das Werf- und Fangvermögen schon deutlich verbessert haben.

Hier die Ergebnisse der Anfänger:

HSG HoSaWo Sand - Wildungen 1                2:6

HSG HoSaWo Sand - Kaufungen 1               1:4

HSG HoSaWo Sand - Wildungen 2                8:8

HSG HoSaWo Sand - Kaufungen 2               2:7

HSG HoSaWo Sand - HSG HoSaWo WOH  1:2

 

Für die Sander Anfänger Minis spielten: Valentin Mielke 8 Treffer, Rafael Schäfer 3, Samuel Schäfer 2, Oskar Freihöffer 1, Michi Frank, Leon Felde, Jule Lachmann, Emily Lengemann und Lina Heinicke.

 

Katrin Atangana musste mit fünf, bzw. mit sechs Mädchen und Jungen auskommen - Mila Götze reiste nach ihrem E-Jugendspiel nach. Diese schon recht erfahrenen Handballer/innen waren ihren Gegnern meist deutlich überlegen und konnte fünfmal als Sieger das Feld verlassen - lediglich in der vorletzten Begegnung schwanden ein wenig die Kräfte und es gab eine Niederlage. Technisch sind diese sechs jungen Handball-Sportler bereits sehr weit fortgeschritten, doch muss am Zusammenspiel noch weiter gearbeitet werden. Häufig wird der besser postierte Nebenmann übersehen und sich in unnötige Zweikämpfe verstrickt. Was den Einsatzwillen der sechs Sander betrifft, so ist dieser jedoch ganz hoch anzusiedeln.

 

Die Fortgeschrittenen erreichten folgende Ergebnisse:

HSG HoSaWo Sand - HSG HoSaWo WOH  16:7

HSG HoSaWo Sand - Kaufungen                  9:8

HSG HoSaWo Sand - Korbach                         15:8

HSG HoSaWo Sand - Wildungen                   13:3

HSG HoSaWo Sand - Kaufungen                  6:12

HSG HoSaWo Sand - Wildungen                   11:1

 

Für die Sander Fortgeschrittenen spielten: Johannes Frank 24 Treffer, Ilias Rozko 20, Pepe Wienesen 13, Paul Wagner 6, Mila Götze 4 und Emily Geißler 3.

 

Autor Rudi Göbert

 

Dienstag, 29 Januar 2019 10:00

Minispielfest Bad Wildungen am 27.01.2019

Bereits das dritte Turnier bestritten die Jungs und Mädels aus Wolfhagen und Hoof gemeinsam. Nach einigen Startschwierigkeiten im ersten Spiel konnten sich die Mini’s der Fortgeschrittenengruppe von Spiel zu Spiel steigern. Die Abwehrleistung wurde immer besser und auch das Zusammenspiel funktionierte richtig gut. Tolle Tore konnten von den mitgereisten Familien bejubelt werden. Nach jedem Tor wurde der Torwart gewechselt, hier zeigten die Spieler und Spielerin ebenfalls eine gute Leistung. So manches Tor konnte abgewehrt werden. Alles in allen waren die Trainerinnen zufrieden mit der Leistung ihrer Schützlinge. Weiter so!

Für die Hoof-Wolfhagen Fortgeschrittenen spielten: Janis Vogel 6 Treffer, Caitlyn Schwarz 5, Noah Kahl 3, Philipp Raum 3, Moritz Krug 3, Felix Knorr 3, Henri Seeländer 1 und Johann Färber.

 

Erfolgreicher Start ins neue Jahr

Die jungen Spieler der HSG Ho/Sa/Wo gewannen ihr erstes Spiel im neuen Jahr mit 26:23 beim Tabellenletzten in Zwehren. Doch ganz so leicht wie im Hinspiel, als sie deutlich mit 25:13 gewannen, war es diesmal nicht, denn das Spiel war zumindest in der ersten Halbzeit sehr ausgeglichen.

Den besseren Start in die Partie hatten die Gäste aus Hoof, Sand und Wolfhagen, und sie führten nach 5 Minuten bereits 4:1. Doch die Zwehrener Mannschaft kämpfte sich heran, erzielte innerhalb von 5 Minuten sechs Treffer in Folge und führte plötzlich mit 7:4. Bis zur Pause war es ein munteres Spiel, beide Teams schenkten sich nichts und die Führung wechselte ständig. Grund für den spannenden Verlauf war, dass die HSG-Spieler viele technische Fehler machten und zahlreiche klare Chancen vergaben. Beim Stande von 12:12 wurden die Seiten gewechselt und auf Seiten der HSG konnten sich bereits acht Spieler in die Torschützenliste eintragen.

Nach der Pause zeigten sich die Schützlinge von Trainer Tobias Dung und Betreuerin Jacqueline Götz etwas frischer als die Gegner und erwischten einen guten Start. Sie erspielten sich schnell eine 4-Tore Führung, die im weiteren Spielverlauf auch nicht mehr gefährdet wurde. Wenn die Gastgeber doch einmal näher rankamen, war es vor allem Enzo Vaupel, der durch die gegnerische Abwehr marschierte und insgesamt 11 Treffer erzielte. Am Ende siegte das HSG-Team mit 26:23 und war auch aufgrund der neun Torschützen in der Multiplikation mit 234:161 erfolgreich und bleibt weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz.

Es siegten für die HSG: Enzo Vaupel 11 Treffer,  Manuel Rozko 4, Lasse Watzka 4, Hannes Kesting 2, Silas Fieseler 1, Janne Mönicke 1, Paul Wunder 1, Levi Schacht 1, Johannes Bohl 1 und Tom Wöllenstein

 

Autor Angela Mönicke

 

Spannendes und tolles Spiel zweier HSG-Teams

Eigentlich wollte man an diese Begegnung ganz locker herangehen. Doch dann trudelte eine Absage nach der anderen beim Trainerteam ein, sodass aus den 16 zur Verfügung stehenden Spielerinn lediglich noch elf verblieben. Notgedrungen spielen die beiden Mannschaften mit nur je fünf Spielerinnen, wodurch auch die Spielform „Zweimal drei gegen drei“ nicht mehr möglich war. Erst vor Ort wurden dann beide Mannschaften zusammengestellt und das so, dass sie in Etwa gleich stark waren.

Zu Beginn der Partie sah es nach einer eindeutigen Angelegenheit der Mädchen der zweiten Mannschaft aus, gingen sie doch nach wenigen Minuten mit 4:0 in Führung. Doch dann kam das Team von Mia Borchardt und verkürzte auf 4:2. Beide Mannschaften zeigten alles, was sie gelernt haben und so entwickelte sich ein sehr gutes Spiel beider HSG Teams. Bis zur Pause führte die E2 mit 8:5 Toren, lag jedoch nach Multiplikation der Tore mit den Torschützen 16:20 hinten.

Im zweiten Abschnitt setzte sich das spannende Spiel fort und es gab gute Aktionen auf beiden Seiten. Besonders im Angriff zeigten alles Spielerinnen tollen Einsatz, enorme Laufbereitschaft und einen guten Abschluss. Am Ende siegte die WE2 mit 17:13 Toren, nach der Multiplikation wurde es jedoch ganz eng, es verblieb ein knapper 68:65 Erfolg - der WE1 fehlte also lediglich ein weiteres Törchen.

Für die HSG 2 spielten: Mareike im Tor, Emilia Steuber 6 Treffer, Amy Krug 5, Leonie Rohde 3 und Lena Benning 2.

Für die HSG 1 spielten: Zoe Nickel 4 Treffer, Mila Götze 4, Caitlyn Schwarz 3, Mia Borchardt 1, Maya Iffland 1 und Sophie Brand.

 

Autor Rudi Göbert

 

Hohe Niederlage aufgrund desolater Chancenverwertung

Gegen die Gäste aus Bad Wildungen versprach die Tabellensituation eine interessante Partie. Als Tabellenvierter bot sich den Vereinigten die Chance mit einem Sieg den dritten Tabellenplatz zu erobern. Klar war jedoch auch, dass sich mit den Wildungerinnen eine erfahrene B-Jugend mit ausschließlich älteren Jahrgängen in Sand vorstellen würde. Trotz großer körperlicher Überlegenheit hielt die Steuber-Sieben jedoch in der Anfangsphase stark dagegen. Eine hellwache Abwehr vor einer gut aufgelegten Lea Körner im Tor eroberte viele Bälle und die sehr zielstrebig vorgetragenen Angriffe wurden zunächst sicher verwertet. Nach knapp zehn Spielminuten zeigte die Anzeigetafel nach Treffern von Paula Unseld (2), Lia Frank und Neele Niemeyer von der Siebenmeterlinie ein sehr ansprechendes 4:2 gegen einen starken Gegner. In der Folge setzte sich die körperliche Dominanz der Gäste jedoch zunehmend durch, die Abwehr war häufig einen Schritt zu spät und im Angriff schlichen sich beim Torabschluss erste Nachlässigkeiten ein. Minutenlang gelang kein Treffer und die Gäste zogen auf 4:8 davon. In der Schlussphase des ersten Durchgangs rappelte sich die Mannschaft auf, hielt wieder konsequenter dagegen und ging mit einem überschaubaren 7:10 in die Kabine.

Nach dem Wechsel blieb das Spiel noch bis zum 8:12 offen, in der Folge gelang den Vereinigten jedoch beinahe nichts mehr. Die Abwehr agierte nur noch halbherzig und aufgrund eines fahrlässigen Umgangs mit Großchancen hatten die Wildungerinnen leichtes Spiel. Zwar zeigte die Heimsieben im Angriff noch einige schön herausgespielte Aktion jedoch verhinderte eine mangelhafte Torabschlussquote ein spannenderes Spiel. Ob von außen, vom Kreis, nach einem schönen Durchbruch aus dem Rückraum oder von der Siebenmeterlinie, kaum eine Chance konnte noch verwertet werden. Die Gäste konnten so, ohne in der zweiten Halbzeit zu glänzen, locker die Punkte mit nachhause nehmen. Einzig eine brillant aufgelegte Lea Körner war im kompletten Spiel hellwach und verhinderte mit hochkarätigen Paraden ein Debakel.

Trainer Steuber nach dem Spiel: " Natürlich kann man sich über ein solches Ergebnis nicht freuen. Zwar zeigte die Mannschaft gute Ansätze im Angriff, der Umgang mit den Torchancen war allerdings jämmerlich. Allein sechs nicht verwandelte Siebenmeter sind gegen die Top-Teams der Liga einfach zu viel. Nur wenn es uns gelingt über die komplette Spieldauer eine konzentrierte Leistung abzurufen können wir gegen solche Gegner bestehen."

Gegen Bad Wildungen spielten: Lea Körner im Tor ), Paula Unseld 3 Treffer, Neele Niemeyer 3/2, Maleen Fischer 2, Imke Mette 2/1, Lia Frank 1, Sophia Steuber, Johanna Pfeiffer, Lana Lizan

 

Autor Andreas Steuber

 

Wichtiger Sieg gegen Tabellendritten

Am Samstag war mit der TG Wehlheiden II der Tabellendritte der Bezirksliga A zu Gast. Die Heimmannschaft startete gut in die Partie und erzielte direkt mit dem ersten Angriff ein Tor, jedoch stimmte die Abwehrleistung in den ersten Minuten noch nicht ganz. Oft konnten sich entweder der Kreis oder die Außen der Wehlheider frei laufen und fast unbedrängt einnetzen. Über ein 10:10 in der 21. Minute gelang es den Gästen immer mehr, die Kontrolle zu übernehmen. Mit 14:16 ging es in die Kabinen.

Die HSG wusste, dass sie das Spiel vor allem durch eine konzentriertere Angriffsleistung wieder an sich reißen konnte, jedoch sollte dabei die Abwehrarbeit nicht vernachlässigt werden. Um den Gegner vor eine neue Aufgabe zu stellen, ließ Trainer Huth seine Mannen defensiv in einer 5:1-Formation agieren. Auf der Spitze stand dabei der an diesem Tag spielstarke Norman Bubenheim, der auch im Angriff für Furore sorgte. Die Hausherren fanden nun immer besser ins Spiel und übernahmen in der 48. Minute durch ein Tor von Paul Fuhrmann die Führung (23:22). Diese gab man in der Folge nicht mehr auf und konnte sich am Ende mit zwei Punkten für eine anstrengende Aufholjagd belohnen. Bemerkenswert waren die Leistungen von Top-Torjäger Maurice Wietis und Torhüter Bastian Klammroth. 

Die Mannschaft bedankt sich bei den Fans und hofft auf neuerliche Unterstützung beim nächsten Spiel, das am Sonntag, dem 03.02.2019, stattfindet.

Gegner: TSV Langenthal I

Spielstätte: Schulsporthalle Trendelburg, Zur Abgunst, 34388 Trendelburg

Anwurf: 17:00 Uhr.

 

Für die HSG spielten: Tim von Dalwig und Bastian Klammroth im Tor, Maurice Wietis 10 Treffer, Paul Fuhrmann 7, Yannick Schrottenbaum 5/2, Steffen Brandt 2/1, Marvin Meyer 2, Tarik Schmidt 2, Norman Bubenheim 1, Tobias Dung 1, Paul Tarnow 1, Marius Bläsing, Lukas von Dalwig und Jan Ledderhose.

 

Autor Marius Bläsing

 

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